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Tagebuch - September 2002

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[01.09.02, so, 0:08]

Das ist ein sehr früher Eintrag!

Oder ein sehr später?

Wie auch immer: es ist ein Eintrag ... :-)).


[6:20]

Das ist wirklich mein morgendlicher Eintrag, und ich finde, der ist für einen Sonntag auch noch früh.


[6:51]

Ich werde zu einem lockenen Lauf starten.

Mal sehn, wie ich mich fühle, wie weit ich laufe.


[9:17]

Ich bin zurück.

Wie weit ich gelaufen bin, weiß ich noch nicht, weil ich eine neue Strecke gelaufen bin.


[9:32]

Ich bin mindestens 15 Kilometer gelaufen, war zwei Stunden unterwegs (Lauf 86).

Eigentlich wollte ich ganz brav laufen, gerade heute, wo ich sehr viel Angst habe, daß meine Gefühle wieder schmerzliche Extreme aushalten müssen, weil meine Feund F. vielleicht wieder, nachdem wir uns angenähert haben, so krank ist, daß er sich plötzlich für lange Zeit nicht mehr meldet und ich nicht weiß, ob er sich überhaupt wieder meldet oder ich ihn nur noch durch meine Gebete erreichen kann.

Ich brachte Sicherheit und wollte beim Lauf keine Wagnisse eingehen.

Dann sagte ich mir aber: gerade heute sollte ich etwas wagen, um mir (und meinen sehr ängstlichen Seelenteilen) zu zeigen, auch unvorhersehbare Situationen meistern wir.

Deshalb bin ich nicht nur runter zur Fähre nach Caputh gelaufen, sondern auf andere Ufer und durch Caputh zurück.

Das Problem an sich war ja nicht der Weg, sondern die Strecke: ich wußte ja nicht, wie weit nach Hause sein wird.


[9:40]

In Caputh war ich schon öfter, aber noch nie in diesen kleinen romantischen Gassen und noch nie am Caputher Schloß.

War ein sehr schöner Ausflug, bei dem ich mehr auf Besichtungs- als auf Lauf-Tour war.

Sollte ich öfter machen.

Vielleicht laufe ich einmal um den Schwielowsee herum, über Caputh, Ferch, Petzow und über die Baumgartenbrücke zurück.

Die Strecke sollte ich aber vorher messen. Ich schätze, 20 Kilometer wird sie lang sein.


[9:50]

Schlecht geschätzt: es sind mindestens 26 Kilometer.


[14:45]

S. hat mich angerufen. Wir haben über eine Stunde telefoniert.

Und mich irgendwie "verrückt" gemacht.

Sie war gestern wieder auf Achse und war fast so wild wie im Urlaub. Find ich cool!


[15:00]

Ich werde mich hinlegen.


[17:14]

So richtig munter bin ich aber nocht nicht.


[19:17]

Werde ich heute auch nicht mehr. Muß ich ja auch nicht.

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[02.09.02, mo, 10:00]

Ich bin mit guter Laune aufgewacht. Heute morgen hatte ich noch sehr schlechte.

Das Ende des Film "Auf die stürmische Art", USA 1999, mit Sandra Bullock, fand ich sehr blöd und unpassend. Das hat mich geärgert.

Der ganze Film hat mich sehr gut unterhalten, aber das Ende war doof. Ich hätte die Tussi nicht geheiratet, sondern wäre zu Sandra gegangen. Das wäre auch, nach meine Meinung, für den Film folgerichtig. Deshalb muß Sandra nicht geheiratet werden... Man hätte das Ende des Film auch offen lassen können.

Jetzt weiß ich, was Tele-Prisma meinte, wenn es schrieb:

"Politisch korrekte Romantikkomödie."


[12:20]

S. hat angerufen. Wir haben etwas geschnattert, während sie sich Essen gemacht hat. Beim Essen wollte sie, wie immer, dann wieder allein sein.

Das erheitert und erinnert mich an Tiere, die meist keinen anderen an ihren "Trog" lassen. Ich esse gern in Gesellschaft, mich stören andere auch nicht beim Essen.


[16:58]

Ich habe sehr fanasievoll geträumt.

Ich saß mit einigen Leuten in einer Wolke, an dessen Rand die Spitze eines Turm herausragte.

Wir stiegen den Turm hinunter und waren wieder mit den Füßen auf dem Boden, allerdings sah der Turm sehr futuristisch aus.

Ich habe vor dem Einschlafen wieder einmal sehr intensiv an S. gedacht.

Der Sonntag mir ihr war sehr schön, der Montag vormittag auch. Ich war im siebten Himmel. Nun bin ich wieder auf der Erde, die aber schön ist. Wenn auch etwas weniger.

Das eigentliche Problem ist aber: ich fühle für sie mehr, als sie für mich, außerdem hoffe, sie wird für mich so empfinden, wie ich für sie.

Das alte Lied. Haben wir schon unzählige Male durchgekaut.

Es wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein.


[20:20]

Nachdem ich S.s Sätze:

"Ich bin müde, munter, gelangweilt, beschäftigt... ???? Wat is los, S.? Keene Ahnung! ;-)"

gelesen hatte, mußte ich sie unbedingt anrufen und ihr sagen, wieviel Spaß mit ihre Sätze gemacht haben und wie süß ich sie finde.

Wir haben noch mal fast eine Stunde telefoniert.

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[03.09.02, di, 6:35]

Habe eben mein FAZ-Abo wieder aktiviert.

Der "Ernst" des Lebens geht wieder los: am 20.09.02 steht die Nachklausur für Statistik 2 an.

Wenn ich wieder stärker für die Uni arbeite, brauche ich einen hochwertigen intellektuellen Ausgleich. Die FAZ ist da genau richtig.

Einfach mal in eine beliebige Tageszeitung nach der Zeitungstour reinzuschauen, was ich ja oft mache, entspannt mich, wenn ich meiner "normalen" Arbeit nachgehe.

Wenn ich mich wieder voll "reinknie" und meinen Geist antreibe, um Sachverhalte zu verstehen, die mich im Grunde nicht interessieren, die ich aber verstehen muß, um sie in Prüfungen reproduzieren zu können, dann ist die Lektüre der FAZ eine Art Belohnung für die Mühen in intellektuellen Dunkelheit (oh, das ist jetzt hart, mögen mir alles Statistiker verzeihen) und zugleich ein Sonnenaufgang: rational zu sein, kann auch Spaß machen!


[6:59]

So, jetzt jetzt gehts ins Bett.

Ich hoffe, ich bin noch so zuversichtlich und elanvoll, wenn ich aufwache.

Wenn ich ... nein, ich erzähle jetzt nicht weiter.

Doch, noch eins: S. hat mir gestern viel Mut gemacht und mich motiviert, mich in Statistik 2 nochmals reinzuknien. Wie sie das gemacht hat? Ich weiß nicht, sie hat gar nicht so viel getan.

Ich weiß wirklich nicht. Ich unterhalte mich ja oft über meine Uni-Sorgen. Ob ich so zuversichtlich bin, weil ich ihr gesagt habe, daß ich mit ihr zusammen die Klausur schreiben will, daß ich neben ihr sitzen will und möchte, daß sie meine Hand hält, was ja nicht geht, weil in der Klausur immer Plätze zwischen den Studenten frei sind, aber meine Vorstellung, neben S. zu sitzen, läßt mich sofort locker sein.

Am liebsten würde ich ohnehin mit dem Studieren warten, bis S. zur Psychologie gewechselt ist, was sie bei der ZVS beantragt hat. Aber niemand weiß, ob der Wechsel zum Wintersemester klappt. Ob er überhaupt klappt.

Ja, das wäre so schön: S. und ich studieren zusammen Psychologie! Da wäre auch meine Kleinen motiviert.

Na ja, ich werde mich jetzt erst mal hinlegen. Es ist 7 Uhr 18. Ich kann ja noch bißchen davon träumen ...


[10:47]

So richtig munter bin ich noch nicht, aber ich werde mich zum Laufen fertig machen.


[11:37]

Ich telefoniere mit S. Ob ich dann noch zum Laufen komme?


[12:17]

Wir haben fast anderthalb Stunden telefoniert. War schön.

Oh, es ist ja Zeit für ein Mittagsschläfchen, zumal ich nicht ausgeschlafen bin.

Ob ich jetzt noch laufe? Was denken Sie?


[12:42]

Ich starte zum Lauf.


[14:23]

Ich bin zurück.


[15:50]

Ich habe meinem Freund F. geschrieben, wie schwer und schmerzlich es immer wieder für mich ist, wenn sich mein Herz ihm wieder genähert hat, und er sich plötzlich durch sein Krankheit nicht mehr meldet.

Immer, wenn er sich wieder meldet, freue ich mich nicht nur, sondern aber auch sehr viel Angst, vor diesem Schmer, der wieder kommen wird, solange er nicht gesund ist.

Ich möchte, daß er meine Reaktion versteht und sie nicht persönlich nimmt.


[16:00]

Ich lege mich hin.

Der Lauf war anstrengend. Aber auch meine Gefühle zu offenbaren.

Während ich geschrieben habe, mußte ich weinen. So sehr ich S. liebe, so viel sie mir bedeutet, meine Gefühle für F. sind stärker. Er erreicht meine Seele noch tiefer als S., obwohl sie mich so tief erreicht wie keine Frau zuvor. Deshalb sind meine Schmerzen bei F. größer.


[19:50]

Von kurz vor halb fünf bis halb sechs hat S. mich angerufen. Thema: Fahre ich vor Semesterbeginn noch mal in Urlaub oder nicht.

Ab sechs habe ich dann etwas geschlafen.


[20:15]

Meine Angst vor den Schmerzen, wenn F. sich durch seine Krankheit plötzlich wieder nicht melden kann, steigt (Anzeichen: ich wollte bei Quelle schon wieder eine Uhr bestellen), obwohl es eigentlich noch keinen Grund dazu gibt. Die "alten Wunden" sind wohl noch nicht verheilt.


[21:26]

Eben habe ich seit langer Zeit wieder einmal etwas in ein Gästebuch geschrieben:

Hallo Michael!

Danke, daß ich dich inspirieren durfte :-)).

Danke, daß du mich inspiriert hast mit deiner schönen und ansprechenden Page und deinen persönlichen Betrachtungen, die mal hüpfen lassen, mal aber auch nachdenklich, nicht selten melancholisch stimmen.

Dir und deiner Freundin alles Gute für eure Hochzeit und auch danach!

Weiterhin gutes Gelingen und viel Spaß für Zoepps Welt!

Gruß Andreas


[21:28]

Der Besuch von Zoepps Welt hat mir Spaß und gute Laune gemacht.

Mit dieser Stimmung werde ich mich jetzt hinlegen.

Gute Nacht und schöne Träume!

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[04.09.02, mi, 5:47]

Gestern gegen 22 Uhr 30 wollte S. auf meinen Anrufbeantworter sprechen. Da ich noch munter war, nahm ich jedoch das Gespräch an.

Wir telefonierten mit eine zehnminütigen Unterbrechung um Mitternacht bis heute 4 Uhr, waren heute nacht also 5 1/2 Stunden zusammen. Dann ist S. ins Bett gegangen und ich auf Arbeit.


[5:57]

Ich lege mich jetzt hin. Mir fallen gleich die Augen zu.


[9:07]

Leider konnte ich nicht richtig schlafen, weil irgendwo im Haus oder im Nachbarhaus neue Fenster eingebaut werden.

Ich lüfte die Wohnung, essen einen Apfel und werde mich gleich wieder hinlegen.


[9:38]

S. ist kurz nach 8 Uhr aufgewacht. Cool!

Legt sich aber auch noch mal hin ... Werde ich jetzt auch tun.

Hoffentlich sind die mit den Fenstern bald fertig. Sie scheinen in der Wohnung unter mir geweselt zu werden.


[10:00]

Ich komme nicht zur Ruhe.

S. hat mich gestern auf eine Reise in ihre Welt mitgenommen, auf der ich sie noch nicht bekleiden durfte.

Zwischen 3 und 4 Uhr haben wir so intensiv über Sex geredet, daß ich mich auf der Zeitungstour kaum konzentrieren konnte. Wenn heute Kunden falsche Zeitungen bekommen haben, würde mich das nicht wundern.

Die mich fazsinierende Reise fand jedoch nicht nur zum Ende unseres Telefonates statt, hier war nur der Höhepunkt.

Irgendwann, ich weiß nicht, wie wir dahin gekommen sind, sagte sie:

"Da wir nie miteinander schlafen werden, kann ich dirs ja erzählen."

Ich dachte, erzähls lieber nicht, wenn wir denn dadurch doch noch miteinander schlafen, habe ihr aber vertraut und bin ihr gefolgt.

Sie offenbarte ihr "Geheimnis", daß sie eigentlich nur preisgibt, wenn ... na ja, ich möchte kein Gästebucheintrag bekommen "jetzt wird es pornografisch". Ich könnte unsere Gespräch jetzt widergeben, lasse es aber. Vielleicht ist es gar nicht wichtig, was im einzelnen passierte.

Jede Frau hat Orte, deren Berührung in ihr etwas auslöst, gegen das sie sich sehr schwer, manchmal gar nicht wehren kann.

Sie offenbarte ihr Geheimnis, was aber nicht so geheimnisvoll ist, das ein erfahrener Mann nicht daraufkommen würde. Es war also IHR Geheimnis, an sich jedoch keins.

Trotzdem war unsere Gespräch sehr intim und wurde immer intimer.

Irgendwann hatten wir "fachliche" Differenzen, und ich sagte, probier es aus, dann wirst du fühlen, was ich meine.

Sie sagte, "wir sollten hier lieber aufhören", und ich ergänzte, "sonst wird es Telefonsex", worauf sie "ja" sagte.

Ich dachte: ... Ich dachte nicht. Ich staunte. Plötzlich waren wir an einen Punkt, wo Worte zu Taten werden.

Denke Sie jetzt nicht, daß ich so ein "raffinierter Hund" bin. Das hat sich so ergeben, S. und ich haben uns gemeinsam dorthin gebracht, indem wir dem Weg gefolgten, der vor uns lag.


[10:24]

Im Grunde wurde mir schon einmal ganz warm, Stunden zuvor.

S. wollte mir etwas erklären und bat mich, im Schneidersitz zu sitzen, meine Hände so und so zu halten. Sie sagte, wie ich mich bewegen sollte, und ich bewegte mich. Sie hätte ebenso gut meine Hände, meine Körper nehmen und in die Positionen bringen können. So fühlte ich auch: ich fühlte, sie faßte und bewegte mich.

Das war wohl um Mitternacht. Kurz vor 4 Uhr hätte ich ihre Hände gefaßt und geführt. Genauso gut hätte ich sie tatsächlich mit meinen Händen berühren können. Das hätte ich wohl auch getan, wenn wir nicht durchs Telefon gesprochen hätten, sondern von Angesicht zu Angesicht.

Gar nicht mal mit dem Gedanken an Sex, sondern "einfach", um ihr zu zeigen und sie fühlen zu lassen, was ich mit Worte nicht deutlich machen konnte.


[10:37]

Wenn ich an unsere Telefonat denke, kann ich in meinem Gefühl eigentlich nicht unterscheiden, ob ich etwas sagen, sie es tut oder ich es tue, ob sie etwas sagt, sie etwas tut oder ich es tue.

Nicht nur bei der speziellen Passage. Ab einer bestimmten Gesprächszeit rücken wir immer mehr zusammen, so daß wir oft in Halbsätzen sprechen, aus denen sich EIN Satz formt.

Ich fühle jedoch nicht, daß einer über den anderen mehr "Macht" hat. Vielleicht haben wir noch nicht alle "Zähne" gezeigt, vielleicht werden wir das nie tun, und so nie herausfinden, wer der "stärkere" ist. Wegen mir müssen wir das nie erfahren.

Es ist mir egal, ob sie mich verführt oder ich sie oder wir uns gegenseitig, wenn es paßt, ist es okay.


[10:50]

Übrigens war ich bei einer Frau noch nie so locker wie bei S. Ich bin auch kein "Verführer". Denke ich jedenfalls.


[11:09]

Während ich eben DEEP PURPLE hörte, klang mir eine Passage meines Titels "Das weiße Weiß" im Ohr. Jetzt höre ich die Kassette.


[11:24]

Gestern schrieb ich:

So sehr ich S. liebe, so viel sie mir bedeutet, meine Gefühle für F. sind stärker. Er erreicht meine Seele noch tiefer als S., obwohl sie mich so tief erreicht wie keine Frau zuvor.

Ein der verrückten Dinge, die zwisichen mir und S. immer wieder passiert: Ich denke etwas, und so, als wenn S. das gehört hat, belehrt sie mich eines besseren.

Gestern ist S. wieder ein großes Stück zu mir vorgedrungen (ich wohl auch bei ihr), ich habe jedoch das Gefühl, das sich sich nur warm gemacht hat und mir noch viel näher kommen kann und auch wird.

Insofern möchte ich, was ich gestern schrieb, präzisieren:

So sehr ich S. liebe, so viel sie mir bedeutet, F. erreicht Orte meiner Seele, die zuvor niemand erreicht hat, deswegen fühle ich eine unbekannte Stärke.

Aber so richtig ist es nicht das, was ich fühle.

S. erreicht auch Orte meiner Seele, die zuvor noch nie jemand erreicht hat.

Vielleicht sollte ich keinen Vergleich der Stärken versuchen, sondern einfach registrieren, daß beide so tief wie niemand zuvor in Bereiche meiner Seele vorbringen.

Ob ein Abrechen des Kontaktes mich bei F. mehr schmerzt, kann ich nicht einschätzen, weil ich gleiche Situation mit S. noch nicht hatte.


[11:42]

Jetzt bin ich an der Stelle des Stückes: in großen Wellen, mehrerer Minuten brummende Syntheziser.

Auf der zweiten Seite brummen die Synthis weiter, allerdings im Hintergrund. Darauf traurige dunkle und helle Strings, die immer trautriger werden.

Wie ich das eingespielt habe, ist mir ein Rätsel.

Das "gemeine" ist, daß ich traurige Stimmung mir sehr warem Tönen erzeuge.

Nicht nur, denn auch hier spielen mehrere Motive mit-, durch- und gegeneinander. So, wie es eben in mir selbst ist.

Irgendwann gelangen alle an die Stelle eine tiefen Traurigkeit. Auch viele Jahre nach Entstehung des Stückes kommen wir hier Tränen, auf die ich im Grunde warten kann.

Es ist, als wenn ich mich in schmerzlichen und traurigen Momenten sehe, so wie man jemand in einem Film wiedererkennt und plötzlich zusammen mit dem im Film weinen muß.

Glücklicherweise enden meine Stücke (fast) immer versöhnlich.

Irgendwie ist ist meine Musik, als würde ich mit S. lange telefonieren oder sprechen: Wir beginnen friedlich oder mit einem Knall, reiben uns, streiten uns, nähern uns, entfernen uns - aber am Ende haben haben wir "Frieden" geschlossen und sind vereint.

Ohne daß jemand zurückstecken mußte. Alles, was wir getan haben, haben wir freiwillig getan.

... in die Trauer hinein schlägt hell und hart ein Klaiver, um wenig später zart zu zwitschern, wieder zu schlagen, langsam unterzugehen, zu ertrinken, zappelnd zu ertrinken ...

Mein Gott, woher kommen diese Stürme in mir? Diese Gewalt. Diese Leidenschaft.

... eine riesige Maschine rollt drohend heran - werden die Strings stark genug sein, sich widersetzen können? ...

... die Maschine besiegt die Strings ...

... andere Strings tauchen auf ... pötzlich singen Wale ... Meer rauscht ... Möven kreischen ...

... die maschine wird friedlich ... die traurigen Strings mild ... und irgendwann, irgendwann, nachdem die letzten Möven verflogen sind, rauscht nur noch das Meer, sanft und stark, unerbitterlich und zärtlich ... Ich bin angekommen, wo ich entstanden bin. Der Kreis schließt sich. Und in ihm legen sich alle Kämpfe zur Ruhe und damit auch ich, für immer.

GOTT schütze euch alle!


[17:16]

Was ist heute für ein Tag? Dienstag?

Nein, heute ist Mittwoch.

Ich bin wiedergeboren, habe zwar Kopfschmerzen, lebe aber wieder.

Am Dienstag sagte ich zu S.: "Du hast mich ausgesucht!" Sie lachte und sagte: "Na klar!

Sie nahm Kontakt zu mir durch eine Mail aufnahm, nachdem sie von mir gehört hatte. Ihre Mail begann:

"Hallo Andreas! An der Uni habe ich von Dir gehört. Das scheint wohl auch unvermeidbar zu sein, da Du ja so ein kleiner Paradiesvogel bist. Wir haben uns noch nicht persönlich dort getroffen."

Ich antwortete, die "Falle" schnappte zu. Aber wie hätte ich auf diese Mail nicht antworten sollen.

Schon damals vertraute sie mir ein Geheimnis an und bat mich um Verschwiegenheit.

"Darf ich davon ausgehen, dass das alles unter uns bleibt?"

Durfte sie.

In ihrer zweiten Mail vertraute mir ein zweites Geheimis an und meinte:

"Du bist der erste Student, dem ich das erzähle. :)"

In meiner dritten Mail schrieb ich:

"es kann aber auch ebensogut sein, daß du über dinge schreibst, die ich schreiben wollte, dann aber nicht mehr zu schreiben brauche, weil du sie geschrieben hast ... weißt du, wie ich meine?"

Eigentlich kündigte sich damals an den ersten zwei Tagen an, was bis heute anhält.

Erst heute hat S. mir Entscheidungen und Erkenntnisse mitgeteilt, die ich sehr gut finde und ohne wenn und aber unterstütze. Das besondere, aus meine Sicht, ist, daß ich S. nicht in diese Richtung "getrieben" habe, sondern ihr durch Worte und mein Verhalten signalisiere, daß ich sie auch ohne diese Veränderungen super finde.


[18:53]

Noch in der ersten Woche, wir hatten uns bereits gesehen, gab es den ersten Zoff: Mit den Worten, "Andreas, ich habe ein kleines Problem..." begann sie mir sehr, sehr, sehr ausführlich zu erklären, daß ich sie weniger anrufen sollte, nachdem sie eine SMS ,in der ich ihr einen guten Tag wünschte, mitten in der Nacht geweckt hatte. Na ja, was solls, ich bin da ganz cool, wenn ich nicht gestört werden will, sind meine Handy und Telefone stillgeschaltet.

Damals wußte ich jedoch noch nicht, daß sie eins sehr streßte. Als sie mich sah, hatte sie eine emotionelle Assoziation: ich erinnerte sie an einen Mann, vor dem sie sich geekelt hatte, nun ekelte sie sich vor mir.

Um mir dieses Geheimnis zu sagen, brauchte sie viele Wochen.

Bis heute haben wir nicht geklärt, weshalb sie diese Verknüpfung spürte, teilweise wohl noch spürt. Ich glaube weniger, daß sie hauptsächlich mein Äußeres dazu brachte, sondern daß es eher mit meiner Ausstrahlung zu tun hat, daß sie schon beim ersten Sehen sehr intensiv auf mich reagierte und einen Schutz brauchte.

Das mutmaße ich. Meine aufmerksamen Leser werden verfolgen, ob sich meine Vermutung bestätigt.

Nach unserem gestrigen Telefonat habe ich nicht mehr so stark ein Problem, S. nicht sehen. Vielleicht ist es sogar für mich besser, wenn wir uns nicht sehen. Ich kann mir gut vorstellen, daß mir gestern, wenn wir von Angesicht zu Angesicht zusammen gewesen wären, die Sicherungen durchgeknallt wären - ich reagiere ja auch sehr intensiv auf sie.

Aber das werde ich in Kauf nehmen. Zumal ich schon eine Lösung für "ihr" Problem habe: Wenn ich mich nicht sehen kann, aber kein Problem mit mir an sich und mit meiner Stimme hat, kann sie sich die Augen verbinden, wenn ich sie das nächste Mal besuche.

Finden Sie, das hört sich verrückt an? Dann sollten Sie das auch mal probieren: Verbinden Sie Ihrem Partner mal die Augen (wenn er die Augen schließt, ist es für den Anfang ja okay) und seien Sie seine Augen.


[19:25]

Wenn ich gestern S.s Augen gewesen wäre, hätten meine Hände auch zu ihren werden können. Aber auch ohne diese Verwandlung, waren wir gestern so intersiv wie noch nie zusammen, wobei ich mir nicht vorstellen konnte, daß wir noch ein "drauflegen" können nach dem letzten Mal.

Doris Dorrie sagte in einem Interview:

"Liebe ist der Kuchen, nicht das Sahnehäubchen."

Gestern nutze ich das Bild, um S. Ansichten zu Beziehungen zu kommentieren, weil mir schien, daß für sie Liebe bisher das Sähehäubchen war.

Heute denke ich: Vielleicht ist Liebe beides!


[19:40]

Ich werde mich wohl langsam herunterfahren, denn morgen will ich wieder in meinen Alltag zurück, um für die Nachklausur Statistik 2 zu arbeiten.

Falls S. heute jedoch anruft, was ich nicht glaube, weil sie auch Erholung braucht, werde ich an Telefon gehen. Und wenn wir wieder die ganze Nacht telefonieren oder etwas anders passiert, dann soll es geschehen.

Huk, ich habe gesprochen!


[19:53]

Ich habe etwas in KATE BUSH's Hounds Of Love reingehört. Plötzlich wollte ich SUPERTRAMP's Breakfast In America, 1979, hören.

Breakfast ... habe ich auf Kassette. Esra und ich haben sie oft in meiner alten S-Klasse, ein 280er mit Lenkrandschaltung, gehört.

Dieser Wagen war ein Traum, auch wenn das Automatikgetriebe schon beim Kauf kaputt war. Das wußte ich jedoch nicht. Ich hatte vorher noch keinen Wagen mit Automatikgetriebe und meine Wissen war also rein theoretisch. Der Handler wußte aber um den Defekt. Auf der Strecke (einmal um das Autohaus auf einer unbefestigten Straße), auf der er mich die Probefahrt machen ließ (angeblich kein Nummerschild für eine Probefahrt!), hätte auch eins Spazialist den Fehler nicht entdeckt, weil er erst warmen Getriebe zu erkennen war. Trotzdem sind wir mit dem Wagen sehr lange gefahren.

Aber das wollte ich nicht erzählen.

Esra fand die Musik klasse. Einmal fuhren wir, hören Supertramp, Esra schaukelte auf dem langen, breiten und weichen Beifahrersitz im Rhythmus der Musik, ich fuhr mit dem Auto im leichten Zickzack, gab Gas, nach Gas weg, so daß Esra in einer Überlagerung von drei Schwingungen schwang. Und während sie siegend immer tiefer in die Musik hineinschwang, merkte sie nicht, wie sich sich immer stärker sexuelle erregte.

Und am Ende eines langen Stückes sagte sie: "Jetzt ist es mir gekommen!"

:-))))

Warum erinnere ich mich wohl gerade heute, an diese Kassette, obwohl ich sie seit Jahren nicht gehört habe, an diese Episode? Na, raten Sie mal.

[nach oben]


[05.09.02, do, 3:34]

Gestern um diese Zeit, telefonierten S. und ich in der heißen Endphase, und ich war deutlich munterer als heute.


[5:22]

Ich möchte nach der Arbeit noch etwas Schönes tun. Toll, daß mein FAZ-Abo bereits reaktiviert ist. Ich möchte heute nämlich lieder Lesen als Schreiben.


[9:45]

Die Aktiviertung meines FAZ-Abos machts mir viel Ärger. Ich will nicht sagen, mehr Ärger als Freude, es macht mir viel Ärger und kostet mehr Geld und Zeit als erwartet.

Um die Artikel, die mir gefallen, auf meinen PC zu bekommen, damit ich die digitale Version speichern kann, war ich 19 Minuten online, um dann zu erkennen, daß der Arikel "Vor allem Geist verlassen - Die Effizienz-Attrappe: Wie die SPD uns weiterbildet", der erste Artikel im heutigen Feuilleton, nicht in der Online-Ausgabe der Zeitung zur Verfüngung steht.

Der Artikel ist in der Zeitung, aber online nicht verfügbar. Nicht zu fassen.

Ich will ihn aber trotzdem haben. Also scanne ich ihn ein.

Als wenn es nicht reicht, habe ich Text Bridge Pro 9 nicht auf dem Rechner. Aber wo ist die CD?


[10:40]

Die CD habe ich gefunden, die Software auch installiert, aber irgendwie fehlt eine Datei (von Word Perfekt, das ich gar nicht mehr installiert habe), und Text Bridge öffnet nicht.

Also habe ich das Programm geschöscht. Rechner-Neustart zum zweiten.

Jetzt habe ich den Artikel aber noch nicht. Also scanne ich ihn ein und werde ihn im jpg-Format speichern.

Falls ich aus dem Artikel zitieren will, werde ich mit der Wort für Wort abschreiben müssen.

Was will ich sagen: So gern ich die FAZ lese, auch heute gelesen habe und inspiriert wurde, die Zeit und das Geld ist mir einfach zuviel.

Mag man vielleicht nicht glauben, aber ich habe den ganzen Tag mit meinen Projekten zu tun, dazu zähle ich gar nicht mal die Vorbereitung für Statistik, denn die ist Arbeit.

Aber wie ich so bin, gebe ich nicht auf, bevor ich nicht am Ende bin. Zumindest bei dem Artikel nicht, weil ich ihn unbedingt auf meinem Rechner haben will. Und da ich keinen Zugang mehr zum FAZ-Online-Archiv habe (kostet auch Geld), kann ich einen Artikel nur am Erscheinungstag dem Netz holen.


[10:47]

Zum Glück hat S. zwischenzeitlich angerufen und mich mit ihrer guten Laune angesteckt.

Ich war ja schon kurz davon, meine FAZ-Abo wieder auf unbestimmte Zeit zu unterbrechen.

Ich werde mir einen neuen Umgang mir meiner Lieblingszeitung erarbeiten müssen. Mein jetziger kostet mir zuviel Zeit und Geld und Nerven, die ich für meine Arbeit brauche.


[11:15]

Nun bin ich fertig. Gelesen habe ich den Artikel aber noch nicht vollständig.


[12:02]

Bei der Zeitungstour gestern habe ein Haus nicht beliefert. Es liegt im ersten Teil meiner Strecke. Da habe ich noch sehr um meine Konzentration ringen müssen. Diesen Teilkampf habe ich verloren. Ich bin einfach, ohne es zu merken, an dem Haus vorbeigegangen, weil ich mich das wenige Minuten zuvor mit S. Erlebte so sehr gebannt hat.

Ich weiß nicht, ob Sie meine Faszination nachempfinden können. Vielleicht nicht. Ich verstehe das ja auch irgendwie nicht so recht.

Zumal S. auch sehr anstrengend sein kann.

Am Dienstag schrieb sie:

"Ich kenne niemanden, der mehr Macken als Du hat - außer mich vielleicht. ;-)"

Na ja, ich denke, S. und ich nehmen sich in dieser Frage nicht viel, aber auch mein Maß an Macke reicht ja schon ;-)).

Was mich neben ihrer Leidenschaft und Intelligenz am meisten fasziniert, ist unsere "Zusammenarbeit".

Was auch immer für uns wichtig ist, wir finden eine Lösung, bei der jeden von uns das Gefühl hat, der anderer kommt entgegen. Also fühlt sich jeder nach einer "Auseinandersetzung" als Gewinner.

Dabei macht jeder von uns trotzdem nur das, was er wirklich will.


[12:15]

Es ist bestimmt noch mehr, was meine Begeistung für S. ausmacht.

Ich bin schon wieder müde. Die 3 Stunden Schlaf nach der Zeitungstour sind zuwenig.

Daß ich nichts "Vernüftiges" gemacht habe (außer mit S. zu telefonieren), liegt nur an mir.

Diese harte Selbstkritik schlägt so stark zu, daß mir die letzte Kraft ausgeht. Ich hoffe, ich schaffe es noch bis zum Bett ...


[18:48]

Während ich schlief, kamen 16 SMS von meinem Freund F. an.


[19:30]

S. hat eine SMS geschrieben.


[20:00]

F.s Frau hat SMS geschrieben. Heute ist SMS-Tag, und ich drücke meine Finger wund.

[nach oben]


[06.09.02, fr, 13:40]

Heute morgen um 6 Uhr 13 schrieb ich:

Ich aktualisiere heute schon meine "alte" Homepage. Vielleicht mache ich am Wochenende mal computer- und internetfrei.

Seit 11 Uhr 30 sitze ich aber am PC und schreibe, allerdings nicht unter NEU.

Sagen wollte ich heute morgen: "Wundert euch nicht, wenn ihr in den nächsten Tagen nichts von mir lest, weil ich NEU nicht aktualisiere: ich will mich zurückziehen."

Ich werde mich wieder einmal verwandeln.


[14:08]

Habe meine Homepage noch einmal aktualisiert, damit Andreas Thieme 1 und Andreas Thieme zusammenpassen.

Nun brauche kann ich in Andreas Thieme 1 schreiben, wie ich will, solange ich die Seiten nicht auf den Server lade, paßt Andreas Thieme 2 dazu.


[14:11]

S. hat die letzten Tage wichtige Entscheidungen getroffen und setzt sie auch um.

Heute mittag, nachdem wir kurz telefoniert hatten, schrieb ich ihr folgende SMS:

Ich habe so ein Gefühl, daß deine harten Einschnitte in dein Leben, die ich an sich gut finde, sich auch auf "uns" auswirken. Ist kein gutes Gefühl...

Sie antwortete:

Du immer mit deiner Schwarzmalerei! Was soll schlecht daran sein, wenn ich "gesund" werde?

"Du immer mit deiner Schwarzmalerei!" - ??? - Sie sagte noch nie, daß ich schwarzmale.

Ich antwortete:

An sich nicht! Gar nichts! Das Plötzliche, Schlagartige irritiert mich mich. Ich weiß nicht, ob du mit allen Seelenteilen bereit bist. Plötzlich etwas nicht mehr zu rauchen (zum Beispiel) ist weniger eine körperliche, mehr eine seelische Herausforderung. Ist vielleicht fast so, als wenn man plötzlich einen Freund nicht mehr hat, auf den man in bestimmten Situationen zurückkommen konnte. Man braucht einen neuen Freund, sozusagen. Ich weiß nicht, ob du ihn hast. An yyy zu denken, ist kein neuer Freund, sondern etwas, um Seelenteile ruhigzustellen.

Wir schrieben noch einige SMS zu diesem Thema, verstanden uns aber nicht, wie ich finde.

Dann spürte ich, daß ich mich gekränkt fühlte und schrieb ihr folgendes:

Du immer mit deiner Schwarzmalerei! - diese deine Bemerkung finde ich unsensibel. Außerdem kränkt sie mich. Sowas hast du noch nie zu mir gesagt.

Sie antwortete:

Ist doch wahr! Jedes Mal, wenn sich in deinem oder in meinem Leben etwas tut, malst du dir sofort negative Konsequenzen aus, die letztendlich gar nicht eintreffen.

"Jedes Mal"??? - Was weiß sie denn von meinem Leben?

Erst dachte ich, vielleicht habe ich jetzt ihr gegenüber die Position, die mein Freund F. letztes Jahr, als ich mich im Sommer entschlossen hatte, wieder an die Uni zu gehen, mir gegenüber hatte.

Dann dachte ich, vielleicht habe ich ihr gestern zuviel von mir, meinem Freund F. und seiner Frau erzählt. Vielleicht spürt S., daß sie nicht (mehr) meine Nummer 1 ist. Vielleicht ist sie sowas wie eifersüchtig.

Jedenfalls habe ich letzten Sommer gelassen reagiert. Außerdem war mein Schritt nicht so groß wie S.s Vorhaben es sind.

Vielleicht sind S. auch einige unangenehme Dinge bewußt geworden, weil sie mitbekommen hat, daß sie als Freundin mir gegenüber nicht ohne Verkrampfung ist.

Christiane ist 35 geworden, S. wird 31. Aber obwohl S. sehr viel "drauf" hat, liegen zwischen beiden Frauen Welten. So wie S. wohl nie an Christiane aufschließen wird, werde ich es nie an F.

In bestimmten Dingen liegen einfach Welten zwischen uns.

Es ist etwas so, als wenn ich als Homepage-Hobby-Schreiber mich wähne, einmal Welterfolg zu haben, einen Bestseller zu veröffentlichen und x.000.000 Bücher zu verkaufen.

Mich stört nicht, daß S. die beste sein will. Sie sollte aber nicht vergessen, daß der Einäugige nur bei den Blinden ein Sehender ist.


[14:40]

Ihre Bemerkung, "Du immer mit deiner Schwarzmalerei!", hat mich sehr gekränkt. Ich halte sie zudem für ungerechtfertig.

Reagiert S. so, weil die selbsteingeleiteten Veränderungen in ihrem Leben schon seelische Ungleichgewichte erzeugen?

Ich schrieb ihr folgende Mail:

mach, was du nicht lassen kannst ;-)), ehrlich.

problematisch könnte es für "uns" nur werden, wenn du während deiner "verwandlung" auf mich während meiner verwandlung, die gestern begonnen hat, triffst.

dieses treffen kann durchaus so sein, als wenn wir uns zum ersten mal treffen.

ich finde gut, daß du stark, mutig und entschlossen bist. jemehr du das bist, desto mehr kann ich mein ding voll durchziehen.

Danach notierte ich auf der Seite, auf der ich ihre und meine SMS festhalte:

vielleicht haben wir den höhepunkt unserer "beziehung" seit dienstag [siehe Bericht vom 04.09.02] erreicht, nun geht es vielleicht nur noch abwärts, auf alle fälle nicht mehr aufwärts.

Ja, ja, das habe ich schon mehrmals geschrieben! Aber was soll jetzt noch kommen, wenn Körperliches ausgeklammert und eine Beziehung nicht in Frage kommt?

Kann durchaus sein, daß ich jetzt, zur Zeit, da F. und Christiane sich wieder gemeldet haben, weniger "tolerant" gegenüber S. bin.

Okay, S. hat wohl ziemlich viel mir gegenüber ausgehalten, aber zu Christiane bin ich nicht viel anders. Und zwischen F. und mir hat auch schon oft "gefetzt". Christiane hat auch viel mehr um die Ohren, und soweit ich es einschätzen kann, alles wird S. mir nicht erzählt haben, hat ungleich mehr erleiden müssen.

Was will ich sagen: wenn ich zwischen Christiane und S. wählen könnte, was ich nicht kann, weil Christiane verheiratet ist und F. sehr, sehr liebt, weil S. mich haben will, wenn ich also wählen könnte - ich würde Christiane wählen!

Ob S. das vielleicht spürt und deshalb so "kratzig" ist. Ich verstehe nicht, warum S. "Du immer mit deiner Schwarzmalerei!" sagt.


[15:09]

Bevor ich beginne, von Christiane zu schwärmen, mache ich eine Pause.


[15:26]

Habe S. eine Mail geschrieben und frage an, ob was passiert sei, und sage ihr, daß ich sie heute irgendwie "kratzig" finde.


[15:30]

Ich esse noch etwas und lege mich dann hin.


[17:20]

Ich bin durch einen Traum aufgewacht.

Ich träumte, mir sei ein Zahn abgebrochen, aber nicht mein Milchzahn, sondern ein andere, ein gesunder Zahn. Ich glaube, es war ein vorderer Backenzahn unten rechts. Und dann auch nicht jetzt, sondern als mein Bruder vielleicht 10 Jahre alt war, er war auch in meinem Traum, also vor ungefähr 20 Jahren.

Warum braucht mir im Traum ein gesunder Zahn ab, als ich ungefähr 20 Jahre alt war?


[17:23]

Bevor ich mich hinlegte, schrieb ich S. noch eine Mail, schicke ihr dann eine SMS:

ich habe dir eben eine mail geschrieben. vielleicht kannst du sie beantworten, nicht nur lesen. - ich mache ein nickerchen. - laß es dir gutgehen!

Oft nimmt S. Mail von mir zur Kenntnis, ohne zu antworten. Ebenso mache ich es aber auch oft. Wir haben das so ausgemacht, weil jeder von uns mal was loswerden will und eigentlich keine Reaktion braucht.

S. antwortete:

ich weiß noch nicht, wann ich zu hause bin. wen ich es heute nicht mehr schaffe, dann lese und beantworte ich die mail morgen. schlaf gut!

In meiner Mail schrieb ich:

ob ich nun schwarzmale oder nicht, ich finde, du bist irgendwie "kratzig".

habe ich dir etwas getan? ist dir etwas, was ich gesagt, geschrieben, gemacht habe nicht bekommen?

deine bemerkung "Du immer mit deiner Schwarzmalerei!" kränkt mich noch immer!

habe ich dir irgendwie wehgetan und du "rächst" dich jetzt.

was ist passiert? du bist für mich auch heute noch das, was du am dienstag warst oder auch gestern.

ich würde auch heute noch an unsere reise vom dienstag anknüpfen, glaube aber, daß du das nicht willst.

ich weiß nicht, was ich über den dienstag geschrieben habe. auch weiß ich nicht, ob du einen "filmriß" hattest. ich weiß noch ALLES!

wenn du gedächtnislücken hast, kann ich sie ausfüllen.

hast du vielleicht am dienstag etwas gesagt, getan, was du ohne alkohol nicht getan hast. bereust du etwas? ich nicht!

ich stehe zu allem, was ich getan habe, und würde es wieder tun, fortsetzten, anknüpfen, auch von angesicht zu angesicht!

warum hast du gerade heute gesagt "Du immer mit deiner Schwarzmalerei!"? ich meine, das hört sich so an, als wenn dich das schon lange nervt. warum sagst du es heute?

wenn etwas "vorgefallen" ist, was dir anlaß dazu gibt, sag es bitte. ja?

schönen wochenende!

viel erfolg und viel spaß bei deinen neuen vorhaben!

Kurze Zeit, nachdem S.s SMS ankam, legte ich mich hin, aß noch etwas Eis und schlief sofort ein.


[17:45]

Neben "meine Schwarzmalerei" beschäftigte mich meine Verwandlung.

Ich dachte heute morgen, ich könnte mich von allem Unnötigem trennen.

Ich habe meine EDS ins Küchenfenster gelegt, damit sie noch mal (Sonnen)Energie tanken kann.

Ich habe mein Siemens ME45 ausgeschaltet.

Ja, von diesem Handy habe ich noch nicht geschrieben. Ich habe es am 25.07.02 mit einem o2-24-Monate-Vertrag für einen Euro gekauft. Nicht, um ein neues Handy zu haben, deshalb ist es nicht auf meiner Handy-Seite aufgeführt, sondern weil ich eine Festnetznummer brauchte, um meine psychologische Beratung KopfDemokratie fernmündlich durchzuführen, ohne meine Privatnummer benutzen zu müssen. Die ist zwar jedem zugänglich, weil ich im Telefonbuch stehe, aber ich wollte Arbeit und Feierabend trennen. Das Siemens ME45 habe ich gewählt, weil man mit ihm wie wie mit meinem Siemens Gigaset 3110 Comfort freisprechen kann.

Auch wenn ich mich entschlossen habe, keine Beratung durchzuführen, nutze ich das Handy als "Notruf", dessen Nummer nur wenige Menschen haben. Es war immer an, auch wenn ich schlief. Oder einen "schlechten" Tag und alle anderen Telefone stummgeschaltet hatte.

Es aber aber von niemand gebraucht. Also kann ich es auch ausschalten, oder?

Dann überlegte ich, einige meiner Schreibmaschinen zu entsorgen.

Nicht nur, daß ich mit einigen Maschinen nicht schreibe. Mit einigen könnte ich auch nicht schreiben, weil sie nur teilweise funktionieren. Bei der Robotron 202 funktioniert zwar der Motor, aber der Zahnriemen springt immer wieder ab, so daß keine Buchstaben getippt werden können.

Die IBM-Kugelkopf schreibt zwar, aber der Transport des Farbbandes funktioniert nicht richtig. Das Farbband kann man aber nur einmal benutzen, aber ich habe kein neues Farbband.

Diese beiden Schreibmaschinen sammle ich, obwohl ich eigentlich kein Sammler bin.

Dann dachte ich, ich könnte, jetzt wo ich mein FAZ-Abo reaktiviert habe, den Jahrgang 2001, den ich komplett abgestapelt habe, entsorgen. Zusätzlich vielleicht noch die FAZ, die ich vor meine jetzigen Abo-Unterbrechung gesammelt habe.


[18:48]

S. hat recht, wenn sie sagt:

Jedes Mal, wenn sich in deinem oder in meinem Leben etwas tut, malst du dir sofort negative Konsequenzen aus, die letztendlich gar nicht eintreffen.

Ich kann ruhig mal mutiger sein. Und mich trotzdem gekränkt fühlen, wenn sie mich einen Schwarzmaler nennt, der ich vielleicht bin, aber nicht "immer", wie sie schreibt. Ich bin einfach nur vorsichtig. Das ist ein Grund, warum ich zwar kleine Rückschläge hatte, aber nie welche, die große Errungenschaften zerstörten.

Ich räume also meine eingelagten FAZ in den Hausflur, um sie paketweise zu entsorgen, wenn ich morgens zur Zeitungstour gehe.

Falls die Zeitungen mir fehlen, kann ich sie ja wieder in die Wohnung schleppen.

Außerdem kann ich wieder Premium-Kunde beim FAZ-Archiv werden.


[18:54]

Ich sammle nicht alle Zeitunge, die ich lese, aber die FAZ bedeutet mir einfach sehr viel. Und egal, in welche FAZ ich auf welcher Seite reinsehe, ich finde etwas, was mich erfeut.

Aber ich kann nicht Jahrgang um Jahrgang sammeln. Nach anderthalb Jahren ist meine Platz (eigentlich) erschöpft, es sei denn, ich will es übertreiben.


[19:15]

So, anderthalb Jahre FAZ sind auf meiner Wohnung auf den Hausflur umgelagert.


[19:28]

S. hat auf meine Mail bereits geantwortet. Genau richtig, wie ich finde.

Hallöchen Andy!

Zunächst erst mal ein großes ???????? Was hat die junge Dame heute schon wieder? Haben wir unsere Tage bekommen? ;-)

Sieht so aus, kann ich nicht anders sagen!

Warst Du es, der mir am 3.9. um 6.19 Uhr schrieb, dass ich auf "jedem Furz rumreiten" würde? Alles, was ich vorhin getan habe, war einen Scherz zu mischen, der allerdings der Realität doch sehr entgegenkommt.

Ich kann S. nur zustimmen!

Haben wir nicht in letzter Zeit viel gescherzt? Und in letzter Zeit war es eigentlich auch kein Problem auch mal etwas ironisch zu sein. Du konntest stets lachen, auch über Dich selbst. Vielleicht war der gestrige Tag ja doch etwas anstrengend für Dich und Du bist im Moment nicht so gelassen, wie in den letzten Tagen.

Das stimmt, gestern war sehr anstrengend für mich.

Eigentlich war die Zeit, seit mein Freund F. sich nach sehr langer Zeit wieder gemeldet hat (31.08.02, 17:34), für mich sehr anstrengend.

Die Erlebnisse vom Dienstag waren auch sehr intensiv.

Meine Woche war sehr aufregend. Ich denke, so wild geht es bei manchem Abenteuerurlaub nicht zu.

Weiter schrieb S.:

Ich finde nicht, dass ich kratzig bin. Was aber sicher der Fall ist, ist folgendes: Zum ersten Mal in meinem Leben erwarte ich Veränderungen nicht von mir, sondern ich fühle es tief in mir drin.

Vermutlich bin ich mir selbst gegenüber etwas kritisch deswegen, weil ich mir gar nicht so richtig vertrauen kann. Aber irgendeine Stimme sagt mir, dass es dieses mal wirklich etwas anderes ist. So wie es mit diesen inneren Stimmen ist, läßt sich auch diese sehr schwer erklären und ich möchte selbst nach und nach herausfinden, ob ich ihr nun trauen kann und nicht auf Deinen Wunsch hin, spontan in einer ungünstigen Situation darüber nachdenken.

Noch bevor ich mir Gedanken darüber machen darf/kann, was gerade in mir vor sich geht, bekomme ich aber dann schon wieder von Dir zu hören, welche negativen Konsequenzen meine angeblich plötzlichen Fortschritte haben können. Muß ich denn wirklich jetzt über eventuelle negative Konsequenzen nachdenken, wenn mir doch zunächst erst einmal eine positive bevorsteht, nämlich die, dass mir weniger Schaden zufüge. Alles andere ist doch erst mal nebensächlich oder?

> habe ich dir etwas getan? ist dir etwas,
> was ich gesagt, geschrieben,
> gemacht habe nicht bekommen?

Falsch!!!! Ich bin im Moment super gut drauf und ich geniesse die gewaltigen Veränderungen in mir, die sich gerade vollziehen. Dir ist hier etwas nicht bekommen. Und dabei habe ich es einfach nur dahin gesagt, um Dich darauf hinzuweisen, dass Du mir mit Deiner Schwarzmalerei über negative Konsequenzen die Freude und die in ihr enthaltene Kraft nimmst, endlich mal einen großen (Fort-)Schritt zu machen.

> deine bemerkung "Du immer mit deiner
> Schwarzmalerei!" kränkt mich noch
> immer!

Es ist und bleibt Schwarzmalerei. Ich frage mich nur, warum Du ein solches Problem damit hast, dass ich es gesagt habe? Es ist doch kein böses Schimpfwort oder so... Was mich stört, ist dass es mir echt schon wieder Psychostreß macht, was Du hier abziehst. Ich habe Dir gesagt, wie ich Deine Worte einschätze, habe Dich aber weder dafür beschimpft, bestraft oder sonst irgendwas.

> habe ich dir irgendwie wehgetan und
> du "rächst" dich jetzt.

Hä?????????? Ich weiß wirklich nicht, was Du von mir willst. Entweder Du bewertest jetzt hier etwas über oder...??????

> was ist passiert? du bist für mich
> auch heute noch das, was du am
> dienstag warst oder auch gestern.

Schade, dass Du für Dich anscheinend nicht mehr derselbe bist, denn sonst würdest Du hier jetzt nicht so ein Fass aufmachen.

> ich würde auch heute noch an
> unsere reise vom dienstag anknüpfen,
> glaube aber, daß du das nicht willst.
>
> ich weiß nicht, was ich über den
> dienstag geschrieben habe. auch
> weiß ich nicht, ob du einen "filmriß"
> hattest. ich weiß noch ALLES!
>
> wenn du gedächtnislücken hast,
> kann ich sie ausfüllen.

Wozu? Dienstag war Dienstag, heute ist FREITAG.

Oh, S., du bist ja irre cool! Gefällt mir! Genau richtig, wenn ich heute ganz schlimm "meine Tage" habe ;-)).

> hast du vielleicht am dienstag
> etwas gesagt, getan, was du ohne
> alkohol nicht getan hast. bereust du
> etwas? ich nicht!

Keine Ahnung! Ich denke momentan nicht so kompliziert.

> ich stehe zu allem, was ich getan
> habe, und würde es wieder tun,
> fortsetzten, anknüpfen, auch von
> angesicht zu angesicht!

Ich glaube, ich verstehe den Zusammenhang zu der Schwarzmalerei jetzt nicht mehr.

> warum hast du gerade heute gesagt
> "Du immer mit deiner Schwarzmalerei!"?
> ich meine, das hört sich so an, als wenn
> dich das schon lange nervt. warum
> sagst du es heute?

Ich habe Dir schon öfters gesagt, dass Du Dir manchmal viel zu früh Gedanken über eventuelle Konsequenzen machst. Irgendwann hast Du mir mal geschrieben, dass sich Deine Gefühle zu mir verändert haben und dass ich mich nicht wundern soll, wenn wir uns an der Uni sehen und Du anders zu mir bist. Und was war dann? Wir haben uns an der Uni gar nicht gesehen. Dann hast Du mir geschrieben, dass ich mich nicht wundern soll, wenn Du keinen hochkriegst, wenn wir mal irgendwann in meinem Schlafzimmer landen sollten.

Als ich das erste Mal ihr Schlafzimmer betrat, erinnerte es mich an eine Gruft und machte hier angst. Später sagte ich ihr, ich habe keine Angst mehr vor ihrem Schlafzimmer, das Problem sei gelöst. Aber dahinter war eins versteckt, daß nun hervorgetreten ist: Ich habe Angst, von ihr geliebt zu werden.

Auch diese Situation ist nie eingetreten.

Jetzt frage ich mich allerdings, wie sie das meinst. Ich konnte den Beweis nicht nicht antreten ;-)).

Und nun sagst Du negative Konsequenzen voraus, obwohl Du noch gar nicht weißt, ob sich meine Veränderungen als positiv oder negativ für unsere Freundschaft erweisen wird.

S. hat recht! Ich weiß doch, daß sie in gewisser Weise ängstlicher ist oder abergläubiger. Wenn ich Negatives vermute, wird das für sie schnell ein schlechtes Omen. Während ich, sagt mir jemand sowas, locker nachdenke und eher dankbar bin, denn wie schnell übersieht man etwas.

Ich kritisiere es doch auch nicht oder so. Auch wenn es ein Charakterzug an Dir ist, der mich manchmal nervt, aber... Sind wir nicht alle ein bißchen BLUNA? ;-)

Du sagst es! ;-))

> wenn etwas "vorgefallen" ist, was dir
> anlaß dazu gibt, sag es bitte. ja?

Was ist bloß vorgefallen, dass Du wegen einem Wort so ein Fass aufmachst? ;-)

Tut mir leid, S.! Habe ich dir eben am Telefon gesagt.

Alles klar? ;-)

Alles klar! Bis zum nächsten Mal ;-)).


[20:20]

Das haben meine Mitmenschen so mit mir auszuhalten.

Ich danke allen für ihre Geduld mit mir!

Gute Nacht!

[nach oben]


[07.09.02, sa, 4:27]

Gestern habe ich schon geschrieben: "Vielleicht mache ich am Wochenende und darüber hinaus mal computer- und internetfrei", aber habe weder das eine noch das andere eingehalten.

Vielleicht schaffe es ich heute, am Samstag.

Schönes Wochenende!


[6:20]

Heute nacht war wieder mal alles zu spät.

Ich bin durch die Wohnung gesaust und habe zwischendurch, sozusagen, eine Versteck auf Unterverzeichnissen gebaut, angekündigt auf der Startseite von NEU durch:

ich habe mir eine neue simulation ausgedacht: es geht nur noch vorwärts, ohne zurückzublicken.

wer zurück will, muß vorn anfangen!

möchten sie mal probieren? wenn ja, klicken sie bitte auf: at3.

Beginnend mit andreasthieme/2/3 (habe ich inzwischen zurückgebaut).

Dann lag im Bett, um zu schlafen, bin aber wieder aufgestanden und an den PC gegangen und habe etwas gebaut, was ich auf at3.de präsentieren wollte. Ich nenne es mal "Andreas Thime frei in kleinen Schritten" (ist in zwischen auch zurückgebaut).

Ich variiere jetzt mal beides, indem ich "kleine Schritte" immer in einem neuen Browserfenster öffnen lasse: Immer vorwärts, nie zurückschauen - "Andreas Thieme frei in kleinen Schritten".


[6:37]

Warum habe ich die "Projekte" zurückgebaut?

Meine Homepage ist, wenn ich alle meine Interessen berücksichtige, so wie sie jetzt ist, PERFEKT!


[6:55]

So, jetzt werde ich meine gesamte Homepage seit Freitag zum dritten Mal aktualisieren. So war das ja nicht gedacht, aber was solls: was abgeschlossen ist, muß auch abgeschlossen werden.


[7:10]

Ich habe die Domains at3.de auf das Verzeichnis von andreastheime.de gelegt.

Wenn ich irgendwo frei bin, dann nicht in einzelnen Projekten, sondern auf andreasthieme.de. Deshalb kann at3.de auch auf diesem Verzeichnis liegen.


[7:44]

Habe noch eine Mail beantwortet, die S. heute morgen 6 Uhr 26 abgeschickte hatte.

Nun lege ich mich in Bett, lese noch etwas in meine FAZ und werde dann schlafen, schlafen, schlafen ...


[9:46]

Ich habe noch nicht geschlafen.

Ich sichere meine Daten. Das dauert immer seine Zeit, muß aber irgendwann ja doch sein.


[9:59]

Zwischenzeitlich habe ich aber Zeitung gelesen, Eis gegessen, Dehnungsübungen gemacht, Mail gelesen und beantwortet.

Trotzdem dauert Datensicherung immer lange. Ich will die Sache aber auch richtig machen. Ich meine, was habe ich von einer gebrannten CD, deren Daten mir nicht helfen.


[10:15]

Schnell noch mal meine beantworteten Mail senden, dann gehts ins Bett.

Endlich!


[12:56]

Ich hab vielleicht zwei Stunden geschlafen.

Gegen halb elf hatte S. angerufen. Sie räumt heute Schränke auf und hat viele Sachen wiedergefunden oder neuentdeckt.


[13:41]

Ich lege mich gleich nochmal hin.

S. hat beim Aufräumen ein Kinderkleid gefunden und sich darüber gefreut. Sie sagte, ist ein gutes Zeichen, wenn ich mich freue.

Ich erinnerte mich sofort an meine Mädchenlederhose, die meiner Mutter so gut gefiehl, so daß ich sie tragen mußte und von den Jungs in der Schule gehänselt wurde.

Das Teil mußte man ausziehen, wenn man pinkeln wollte. Für einen Jungen ist das unzumutbar!


[16:06]

Ich arbeite gerade an einer Version, in der ich meine eigene Homepage kommentierte.

Wenn andere meine Seiten kommentieren, kann ich meinen Kommentar ja auch von mir geben.


[16:57]

Daß meine EDS so ungenau geht, regt mich riesig auf!

Lesen Sie meinen Beitrag: EDS, 07.09.02, 16:30.


[19:42]

Alt werde ich heute bestimmt nicht.

[nach oben]


[08.09.02, so, 3:20]

Ich bin ohne Wecker aufgewacht, als würde ich zur Zeitungstour aufstehen.

Gegen 22 Uhr 30 war ich schon im Bett. Es nicht lange gedauert, bis ich eingeschlafen war.


[3:40]

Jetzt würde ich aufbrechen.


[3:58]

Das letzte Mal unter Menschen war ich am Montag, 02.09.02. Um 18 Uhr 33 bezahlte ich im Rewe-Supermarkt in der Haeckeelstraße.

Danach war ich noch am Dienstag zum Laufen. Dann habe ich das Haus, außer zur Zeitungstour, nicht mehr verlassen.

Das letzte Mal rassiert habe ich mich wohl auch am Montag oder Dienstag. Jedenfalls trage ich mehr als einen Drei-Tage-Bart.


[4:01]

Ich habe auch kaum mit Menschen gesprochen, wenn ich nicht telefoniert habe.

In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch war ich mit S. am Telefon zusammen, ansonsten habe ich kaum gesprochen.


[4:05]

Heute morgen bin ich aufgewacht und dachte: ich sollte mal wieder unter Menschen kommen, wäre besser. Gleichzeitig machte mir der Gedanke angst.

Wenn ich zur Zeitungstour unterwegs bin, ist es draußen so still, so friedlich.

Ich wohne ja in einer Stadt: wie laut Straßenlärm ist, merkt man erst, wenn man ihn einige Zeit nicht gehört hat.

Außerdem habe ich mich an die Dunkelheit gut gewöhnt. Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich heute nicht mal im Dunkeln laufe.

Habe ich aber verworfen, weil ich spüre, schon zu weit in meiner Welt zu sein.

Vorbei das fürs Lernen für die Nachklausur für Statistik 2 im Grunde nicht verkehrt sein kann.

Aber ich fühle, ich sollte wieder mal im Hellen draußen sein und unter Menschen gehen, damit es mir in meiner selbstgewählten Isolation nicht zu gut gefällt.

Nein, das sind die falschen Worte. Ich habe nichts dagegen, daß es mir irgendwo gut gefällt, sondern ich habe so eine Ahnung, daß ich den Weg zurück ins Leben unter Menschen nicht schaffen könnte.

So ein Gefühl habe ich noch nie in meinem Leben gehabt.

Das gefährliche sehe ich darin: ich vermisse nichts!

Ich habe Kontakt zu meinen besten Freunden, ich mache den ganzen Tag, was ich will und habe sehr viel Spaß daran.

Alles Fremde dringt nicht bis zu mir.


[9:25]

Ich hab wunderbar geschlafen und geträumt. Ich habe im Schlafe bestimmt wieder gelacht.


[9:36]

Ich mache mich für meinen Lauf fertig.


[9:51]

Sehen Sie auch mal nach at3_020908.


[10:35]

Hab noch bißchen mit S. am Telefon geschnattert. Ich wollte ihre Stimme hören.


[10:40]

Ich starte zum Lauf.


[12:52]

Ich bin von Lauf 88 zurück. Bin neue Strecke gelaufen.


[18:26]

Der Durchfall, den ich beim heutigen Lauf spürte, war nicht eingebildet: Jetzt, während ich auf dem Boden Wäsche aufhängte, zwang er mich, auf Klo zu rennen.


[18:48]

Habe etwas am Layout herumprobiert, aber ich finde meine Homepage in Ordnung, so wie sie jetzt ist: verschiedenen Schriften und Hintergründe für verschiedene Seiten.

Ich schreibe gern hier und ich schreibe gern dort...


[19:26]

Ich habe mich in dieser Woche sehr schön ausgetobt, ausgelebt.

Ich habe so wenig wie möglich vernüftig gehandelt :-)).

Am Montag wird es aber wieder ernst in meinem Leben: Ich werde zum Entspurt meiner Vorbereitung auf die Nachklausur Statistik 2 ansetzten.

Der Ernst des Lebens begann heute schon: ich habe mich rasiert - mein Barthaar war fast länger als mein Haupthaar.

[nach oben]


[09.09.02, mo, 6:16]

Heute bin ich nicht aus dem Knick gekommen.

Das Aufstehen viel mir sehr schwer, obwohl ich gestern nicht aus meinem Rhythmus gekommen bin.

Munter bin ich immer noch nicht.


[14:23]

Heute habe ich mich das erste Mal mit den Aufgaben der Klausur, die ich damals abschrieb, beschäftigt.

Immerhin habe ich schon mal verstanden - endlich -, daß was ich in zwei von sechs Aufgabe rechnen muß:

  1. zweifaktorielle Varanzanalyse,
  2. multiple Korrelation.

[14:35]

Ich hätte heute wahrscheinlich wieder nicht konzentriert, praktisch beginnen können, wenn ich nicht And T. geschaffen hätte.


[14:51]

Schade, daß ich stundenlang ohne Unterbrechung schreiben, aber nicht Statistik übern kann.


[15:05]

S. hat angerufen. Sie hat lecker gekocht.

Dann hat sie erzählt, daß ein Handwerker (Fenster müssen abgedichtet werden), während er mit ihr sprach, auf ihre Brüste guckte.

Ist ein starker Stück! Aber ich kann den Handwerker verstehen.

Nachdem S. erzählt hat, was sie Leckeres gekocht hat und welche Oberteil sei trägt, kann ich mich nicht mehr auf Statistik konzentrieren.

Ich habe nur noch zweifach Hunger! :-))) ;-))) :-)))))


[15:30]

Entspannungen bringen nicht. Ich bin müde. Aber das wäre ich auch, wenn ich nicht für Statistik gearbeitet hätte.

Also übertreibe ich es nicht, schlafe etwas, um nachher weiterzuarbeiten.


[17:32]

Das hältste nich aus - komme ich doch nicht richtig zur Ruhe, weil ich heute noch für die Nachklausur üben will, selbstverständlich aber nicht zu spät, damit ich zur Nachtruhe entspannt bin und nicht die ganze Nacht wieder rechne.

Was bleibt mir also anderes übrig, als meinen Mittagsschlaf zu verkürzen, um jetzt noch etwas zu üben.

Ohnehin wollte ich nur meinem Kopf etwas Ruhe gönnen. So richtig müde war ich nicht.


[19:19]

Genug geübt!

Ich gehe noch was einkaufen.


[20:58]

Ich hab mal wieder so beschissene Zahlen rausbekommen. Da werde ich immer mißtrauisch, falsch gerechnet, vielleicht sogar mit falschen Formeln gearbeitet zu haben.

Ich war schon mal wieder am Verzweifeln. Alles, was mit Rechnen zu tun hat, ist nicht so mein Fall.

Dann fragte ich mich, was würde And T. jetzt tun?

Er würde sagen: Bleib cool! 1) Du willst nicht die beste Klausur schreiben, sondern ENDLICH mal bestehen. 2) Ist es nicht so wichtig, ob du richtig gerechnet hast, wenn du die richtigen Wege gegangen bist. 3) Wenn du diese Nachklausur nicht schaffst, wirst du in die mündliche Nachprüfung gehen. Denn 4) im Wintersemester 2002/03 wirst du Ex-Prak 2 machen.

Coole Ansage ... :-)).

[nach oben]


[10.09.02, di, 9:36]

Ich habe heute nacht und eben nicht gut geschlafen, bin sehr unruhig.

Außer, daß ich gestern am späten Abend noch was gegessen habe, fällt mir kein Grund ein. Es sei denn, meine Vorbereitungen zur Nachklausur und meine entsprechenden Entscheidungen finde ich zu aufregend.

Jetzt überlege ich, ob ich einfach zum Laufen starte und im meinem Programm weitermache oder mich direkt entspanne, bevor ich irgendetwas mache.


[10:43]

Scheiße, ich habe ich sehr verrechnet, weiß aber nicht nicht wo.

Ich war und bin kein guter Rechner. Jetzt könnte ich mir ja wieder die Frage stellen, warum ein Psychologe rechnen können muß, aber ich stelle mir diese Frage nicht, weil die Antwort einfach ist: ohne das Fach Statitik zu bestehen, wird man kein Psychologe. Punkt.


[11:20]

Ich muß herausfinden, warum ich ein falsches Ergebnis habe, weil ich nicht weiß, ob ich mich einfach nur verrechnet habe oder auf einem falschen Weg bin.


[12:24]

HURRA! Ich habe meinen Fehler gefunden!


[14:30]

Ich habe ein Nickerchen gemacht, habe tief und fest geschlafen.

Das ist sehr gut. wenn ich zwischen meinem Üben nicht entspannen kann, kann ich mich nicht richtig vorbereiten.


[15:10]

Ich werde gleich zum Laufen starten.

Ich habe heute drei Stunden geübt. Wenn ich bis zur Nachklausus jeden Tag so konzentriert drei Stunden übe, reicht das für die Vorbereitung.


[15:44]

Ich starte zu einem gemütlichen Lauf.


[17:37]

Ich bin zurück.


[18:15]

Ich war noch mal schnell einkaufen.

Ich hatte gestern Olivenöl vergessen und mußte mit Schmalz braten. Das muß aber nicht sein.

Außerdem hatten sie gestern kurz vor 20 Uhr keine großen Baguette, die ich sehr gern esse, mehr.

Dann habe ich gleich noch geguckt, ob Rewe die oder vergleichbare Produkte, die ich immer bei Netto oder Lidl kaufe, zum gleichen Preis haben.

Rewe ist näher als die nächste Straßenbahnhaltestelle, und die ist schon nah. Zu Netto und Lidl sind es 4 bzw. 2 Stationen und um die 2 Fußweg.

Ich gehe ja sonst fast nie in die Stadt, außer zum Einkaufen. Wenn ich zur Uni fahre, muß ich ja in die entgegengesetzte Richtung. Wäre also gut, wenn ich bei Rewe alles einkaufen könnte, ohne zuviel mehr zu bezahlen.

Bis auf Gewürze sieht es ganz gut aus, aber die kaufe ich ja auch nicht jede Woche.

[nach oben]


[11.09.02, mi, 1:26]

S. hat gestern nacht kurz vor 23 Uhr angerufen, nachdem sie mit einem aus dem Kino gekommen war.

Sie hatte nichts getrunken und war müde, so daß wir nach fast einer Stunde unsere Telefonat beendeten. Ich schätze, S. ist kurze Zeit später eingeschlafen, während ich munter blieb.

Nicht so schlimm, werde ich heute mal eher zur Zeitungstour starten.


[3:25]

Sonst bin ich um die Zeit eben erst aufgestanden. Habe bin ich schon von der Arbeit zurück.


[10:01]

Ich war noch bis gegen 5 Uhr munter und bin dann ins Bett gegangen.

Obwohl ich ungefähr wie gestern aufgestanden bin, habe ich aber rund 4 Stunden weniger geschlafen, da ich ja von gestern 23 Uhr bis heute 3 Uhr nicht geschlafen habe.


[10:07]

Lesen Sie, was ich voriges Jahr am 11. September machte: 11.09.01.


[10:08]

Ein Jahr ist aber ein Jahr: ich konnte mich nicht mehr erinnern, daß ZWEI Flugzeuge in die Türme jagte.


[10:49]

Ich und die Mathematik!

Aus 4,5+4,5-5 habe ich 5 nicht 4 gemacht. Aus dem Folgeergebnis wurde dann 93 statt 108.

Daß die geschätzte Fehlervarianz, die ich zur Signifikanztestung brauche bei mir 2,87 statt 1 geworden ist, hat wohl nicht den Einfluß. Denke ich jetzt. Ich habe noch keine empirschen F-Werte.

Daß bei mir aber 8:8=0 ist, gibt mir doch sehr zu denken!

Ach, was soll ich sagen - ich muß wohl jede kleine Aufgabe mit dem Taschenrechner rechnen, weil ich in den Grundrechenarten dermaßen schußlig bin, daß ich bei 7 plus 4 schon mal 12 rausbekommen. Oder so.

Ich denke, diese kleine Aufgabe kann ich im Kopf rechnen, dann dann geht in meinem Kopf meist etwas durcheinander. So wie ich auch 4,5+4,5-5 im Kopf gerechnet habe.

Gestehe möchte ich allerdings, daß ich ein "komisches" Gefühl hatte, als ich das eine, falsche Ergebnis mit den drei anderen, die alle vier zusammengehören, verglich.


[14:00]

Die erste Aufgabe habe ich durchgearbeitet. Die nächste beginne ich heute nicht mehr, zumal es von der Varianzanalyse zur Korrelation geht.

Vielleicht beginne ich heute abend schon, aber jetzt habe ich mir eine Pause verdient. Länger als die Klausur dauert, brauche ich nicht hintereinander zu arbeiten.


[16:29]

Eben habe ich erfahren, heute sei die Nachprüfung für Statistik 2 gewesen.

Die Information ist allerdings nicht offiziell. Bei der Methodenlehre habe ich vor einigen Tagen nachgefragt, wann die Nachprüfung stattfindet, aber noch keine Antwort bekommen.

Warum ich die ganze Zeit vom 20. September als Termin spreche?

Auf der Homepage wird der 20. September angegeben. Allerdings habe ich vor einigen Tage gemerkt, daß sich die Seite auf die Nachprüfung von 2001 bezieht. Die Seite ist also nicht aktuell. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.


[16:30]

Während die gleiche Seite für Wintersemester 2001/02 auch mich enthält (47 von 49 Punkten) und die Nachprüfung für den 11. März 2002 ankündigt.

Diese Nachprüfung habe ich nicht geschrieben, weil ich den Schein schon hatte. Die Klausur habe ich ja nur geschrieben, um endlich mal die Klausur zu bestehen.

Die entsprechende Seite fürs Sommersemerster 2002 zeigt aber die Ergebnisse der Klausur vom Sommersemester 2001 ein an und weist die Nachklausur für den 20. September 2001 aus.

Hätte ich doch aber eher merken können, weil ich doch als "nicht bestanden" nicht aufgeführt gewesen sein kann.

Na ja, ich habe ja nur ein leeres Blatt abgegeben und dachte, man hat mich gar nicht registriert.


[16:40]

Ich frage mich jedoch, woher die Studentin die Information hat. Hing in der Uni ein Zettel mit dem Termin?

Wie auch immer, heute hätte es für mich keinen Sinn gemacht, die Prüfung zu schreiben, weil ich von den 6 Aufgaben der Klausur gerade mal ein gerechnet und verstanden habe.

Der Hinweis der Informantin, die Nachklausur heute war einfach, die hätte ich auch bestanden, stimmt so nicht, glaube ich jedenfalls, weil eine Aufgabe von sech richtig zu haben, zu wenig ist, um eine Klausur zu bestehen.

Damit hat sich die Frage, ob ich die Nachklausur oder in die mündliche Nachprüfung gehe, erledigt.


[16:50]

Ich werde mit meinen Vorbereitungen planmäßig fortfahren.

Spätestens morgen beginne ich mit der Aufgabe zur multilplen Korrelation.

[nach oben]


[12.09.02, do, 5:41]

Heute war es kühler als gestern, dafür war der Himmel aber sternenklar.

Ich staune immer wieder, wieviele Sterne es gibt.


[6:40]

Ich lege mich hin und schlafe. In meine FAZ werde ich wohl nicht mehr reinsehen.


[10:04]

Vorhin waren es nur 21 Grad in meiner Wohnung. Beim Schlafen war mir zu kalt. Ich mußte nicht nur eine zweite Decke auflegen, sondern auch meinen Schlafanzug anziehen.


[10:10]

Ich werde mich wieder "verwandeln". Ich probiere also wieder einiges aus, um mich anzupassen, ohne mich aufzugeben.

Vielleicht bin ich das nächste Mal erst in Tagen online.


[11:23]

Ich habe ich leicht erkältet, habe Kopfschmerzen und ein warm-kalte Stirn.

Ich werde trotzdem mit der multiplen Korrelation beginnen.


[12:29]

Ich glaube, ich habe mich nicht erst heute erkältet, sondern schon gestern. Jedenfalls fühlte ich mich gestern abend schon eigenartig schwach.

Ich schätze, ich werde heute nicht laufen.


[12:40]

Leider werde ich mich beim Üben für Statistik und beim Verwandeln einschränken müssen.


[13:00]

Leider habe ich fast alles zur multiplen Korrelation vergessen. Außerdem scheinen meine Aufzeichnungen nicht vollständig.

Für jetzt reicht es mir. Ich mache eine Pause und kuriere mich.


[15:16]

Nach meinem Mittagsschlaf fühle ich mich besser.

Ich werde doch laufen, allerdings ganz gemütlich. Ist bestimmt gut, wenn mein ganzer Körper auf Temperatur kommt und ich schwitze.


[16:05]

Ich starte zum Lauf.


[19:39]

Ich bin zurück. Habe aber vor dem Haus noch gequasselt und auch unterwegs.


[20:49]

S. hat ein neues Telefon, ein Siemens Gigaset 4015 comfort (mit Anrufbeantworter). Endlich muß sie "mich", wenn wir telefonieren, nicht mehr am Ohr haben, sondern kann mich auf den Tisch stellen oder in der Hand halten, während sie freispricht.

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[13.09.02, fr, 13:00]

Ich mußte in der Stadt, leider war es im Vergleich zu heute morgen sehr war und viel wärmer als die angezeigten 17 Grad mich vermuten ließen. So war ich froh, wieder zu Hause zu sein.

Und das "mußte" ist ja immer ein zusätzlicher Streßfaktor. So hats wieder schön in meinem Kopf gedreht. Nun hätte ich auf 200209131313 mein Chaos herauslassen oder mich direkt entspannen oder etwas Schönes tun können.

Ich habe etwas Schönes getan. Ich habe die WatchTime besucht und unter anderem die sehr schönen und sehr großen Fotos einer Rolex Sea-Dweller angesehen (siehe Erfahrungsberiche).

Das war, als hätte ich die Uhr in der Hand gehalten! Unbeschreiblich!


[14:15]

Ich lege mich hin zum Mittagsschlaf.


[16:10]

Ich bin mit dem Gedanken aufgewacht, meinem Freund F. eine Mail zu schreiben, habe aber mit mir selbst zu viel zu tun, kann mich nicht auf andere konzentrieren.

Ich schreibe mich auf 200209131313 schon wieder dumm und dämlich.


[19:10]

Ich scheine mich ausgeschrieben zu haben.


[19:16]

Ich lese noch etwas in WatchTime. Dort gibt es auch ein Kapitel zur Uhrentechnik.


[20:00]

Ich gehe schlafen.

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[14.09.02, sa, 0:01]

... ganz schön früh ... ich hoffe, ich verschlafe nicht, wenn der Wecker mich kurz nach 3 Uhr wecken will ...


[6:37]

Ich habe nicht verschlafen, obwohl ich nach Mitternacht im Bett war, um 1 und um 2 Uhr munter wurde.

Also der Wecker dann 3 Uhr 30 klingelte, stellte ich ihn auf kurz nach 4 Uhr.

Ich bin sehr froh, daß ich gestern abend noch einmal aufstand und 020913 schrieb. Danach bin ich zur Ruhe gekommen, zumindest was die Uhren-Sache betrifft.

Warum ich um 2 Uhr aufwachte, weil ich von Claudia geträumt hatte, ist eine Frage, der ich ja mal nachgehen kann.


[6:41]

Ich mache jetzt etwas, was ich noch nie gemacht habe: ich koche Mittag.

Ich koche ja immer so, daß ich mehrere Tage davon essen kann. Wenn ich nur für eine Mahlzeit kochen würde, würde ich in der Woche ja viele Stunden in der Küche stehen. So koche ich ein- oder zweimal.

Jetzt schon zu kochen, habe ich mich entschieden, weil wenn ich abends koche, ich fast immer zuviel "koste". Es schmeckt sehr lecker und ich habe auch meist Hunger, den ich jetzt nicht habe. Ich hoffe, daß ich dadurch wirklich nur koste und mir nicht wieder den Magen vollschlage.


[7:20]

Ich bin mit dem Kochen fertig. Ich habe dieses Mal wirklich nur gekostet :-)).


[8:00]

Habe noch etwas gegessen. Ich hatte Hunger. Immerhin bin ich seit 4 Uhr auf den Beinen.


[9:00]

Ich lege mich hin.


[12:00]

Nachdem ich noch Zeitung gelesen hatte, bin ich gegen 10 Uhr eingeschlafen und habe bis 11 Uhr 30 geschlafen.


[12:42]

Eigentlich wollte ich noch mal in die Stadt gehen, aber es sieht aus, als würde es bald regnen.


[12:58]

Brot muß ich aber auf jeden Fall noch kaufen. Ich werde zu Rewe in der Haeckelstraße gehen, allerdings voher eine Schleife laufen.


[14:37]

Ist eine größere Schleife geworden - ich war noch in der Stadt.


[18:52]

Ich habe etwas geruht und einige SMS an meinen Freund F. und seine Frau Christiane geschrieben.

Morgen werde ich wieder, nach langer Zeit, ihr Copilot sein. Damit ihr die lange Autofahrt nicht zu öde wird, ruft sie mich an. Ich sehe quasseln dann bißchen. Oder ich sehe auf die Karte und sage, wie weit bis zur nächsten Raststätte ist oder so.

Na ja, "nicht zu öde wird" - manch einer wird sagen, so eine Fahrt würde mir nie zu öde werden. Meist bewegen "wir" uns über 200 km/h. Christiane hat den Wagen noch nicht ausgefahren, aber schon hin und wieder gemeldet: "Zweisiebzig - da kommen wir heute ja zügig voran!"

Aber nach mehreren Stunden hinterm Steuer wird jeder müde. Ist ja auch keine Reise so zum Spaß, sondern um von A nach B zu kommen.

Ich bin ja mit dem Auto nur einmal etwas über 200 gefahren, aber ich glaube, es war ein kleiner Auto, und es ging einen Berg hinunter.

Mit dem Mopped war mein schnellstes um die 180.

An sich bin ich aber der Typ von Fahrer, der in Skandinavien fahren kann, ohne die deutsche Autobahn zu vermissen.

Ich bin aber sehr gern bei Frauen Beifahrer ... Besonders, wenn sie einen "heißen Reifen" fahren, und das auch super können.

Christiane gehört zu diesen Frauen. Morgen werde ich also wieder ihr Copilot sein :-)).

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[15.09.02, so, 6:15]

Borrrr, ist das schon kalt draußen. 8 Grad sind es nur, wenn ich mein Thermometer auf dem Fenster hänge.

Ich würde ja gern laufen, aber was ziehe ich an?

Kann ich noch in kurzen Hosen starten? Oder sollte ich meine Trainingshosen anziehen? Wird mir vielleicht unterwegs dann zu warm...


[6:51]

Ich lade meine Seiten auf den Server, auch wenn ich Rasur und 020914 nicht fertiggestellt habe.


[6:55]

Borrrrrr, mir ist ja schon in der Wohnung kalt, aber hier sind es immerhin noch 21 Grad.

Also, entweder ich ziehe mir meinen Trainingsanzug jetzt beim Laufen an oder ich warte, bis es wärmer ist.


[7:19]

Ich starte, während unter mir von einer Party zurückgekehrt wurde und laut genug Musik gehört wird, so daß ich alles gut verstehen kann.

Ich starte in meinen kurzen Laufhosen, allerdings mit zwei T-Shirts. Die Sonne scheint schon und lacht... Ich starte lieber langsamer und mache mich allmählich warm, als das ich bei Kilometer zehn überlege, was ich mir ausziehen könnte, weil mir zu warm ist.


[9:55]

Ich bin zurück.

Jetzt sind es 14 Grad (im Schatten).


[20:48]

Bis 19 Uhr war meine Welt in Ordnung: ich wußte, welche Partei ich nächsten Sonntag zur Bundestagswahl wähle.

Ich hatte schon viele Zeilen geschrieben, um zu begründen, warum ich was nicht wählen würde. Dann schickte S. folgende SMS:

Sag mal Andy, ich hoffe doch, dass du nächsten Sonntag wählen gehst und dass du "richtig" wählst.

Klar, würde ich richtig wählen. Aber was ist richtig?

Ich fragte S. Was sie mir antwortete, erstaunte mich. Die Argumente jedoch überzeugte mich, ich konnte ihnen nichts entgegensetzen.

Irgendwie kam ich auch mit Christiane auf das Thema Wahl. Ihre Meinung war klar. Auch ihre Argumente überzeugten mich.

Dann rief Esra an. Esra und ich wählten die letzten Jahre immer gleich, weil wir die gleiche Meinung hatten. Dieses Jahre würde sie anders wählen, sagte sie. Auch ihre Argumente überzeugten mich.

Jetzt scheint einzutreten, was ich nicht geahnt hatte, mir auch bis 19 Uhr nicht vorstellen konnte. Ich kann mich diesen drei klugen Frauen und ihren verschiedenen, aber gleichermaßen überzeugenden Argumenten einfach nicht entziehen, es sein denn, ich möchte ein Trottel sein.

Übrigens haben meine derzeit drei wichtigsten Frauen vor vier Jahren anders als jetzt geplant gewählt, und jeder, so glaube ich, verschieden. Daß sie jetzt, obwohl sie sich noch nie begegnet sind, dieselbe Partei wählen wollen, gibt mir doch sehr zu denken.

Sehr wahrscheinlich werde ich mich ihrer Meinung anschließen.

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[16.09.02, mo, 11:11]

Bis 1 Uhr 30 war ich Copilot. Kurz vor vier bin ich aufgestanden, die Zeitungstour zu machen.

Jetzt bin ich das erste Mal aufgewacht, werde mich wohl aber gleich noch mal hinlegen.


[17:50]

War seit 16 Uhr in der Stadt, spazieren und einkaufen. Die Bewegung hat mir sehr gut getan.

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[17.09.02, di, 17:16]

Da ich mit keiner der drei Frauen zusammen bin, besteht kein Grund, mich in meinem Wahlverhalten anzupassen, um möglichen Ärger aus dem Weg zu gehen.

Fräglich wäre ohnehin, ob ich nicht als "Schlappi" angesehen würde, änderte ich meine Wahlabsicht gegen meine Überzeugung.

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[18.09.02, mi, 12:00]

Jetzt habe ich doch, nachdem ich Mails abgerufen habe, vergessen die Verbindung zum Internet zu trennen. 30 Minuten war ich online, ohne online zu sein. So macht mein Sparen natürlich Sinn ;-)).


[14:17]

Borr, heute ist erst Mittwoch. Mir schien, es seien schon mehr Tage vergangen.


[15:45]

Seit einige Tage geht es mir körperlich nicht gut. Die leichte Erkältung der letzten Woche ist nicht auskuriert.

Es ist auch sehr kalt geworden. Eben waren es noch über 25 Grad in meiner Wohnung, jetzt sind es unter 20. Nachts kann ich das Fenster nicht mehr offen lassen.

Es wird noch einige Tage dauern, bis ich mich an die neuen Temperaturen angepaßt habe.


[16:49]

Daß ich noch mal in der Sonne stehe und genieße, wie sie meinen Körper wärmt!

Ich muß krank sein, denn eigentlich suche ich meist den Schatten.


[19:25]

Ich habe mich mit meinem Gilette Mach 3 rasiert, obwohl ich heute nicht mehr aus dem Haus gehe, keinen Besuch bekomme, mich also auch morgen oder übermorgen hätte rasieren können, weil ich die Rasur mit dem Apparat so toll finde.

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[19.09.02, do, 3:33]

Fühle mich halbwegs fit, viel besser als in den letzten Tagen.

Ich hoffe, ich kann heute wieder laufen.


[9:24]

Ich bin noch nicht muter. Außerdem habe ich Halsschmerzen.

Wenn ich laufe, dann erst heute nachmittag, wenn ich wärmer ist. Gleich gehe ich zur Wohngeldstelle, um eine neue Runde Wohngeld zu beantragen.


[10:16]

Ich gehe los.

Das Wetter ist schön, so werde ich einen schönen Spaziergang haben, auch wenn es auf dem Amt Streß geben sollte.


[12:32]

Ich bin zurück.

Ich habe nicht gebummelt, die Aktion hat so lange gedauert. Gab Komplikationen.

Ich werde doch noch laufen. Das Wetter ist schön. Außerdem habe ich mich ziemlich aufgeregt. Entspannung kann also nichts schaden.


[13:03]

Ich starte zum Lauf.


[15:57]

Ich bin zurück.

War aber noch einige Zeit bei einem Freund, bin also nicht nur gelaufen.


[20:06]

Mein heutige Lauf war sehr schön. Ich fühle mich sehr gut.


[21:51]

Ich fühle mich sehr gut.


[22:28]

Ich höre wieder mal LIMP BIZKIT's Chocolate st*rfish an the hot dog flavored water.

VOLLES ROHR!

VOLLES ROHR - über Kopfhörer! - IT'LL BE OK

he mann auf die scheiß verfickte wohngeldstelle muß ich komplett meine kontoauszüge vorlegen damit die jede kröte sehn könn für die ich mein dreckiges arschloch hingehalten habe ja mann ich sag dir da kommt soviel zusamm damit ich keine kröte wohngeld mehr bekomm volles rohr volles rohr bis nichts mehr reingeht bis's am rand wieder rausläuft tropf tropf jäh mann pflupt

BOILER

keine grenzen fliegen sinken wolkenfeucht steinsteif hinauf mit dem sexten pimmel hinein ins roten licht der dunklen schmatz schmatz grotte

HOLD ON

gestern haben s. und ich unserer köpf erhitzt über der frage, welche partei wir am sonntag wählen

naja, den hitzkopf ... du verstehst es manchmal wirklich, ihn zu provozieren. ;-)

du aber auch! finde ich aber besser als andersherum.

:-) also dann...

das hat mich so geil gemacht ich hätte sie packen können bezwingen und wäre wohl bezwungen worden diese frau ist so stark so cool so leidenschaftlich


[22:52]

Heute habe ich die Startseite verändert.

Vor der Veränderung sah sie so aus: Index 17.09.02.

Jetzt sieht die Startseite so aus: Index 18.09.02.


[23:15]

Warum diese Veränderung?

Ja, genau deswegen! Gute Nacht! FUCK ON!


[23:25]

Habe eben noch 200209192316 geschrieben.

[nach oben]


[20.09.02, fr, 6:51]

Guten Morgen! Heute ist schon wieder Freitag. Bald geht es ins Wochenende ... :-)).


[6:58]

Das heutige Motto lautet:

Von der Zukunft für die Gegenwart lernen.


[7:45]

Ich gehe ins Bett. Ich bin müde.


[11:38]

Vorhin habe ich die Seiten von andt.de nach andreasthieme.de geholt: andtde_index.htm.

Bedeutet das, das die Domain andt.de bereits jetzt schon seine Aufgabe erfüllt hat?

Egal, eine de-Domain kostet im Jahr 12 Euro, also ungefähr soviel wie ein Buch. Das letzte, das ich kaufte, Dietrich Schwanitz "Bildung - Alles, was man wissen muß" kostete 14 Euro.

Meine erste Domain war Kopfdemokratie.de und kostete, wenn ich von dem Mißgeschickt mit WWW-Discount mal absehe, wo ich das Geld zurückgebucht habe, am 1. Mai 1998 für zwei Jahre 278,40 D-Mark. Ja, Sie lesen richtig: rund 140 D-Mark pro Jahr.

Dabei habe ich erst mit dem Internet angefangen, als die Preise für Domains stark gefallen waren. Überlegt hatte ich schon, eine Homepage mit einener Domain zu betreiben, als man für eine de-Domain noch über 600 D-Mark pro Jahr bezahlen mußte.

Was sind also 12 Euro, die man bei Puretec heute für eine de-domain bezahlen muß? Ja, genau, weniger als ein Buch!

Früher habe ich viel Geld für Bücher ausgegeben, die ich oft nicht las, heute kaufe ich mir hin und wieder eine Domain.

Schreibe ich das alles, weil ich mich schon wieder fit machen will für die nächste Domain? Immerhin wollte ich heute morgen formlos.de anmelden. Diese Domain gibt es allerdings schon.

Außerdem brauche ich at4.de nicht mehr. Diese Domain meldete ich auch nur an, weil ich at3.de wollte, aber die nicht frei war. Kurz nachdem ich at4.de angemeldet hatte, war at3.de plötzlich frei. Das konnte ja keiner wissen.

Und, was mich sehr wundert, at3.de finde ich plötzlich langweilig.

LANGWEILIG!?!?

Durch at3.de - sprich Andreas Thieme frei - wollte ich frei werden, was immer das auch bedeutet. Bis ich at3.de hatte, führte ich eine "brave" Homepage. Jetzt schreibe ich nicht selten Sachen, die kein braver Junge tut, teilweise in einer Form, die man nur formlos nennen kann. Und das alles nicht nur auf den 2002er Seiten, sondern auch in meinem ganz normalen, braven Tagebuch (siehe 19.09.02, 22:28, um nur ein Beispiel zu zeigen).

Das ist doch unbeheurlich. Deshalb finde ich at3.de wohl auch langweilig. Aber ich brauche ja hin und wieder Domains, um etwas auszuprobieren und will da nicht auf Subdomains, wie zum Beipsiel http://www.lager.andreasthieme.de, ist doch schrecklich, oder, zurückgreifen, weil ich Subdomains doof finde.

Also AndreasThieme.de ist zum Teil geworden wie AT3.de und auch wie AndT.de. Das war auch der Sinn der Aktion, dieses bestimmten Verfahrens meines virtuellen Psychotherapeuten.

Im Grunde wird es jetzt wirklich Zeit, einen Nachfolger von AndreasThieme.de zu gründen, aber nicht, um anders zu werden, sondern um FREIEN Raum zu schaffen.

Zur Zeit lagern 462 HTML-Seiten auf AndreasThieme.de. Jedes Überprüfen von Links durch meine HTML-Programm dauert entsprechend lange. Jeder Hochladen auch. Nicht nur, weil einige HMTL-Seiten deutlich größer als 100 KB sind, sondern auch weil einee Seite hochgeladen werden muß, wenn nur ein Link auf dieser Seite automatisch verändert wurde.

Der Versuch Projekt NEU probierte eine Lösung für das Problem zu finden, ist aber nur eine, um das Problem nicht so oft auftreten zu lassen.

Was gründe ich also? AndreasThieme2.de oder Thieme2.de oder Thieme1.de.

Was unter AndreasThieme.de lagert, will ich nicht auf ein anderes Verzeichnis stellen - unzählige Links in Suchmaschinen würden ins Leere laufen. Das hasse ich selbst, deshalb will ich es keinen anderen antun.

Also bleiben alle Seiten unter AndreasThieme.de dort, wo sie sind, außerdem behalten sie ihnen Namen.


[12:21]

Ach, ja ...


[12:22]

Ich könnte doch einfach auf at3.de oder at4.de oder andt.de neu anfangen, werde Sie vielleicht sagen.

Nein, daß geht nicht. Diese Räume sind für Veränderungen geschaffen worden. Ist irgendwie so, als würden man eine Geliebte zur Ehefrau machen oder sich scheiden zu lassen.


[13:08]

Als wenn ich nicht schon genug "Streß" hätte ...

Am Montag oder so fragte ich S. in eine Mail an:

"Was läßt Du springen, wenn ich ... wähle?"

Sie liest daraus, daß ich im weitesten Sinne käuflich bin. Kann man aus diesem Satz auch lesen. Aber nur, wenn man mich nicht kennt.

Daß ich auf Arbeit für Geld etwas tue, was ich sonst vielleicht nicht tue, ist doch klar. Aber ich habe noch nie im privaten Umfeld meine Meinung um 180 Grad gedreht, weil ich gekauft worden bin.

Als ich den Satz schrieb, war ich entschlossen, ... zu wählen und meinte, wenn ich schon ... wähle, was ich nie gedacht hätte, könnte S. mich ja zum Essen/Kochen einladen. Wird einfach mal wieder Zeit, daß wir was von Angesicht zu Angesicht unternehmen.

Nun ja, durch die Veränderungen, die S. zur Zeit durchmacht, ist sie nicht nur im Positiven anders.

Wer zum Beispiel einmal streng abgespeckt hat, nicht nur wenig gegessen, sondern auch auf Naschereien verzichtet hat, weiß wieviel schlechte Laune man bekommen kann. Ist doch klar: ein gefüllter Magen macht gemütlich.

Fehlt der beruhigende Magen, fehlt auch die Gelassenheit, die man von sich gewöhnt ist.

"Früher" hat S. gesagt: was machst du dir solche Gedanken, für mich ist die Sache schon längst wieder erledigt. War sie wohl aber nicht, sondern, um beim Beispiel zu bleiben, im vollen Magen versunken.

Aber woher soll ich wissen, was sich alles bei S. im einzelnen verändert?

Für mich war die Geschichte schon lange gegessen...

Nun habe ich ihr doch erklären müssen, wie ich das meine. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie es wirklich hören wollte. Denn was soll die Frage: warum sagst du es nicht einfach?, wenn es denn nicht einfach zu sagen ist.

Ich fand es cool, wie sie immer gesagt hat: mir dich keine Gedanken - heute regt mich was auf, morgen ist es vergessen.

Von Montag bis heute ist mehr als morgen.

Nachdem ich mich also erklärte, was dieser Satz bedeutet hat, kam sie auf das nächste zu sprechen.

Das zu klären, würde wieder ein ewiges hin und her bedeuten, aber S. hat zur Zeit keine Nerven für sowas.

Sie hat voll mit ihren Veränderungen zu tun. Leider ist sie nicht mehr so "cool" wie früher und steigert sich überall rein.

"Das entscheidet nicht nur die nächsten Jahre, sondern mein ganzes Leben!"

Klar, wenn ich so an eine Sache rangehe, dann habe ich eine Menge zu tun.

Aber niemand weiß heutzutage, was der Arbeitsmark ist 5 Jahren bringt. Niemand. Außer: wohl noch mehr Arbeitslose.

Schon gar nicht, wenn man mehr oder weniger in einem sozialen Beruf einstiegen will, wo die Beschäftigung sehr vom Zustand der öffentlichen Kassen abhängt. Und die jüngste ist S. ja auch nicht mehr.

Ach, wie sehr wünsche ich mir, daß S. noch die "alte" sein würde.

Das sollte ich nicht schreiben. Ich weiß, wie wichtig ihr ihre Veränderungen sind. Ich habe mehrmals solche "Schnitte" in meinem Leben geführt. Trotzdem rate ich jedem davon ab, weil man nicht voraussehen kann, welchen Weg die Lawine der selbst eingeleiteten Veränderungen nimmt.


[13:40]

Ich habe kein Problem, wenn S. und ich aushandeln, auf bestimmte oder unbestimmte Zeit keinen Kontakt mehr haben. Aber ...

Vielleicht sollte ICH einfach cool sein, wenn sie es zur Zeit nicht sein kann.

War ich ja heute morgen auch. Für mich war alles vergessen. Nun hat sie diese Scheiße wieder aufgewärmt. Trotzdem kann ich aber cool sein.

And T., mein Vorbild auch in dieser Frage, sagt folgendes (Kurzfassung): Steigere dich nicht so rein, diese Frau will weniger von dir als du von ihr. Punkt.

jäh mann LIMP BIZKIT sonst nichts jetzt INTRO sie will mich nicht ich will sie nicht sie will mich nicht ich will sie nicht jäh HOT DOG jetzt is's 13 doppelpunkt 48 ruhe ruhe mittag 's ruhe fuck dog fragezeichen he mann das ist nicht so meine sache auch wenn ich den text nicht so recht verstehe aber ich will weder hunde ficken noch mich von hunden ficken lassen wobei ich mich seit gestern frage wo die mit fuck wirklich ficken meinen oder es eben einfach mal so daher sagen MY GENERATION eh mann heut rape ich mehr auf dem stuhl als auf der tastatur eine sms von s. kommt an ... hallo du braut ich habe schon immer gewußt du bist nicht so cool wie du immer getan hast ... eine zweite sms von s. kommt an ... aha das festfon ist aus aber ich kann sie über handy erreichen wenns denn wichtig ist es ist mir wichtig das ist mir das geld wert ich nem mein handy FULL NELSON raus und schalte es an ich gebe die pin ein die software fährt hoch verbindung zum netz ist hergestellt das telefonbuch verfügbar ich rufe s. an ... tja eben hat sie geschrieben aber ich erreiche sie nicht auf ihrem handy jäh mann ich mach gern nägeln mit köpfen auch wenn die köpfe dabei kaputt gehen wozu braucht man auch köpfe MY WAY ich schreibe s. eine sms ich sage ich es ist wirklich was wichtiges aber ich erreiche sie nicht auf dem handy mein weg dein weg keine verbindung tote hose ja frau die brauchst einen klaren kopf mein gott mach dir doch nicht so ein streß ROLLIN führer war ich ober super cool im suff bin ich auch mitten in der nacht zu einer braut gefahren und wenn sie mich nicht reingelassen hat hab ich mir ne leiter gebaut und bin in den ersten stock eines altbaues auf den balkon geklettert hahahaha hat die geguckt als ich plötzlich in ihrer stube stand ich hab ihre die überraschung und die angst angesehen ja mann ich kann mich voll ins zeug legen kompromißlos jetzt hab ich doch einen titel über hört weil ich eine sms geschrieben hab die ich mir eigentlich hätte schenken können okay frau ich hab höhen angst aber ich kann in seelen rein bis tief unten die wasseroberfläche ohne atemgerät und da bleib ich ohne lampe und warte so lange bis es hell wird irgendwann wird es immer hell auch wenn das licht vielleicht nicht jeden geschmackt trifft schon erst recht gar nicht was sichtbar wird vielleicht sollte ich jetzt heute in wenigen minuten s. sagen was ich ihr schon lange sagen wollte soll ich vielleicht heut jetzt gleich die einbahnstraße bis zum ende gehen und dann wieder umkehren


[14:29]

Ich habe lecker gegessen.

Sorgen macht mir, daß ich mich die letzte Zeit, von meiner kleinen Erkältung abgesehen, sehr fit fühle, auch beim Laufen, obwohl ich schon wieder 99 Kilo wiege, also wirklich zugenommen, nicht nur einen vollen Magen habe.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß ich mehrere Kilo Muskeln zugelegt habe.

Ich wünsche mir, daß ich das Gewicht spüre und fühle, ich sollte abspecken. Aber das ist nicht so.

Ist aber auch nicht so, daß mein Speck stramm sitzt, so wie es sich anfühlt, wenn ich zunehme.


[15:20]

Nun gut, S. hat angerufen. Sie möchte nur bis Montag Ruhe, nicht von mir, sondern allgemein.

So richtig glaube ich ihr es nicht. Ich könnte wetten, daß sie bis Montag mit anderen etwas unternimmt, in welcher weise auch immer.

Aber das spekuliere ich ja nur. Aber ich darf meine Meinung mitteilen. Nicht wahr, es ist doch meine Homepage, auch wenn sie zu voll ist. Aber wie löse ich denn nun dieses Problem?

Ich habe S. angeboten, falls sie in einigen Stunden anders darüber denkt, eine Auszeit zu vereinbaren, die ich ja schon am Montag nehmen wollte, um ihr zu beweisen, daß ich kein Geld von ihr will, um eine bestimmte Partei zu wählen.

Ich sagte, wegen mir können wir vereinbaren, bis 1. Dezember - oh, jetzt fällt mir ein, ich habe kein Jahr genannt, ist ja ein Vorschlag der unendlichen Variante - keinen Kontakt zu haben, wenn sie denn Abstand von mir wünscht. Dann können wir sehen, was wir noch ist und so.

Nun gut, sie sagte, es ginge nicht um mich, sondern allgemein um Ruhe. Sagte ich schon, daß ich ihr das so recht nicht glaube. Nun gut, ich spekuliere ja. Ich darf das, denn es ist meine zu volle Homepage jäh baby LIMP BIZKIT fickt mir meinen kopf voll mit schoko lade ich gern als schmierung nach jäh fraumann ich bin für dezente farb wahl am sonntag ich gehe auf jeden fall hin ich werde meine stimme abgeben aber für wen welche partei werde ich wählen Ich weiß es noch nicht. Mein Gefühl spricht für den Macher, der von keinem lebenden Politiker übertroffen wird. Aber zur Wahl des Bundestages 2002 wird doch nicht der Comedy Award vergeben, oder was.

Außerdem sehe ich in der jetzigen Bundesregierung keinen Minister, den ich die nächsten Jahre sehen will.

Wenn ich nur an den Fall Justizministerin Däubler-Gmelin denke ... Ich bin kein Freund von Präsident Bushs Plänen, die Regierung im Irak zu stürzen.

Ich möchte etwas aus der heutigen FAZ zitieren. Auf Seite 39 schreibt Norman Birnbaum, ein Soziologe der Georgetown University, Washington, USA:

Angenommen, ein wiedergewählte Kanzler Gerhard Schröder würde dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen den Vorschlag unterbreiten, einen Regimewechsel in den Vereinigten Staaten zu erzwingen - weil die amerikanische Außenpolitik die eines Schurkenstaates sein, weil das amerikanische Wahlsystem einige Grundprinzipen der Demokratie ignoriere und weil der amerikanische Kapitalismus nur durch einen Wechsel zur sozialen Markwirtschaft zivilisiert werden können. 262 Jahre nach der Unabhängikeitserklärung, so könnte der Kanzler argumentieren, seien deren Versprechen immer noch nicht erfüllt. Eine internationale Streitmacht müsse die Vereinigten Staaten vor sich selbst retten. Was würde geschehen?

Ja, was würde geschehen? Schade, daß ich den Artikel nicht vollständig zitieren darf.

Was mich am meisten an Frau Däubler-Gmelin stört ist ihre Dummheit. Als wenn es vor Hitler keine Herrscher gegeben hätte, die von innenpolitischen Probleme durch einen Krieg ablenken wollten. Ich meine FUCK ON in jeder Scheiß Familie zieht man über die Nachbar her um den eigenen Zusammenhalt zu schmieden.

Ganz davon abgesehen, reicht es doch, wenn man sagt: ich bin gegen einen amerikanischen Angriff auf den Irak, oder? Was soll diese andere Scheiße sein außer rote Demagogie?!

Da reiht sich wohl auch Herr Umweltminister Trettin ein: Die Ökosteuer war ein Erfolg - die Schadstoffbelastung ist gesunken. Ich wette, die ist in Deutschland auch schon vor der Ökosteuer gesunken.

Aber auch des Kanzlers Worte: Nun gut, wird haben die Arbeitslosenzahlen nicht wie versprochen verringern können, aber wollen Sie denn Krieg?

Wenn ich einen Fernsehsender leiten würde, würde diese und andere, ähnlich kreativ-stürmische Politiker verpflichten. Aber ich bin Bürger und sehen kein TV.

Wenn ich das eine nicht leiden kann, heißt es ja nicht, daß mir das andere besser gefällt. Also bleibt mir nur die Wahl des kleineren Übels?


[16:26]

Ich habe noch keine Lösung für mein Problem "volle Homepage".

Wenn es nur darum geht, einen leeren Raum zu haben, um fortzusetzen, dann kommt ja nur andreasthieme2.de in Frage. Vielleicht noch thieme2.de. thieme.de und thieme1.de sind besetzt.

Wobei ich aber zu andreasthieme2.de tendiere. Im Grunde zu dem, was ich schon habe durch Projekt NEU.

Aber sicher bin ich mir nicht, ob andreasthieme2.de überhaupt eine Lösung werden könnte.

Aus dieser folgt ja nach einige Jahren andreasthieme3.de, weil wenn ich die Datein, sollte andreasthieme2.de auch voll sein, nach andreasthieme.de verschiebe, finden die User die Einträge der Suchmaschinen ja wieder nicht.

Ich könnte also gleich unter andreasthieme.de ein Verzeichnis /2 einrichten, aber das habe ich ja jetzt schon. Ich möchte aber, daß meine Seiten auf Dauer direkt hinter der Domain stehen. Das macht alles einfacher, auch für mich.

Ach, Scheiße, ich weiß nicht recht.


[16:40]

Wahrscheinlich werde ich den Aufwand akzeptieren müssen. Und eben wirklich nur einmal in der Woche meine Homepage hochladen.

Dabei FUCK ON war ich in diesem Jahr zwischen für von 8 und 17 Euro monatlich online. Aber mir geht es nicht vordergründig um die finanziellen Kosten.

Ich suche nach einer Möglichkeit, meine Homepage weiterhin im vollen Umfang ohne steigenen zeitlichen Aufwand zu betreiben. Ich suche nach einen Arbeitgeben, für den ich nie arbeite und der mich trotzdem entlohnt. Und morgen, liebe Kinder, erzähl ich euch ein anderes Märchen. Gute Nacht und träumt was Schönes!


[16:46]

NEIN, nicht schon wieder ... beim letzten schönen wodavon ich geträumt habe ist mir fast der schwanz geplatzt borrr mit beiden händen konnte ich mein riesenhaften nicht mehr umfassen und als der erste schuß lief zerriß es die decke die das frühliche leuchten vor den neidaugen der dünnbeinigen verbarg. Halleluja!


[19:37]

Ich habe AndreasThieme2 eingerichtet.

[nach oben]


[21.09.02, sa, 7:42]

Wenn ich ganz ehrlich und ganz offen bin, dann will ich meine Homepage gar nicht anders haben, sondern nur weniger von ihr abhängig sein.

Ja, auch ich bin süchtig nach meiner Page. Ich kann mich nicht mehrere aufeinander folgende Tag erinnern, an dem ich nicht etwas an ihr gemacht bzw. keine Seiten auf den Server hochgeladen habe.

Vielleicht suchte ich es einfach mal versuchen: Leben ohne meine Homepage.

Zumindest ohne daß ich sie fast täglich auf dem Server aktualisieren muß.

Dieses Müssen hat nicht nur einen Sucht-, sondern auch einen selbsttherapeutischen Aspekt. Was ich mit mir austrage, muß ja auch öffentlich werden, weil es sonst für mich und meine inneren Streitereien keinen Wert hat.

Aber gestritten wird sich ja immer nur dann, wenn ich etwas tue, was nicht mit allen meiner Seelenteile will.

Wir werde sehen.

Zuerst werde ich auf der Startseite nicht mehr ... ach, scheiße, jetzt geht das wieder los ... Ja, es ist richtig, es geht nicht darum, zu tricksen, sondern die Dinge direkt zu tun.

Wenn ich also nicht mehr so oft meine Page auf den Server laden will, dann muß ich auch dazu stehen. Das heißt unter anderem: auf der Startseite steht dann eben sehr lange "Letzte Aktualisierung am 20. September 2002", und auch ich muß das eben immer sehen, wenn ich ohnline auf meiner Homepage bin.

Das ist hart. Aber anders geht es nicht.

Ich kann aber schon mal auf dem 20. den 21. machen ;-)).

Als nächstes lage ich die Seiten von AndreasThieme2, die durch at3.de erreicht wurden, nach AndreasThieme.de. Ich will ja nicht eine neue, andere Homepage eröffnen, sondern meine vorhandene anders nutzen.


[8:19]

Auf AndreasThieme2 werde ich nicht mehr vermerken, wann ich die Seiten das letzte Mal aktualisiert habe.

Einen kleinen Unterschied zu diesen Seiten sollte doch schon bestehen, nicht wahr, sonst kann ich sie total und für immer hier einschmelzen.


[8:21]

Ich werde jetzt AndreasThieme.de aktualisieren. Ich bin gespannt, wie lange ich es bis zur nächsten Aktualisierung aushalten werden.

Sie werden das auf jeden Fall erfahren!


[13:01]

Meine Vadafone-Rechnung zeigt an, daß ich von 03.08.02 bis 02.09.02 288 SMS für 13,78 Euro gesendet habe. Zum Glück habe ich noch einen Vertrag, wo die 101. SMS deutlich weniger kostet. So habe ich pro SMS rund 4,8 Cent bezahlt.


[13:20]

Ich bin mit AndreasThieme2 komplett nach AndreasThieme.de gezogen. Siehe AndreasThieme2-Tagebuch vom 21.09.02, 13:18.

at3.de lege ich wieder auf AndreasThieme.de. Ich schätze, der Unterschied wird nicht vielen auffallen, weil es viele Unterschiede nicht gibt.

Nun gut, ich lade als AndreasThieme.de heute zum zweiten Mal auf den Server ... Aber bis jetzt war ich auch, von den Kosten gesehen, weniger online als ich SMS im vorigen Monat geschrieben habe.

Bin ich nicht ein Kleinkacker? Um einige Euro zu sparen, treibe ich riesigen Aufwand, um wir dann irgendwann für mehrere hundert Euro Uhren zu kaufen, die, das scheint das tragische zu sein, ich wohl weniger brauche als die Onlinezeit.

Oder doch nicht?

Mann eh, woher soll ich das wissen? Ich bin doch hier nur der Schreiber!


[13:31]

Bin ich froh, daß heute Samstag ist. Irgendwie habe ich keine Lust aus dem Haus zu gehen und bin auch noch sehr müde. Wenn heute Wahl wäre, würde ich wohl nicht hingehen. Jedenfalls jetzt nicht. Ich hätte ja noch bis viereinhalb Stunden Zeit.


[18:07]

Dafür das S. gestern ausdrücklich sagte, sie brauche bis Montag Ruhe, um klare Gedanken fassen zu können, hat sie sich heute oft gemeldet: Vier SMS hat sie mir geschrieben, wovon ich zwei beantwortete, zweimal hat sie versucht, mich telefonisch zu erreichen, außerdem hat sie mir heute morgen eine Mail geschrieben. Aber, wenn ich ehrlich bin, finde ich das sehr nervig. Vor allem, weil ihr Wunsch nicht unbedingt nett rübergekommen ist und ich eher den Eindruck hatte, ich würde sie nerven. Was ihre Mail eigentlich auch bestätigt, ziemlich drastisch. Obwohl ich jetzt schon den dritten Versuch unternommen habe, konnte ich sie nicht zu Ende lesen, weil ich sehr wütend wurde... Nun habe ich es im vierten Anlauf geschafft. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was diese Frau von mir will. Auch schon in einigen Mails zuvor. Irgendwie habe ich den Eindruck, daß S. einen falschen Adressaten gewählt hat. Die letzten Tage wünsche ich mir, sie hätte ihre Veränderungen nicht eingeleitet, obwohl ich weiß, wie wichtig sie für S. sind. Ich meine, wenn mich verwandle oder von einem hohen Eßniveau auf ein niedriges umstelle, ziehe ich mich zurück, weil ich weiß, wie schwierig, unausgelichen und launisch ich bin. Ich weiß, daß ich etwas verändere, während die anderen gleich bleiben, deshalb nehme ich mich zurück. Niemand verlangt von mir, abzuspecken, nicht mehr zu rauchen oder weiß der Kuckuck was - warum sollte also jemand sich mir gegenüber verhalten. Trotzdem habe ich mir bei den ersten entscheidenden Veränderungen, die ich in meinem Leben eingeleitet habe, einen verständnisvollen Gefährten gewünscht. Ich kann S. schon gut verstehen, aber ich finde, sie sollte die Hand nicht beißen, von der sich gestreichelt werden kann. Na ja, vielleicht ist S. nicht so cool und hart wie sie oft versucht, sich darzustellen. Als Freundin, sie beton immer wieder, daß sie nicht mehr für mich sein möchte, finde ich sie zur Zeit sehr belastend. Wenn sie meine Frau wäre, wenn wir eine Beziehung hätten, würde ich mich sehr zurücknehmen, das wäre ganz klar. Ich bin der Typ Mann, der sich nicht mit seiner Frau streitet, wenn sie ihre Tage hat, um ein grobes Bild zu geben. Aber so von Freundin zu Freund finde ich das, was jetzt zwischen S. und mir ist, ziemlich heftig.


[19:15]

Ich lege mich noch mal hin. Irgendwie ist mir heute laufend kalt. Ich kann doch nicht jeden Tag rennen, damit ich mich gut fühle, oder?


[20:14]

Huh, ist mir kalt! Hab ich Eisfüße! Obwohl es 21 Grad in meiner Wohnung sind.

[nach oben]


[22.09.02, so, 7:48 - Bundestagswahl]

Ich habe ausgeschlafen und fühle mich gut.

Vielleicht habe ich gestern abend etwas zuviel gegessen. Aber nachdem mir nicht wämrer wurde, obwohl ich was weiß ich alles angezogen hatte, dachte ich, vielleicht habe ich wieder zuwenig Energie im Blut. Die 100 Kilo erschreckten mich doch sehr, und ich wollte unbedingt davon runter, weswegen ich am Samstag sehr wenig gegegessen habe, vielleicht zu wenig. Wie auch immer, als ich dann nach Mitternacht im Bett war, war mir zu warm. Ist ja klar, mein Kreislauf stand unter Dampf. Mann, was rede ich denn schon wieder. In meiner Wohnung sind es 20 Grad. Draußen ist es 11 Grad. Es regnet. Ich rasiere mich gleich. Dann werde ich wählen gehen. Was? Weiß ich noch nicht.


[9:13]

Frisch rasiert und ausgeschissen gehe ich nun zur Wahl. Und wähle das richtige!


[9:35]

Ich durfte sogar 3 Stimmen abgeben: Landtag, Bundestag und Potsdams Bürgermeister.


[12:00]

Es regnet noch und ist kalt. Vermutlich werde ich heute nicht mehr laufen.


[15:28]

Es regnet immer noch und auch noch stärker als heute mittag. Wie aus Gießkannen. Aus den Fallrohren der Dachrinnen störmt das Regenwasser.


[16:05]

Geringere Wahlbeteiligung als 1998. Ich hätte gewettet, sie ist 2002 höher.

Bundesweit 4 Prozent geringere Wahlbeteiligung als 1998. In Sachsen-Anhalt 11 Prozent. In Bayern Tendenz deutlich nach oben.

Ich bin gespannt, wie die Wahl ausgeht.

[nach oben]


[23.09.02, mo, 5:36]

Mit dem Wahlergebnis kann ich leben. Wenn es nur ein zufrieden oder nicht zufrieden gäbe, würde ich mich für zufrieden entscheiden.

Aufgeregt hat mich aber heute morgen das Wetter: Naß, kalt und windig! Da hats in meinen Knochen geziept und gezogen.


[11:08]

Eigentlich wollte ich jetzt ein gemütliches Läufchen machen, aber es regnet noch immer.


[11:36]

Mit dem Wahlergebnis bin ich immer noch zufrieden, wenn es denn nur zufrieden oder nicht zufrieden gibt, auch wenn sich einiges an den Zahlen geändert hat, ist doch gleich geblieben:

Überrascht hat mich, daß die SPD soviel Stimmen verloren, die CDU/CSU soviel Stimmen gewonnen hat. Das ist für mich das deutlichste Zeichen. Neben dem Stimmergewinn der Grünen, wobei ich nicht weiß, wie ich den deuten soll. Weiter mit der Öko-Steuer und so, das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Na, wie auch immer, es gibt zwei Gewinner: Die GRÜNE, die im Bund noch nie soviel Prozent der Stimmen erhielten, und CDU/CSU, und drei Verlierer: SPD, FDP und PDS, wobei PDS nicht mehr im Bundestag als Fraktion sein wird.

Damit ist die Bundestagswahl 2002 für mich erledigt. Wählen gehe ich aber schon am 27. Oktober 2002: Stichwahl des Potsamer Oberbürgermeisters.


[11:47]

Draußen sind es 6,5 Grad. Es regnet.


[16:47]

Das Wetter ist immer noch beschissen. Ich dachte, daß nach der Wahl die Sonne wieder scheint. ;-))


[20:09]

Inzwischen ist es draußen dunkel und noch kälter.


[20:58]

Heute geht eine Ära zu Ende, die am 31.01.02 begann.

S. und ich haben unsere Beziehung, die keine war, aufgelöst.

Seit S. ihre Veränderungen vor ungefähr 14 Tagen begonnen hat, ist ihr bewußt geworden, was ihr an mir schon, seit sie mich kennt, nicht gefällt. Nun möchte sie das nicht mehr hinnehmen.

So ungefähr habe ich sie verstanden. Vielleicht ist es aber auch anders.

Jedenfalls habe ich keine Lust mehr, mir Sätze wie ... anzuhören. Eine Klärung ist irgendwie nicht möglich. Gibt es einen Ansatz, gehen wir ihn nicht weiter, sondern nerven uns. Ich weiß einfach nicht mehr, warum es im Grunde geht.

Heute hat sich die Situation hochgeschaukelt. Irgendwann habe ich die Schaukel angestossen, damit sie sich überschlägt, obwohl sie nicht dafür geschaffen ist. Nun gibt es wohl kein Zurück mehr. So hoffe ich, irgendwie, wenn ich ehrlich bin.

S. letzte Meldung lautet (23.09.02, mo, 18:52):

Tja, das alles hätte nicht sein müssen. Aber nun habe ich eine Seite an Dir gesehen, die meine Gefühle für Dich lähmt und mir eine Freundschaft zur Dir unmöglich macht. :-(

Ich habe ihr nicht darauf geantwortet, sondern habe die SMS, ohne sie zu verändern, an S. zurückgeschickt.

Ich wollte keine nächste Runde einleiten, denn ich bin nicht ihrer Meinung.

Erstens denke ich, daß es genau so kommen mußte. Wir haben beide unser bestes gegeben. Mehr ging nicht.

Zweitens hätten wir auch keine Zukunft gehabt, wenn wir nicht unser bestes gegeben hätten. Die Seite, die S. heute an mir gesehen hat, war weder meine leidenschaftlichste noch meine aggressivste.

Drittens: als ich las "meine Gefühle für Dich", dachte ich, oh, sie hat (positive) Gefühle für mich. Ich kann mich nicht erinnern, daß sie einmal ausdrücklich ihre Gefühle und mich in einen Zusammenhang gesetzt hat.


[22:13]

Eben kam eine Mail an. Insgeheim dachte ich: vielleicht hat S. geschrieben.

Ich bin wohl nicht so cool, wie ich es mir wünsche.

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[24.09.02, di, 10:09]

Heute morgen waren es noch 7 Grad. Jetzt scheint die Sonne und läßt vergessen, daß es die letzten beiden Tage geregent hat.


[10:30]

Ich gehe in die Stadt zur Wohngeld stelle.


[12:45]

Bin zurück. War noch einkaufen.

Muß noch mal zur Wohngeldstelle.


[13:06]

Jetzt sind es 14 Grad.

Wenn ich nicht eben Mittag gegessen hatte, könnte ich laufen. Vielleicht starte ich heute nachmittag.


[13:31]

Nun sag doch mal: ich habe schon wieder vergessen, die Onlineverbindung zu beenden. Ich war 24 Minuten online, ohne online zu sein.


[14:15]

Diese Auseinandersetzungen zwischen S. und mir haben mich sehr geschafft.


[15:07]

Eben habe ich etwas zur Breitling Super Ocean gesucht. Ich stieß auch auf eine Seite meiner Homepage - ich wußte gar nicht mehr, daß ich etwas über Breitling geschrieben habe.

Allerdings fand ich auf der entsprechenden Seite nicht über Breitling. Diese Seite war irgendwann zu groß geworden, ich hatte sie geteilt. Ich habe, was ich über die Breitling schrieb, in meiner Homepage gefunden, indem ich alle Seiten durchsuchte. Der User, der auf die Suchmaschine angewiesen ist, hat keine Chance und wird sich wohl ärgern.

Jedenfalls geht mir das in solchem Fall so. Deshalb verändere ich sehr ungern Name und Ort einer Seite.


[17:45]

War kurz davor, mich hinzulegen, bin dann aber noch zum Lauf gestartet.

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[25.09.02, mi, 21:22]

Heute war ich in Berlin. Auf dem Rückweg bin ich vom S-Bahnhof Wannsee bis nach Hause gegangen. Das sind rund 11 Kilometer.

Auf einem Weg im Wald, unweit und parallel zur Straße, ungefähr am Schäferberg, begegnete ich einem Tier. Es war kein Reh, weil es keine Geweihe, sondern zwei große runde Hörner hatte. Wir schaunte uns in die Augen. Ich sage sowas wie "Hallo, was machst du denn hier?". Der Bock sah mir tiefer in die Augen, und ich dachte, ich sollte nicht auf eine Antwort warten, sagte "Also bis dann" und ging den Weg weiter, um mich so unauffällig, wie ich mich angenähert hatte, zu entfernen.

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[26.09.02, do, 6:33]

So schön mein gestriger Spazierung war - meinem Rücken ist er nicht bekommen. Nach einem Lauf von gleicher Dauer, fühlt sich mein Rücken besser. Wahrscheinlich muß ich beim nächsten Wandern bewußt auf meinen Rücken achten, so wie ich es beim Laufen tue.

Sehr schön ist aber, daß ich gestern gewandert bin, denn heute regnet es schon wieder.


[10:55]

Während des Schlafens nach der Zeitungstour hatte ich einen Traum:

Ich sitze einer Frau gegenüber, deren Gesicht ich nicht erkannt habe. Es ist aber nicht Esra. Die Frau ist größer. Von der Silhouette her könnte es S. sein.

Ich gehe davon aus, daß die Frau S. ist, auch wenn ich ihre Gesicht nicht gesehen habe. Aber ich habe S.s Gesicht noch nie im Traum gesehen. Unzweifelhaft von S. zu träumen, würde mich sofort auf dem Traum reißen. Sie hat, so lange wir uns kennen, und immer noch, sehr viel "Macht" über mich, und ich will nicht wissen, da bin ich ganz ehrlich, wozu sie mich "treibt". Aber nicht, weil ich es nicht gut finden würde, mich treiben zu lassen, sondern weil ich ahne, überfordert zu sein. Was S. bisher in meinem Leben bewirkt hat, übersteigt bereits alles, was ich erlebt habe, aber ich spüre, wenn es denn nicht zum entgültigen Bruch gekommen ist, wird das erst der Anfang gewesen sein. Leider oder zum Glück habe ich keine Ahnung, was da alles noch kommen kann, vielleicht wird.

Ich sitze also S. gegenüber. Sie ist, wie sie immer ist. Ich bin anders. Ich bin besonnener, ohne weniger leidenschaftlich zu sein.

Diesen Traum träumte ich zweimal, wohl um sicher zu gehen, daß ich nicht denke, ich sei anders, weil da eine neue Frau ist.

Ich habe den Traum verstanden. Es wird Zeit, daß ich mal richtig aufräume.


[11:58]

Habe bei Puretec die Domain thieme2.de beantragt.

Sie soll der Nachfolger von thieme.org sein, die ich vor langer Zeit gekündigt habe.

Für meine derzeitigen Veränderungen brauche ich wieder einen Organisator und Koodinator, weil ich als "einfacher" Andreas Thieme die Sache über den Kopf wächst.


[12:17]

Unter dem Titel "Ich suche eine neue Herausforderung" schreibt Jan Ullrich auf seiner Homepage:

Nach langen Überlegungen und intensiven Gesprächen in den letzten Wochen, habe ich mich heute entschieden, keinen neuen Vertrag bei Telekom zu unterschreiben.

Ich finde seine Entscheidung gut und richtig!

Außerdem schreibt er:

Ich weiß, dass ich meine Fähigkeiten noch nicht voll ausgeschöpft habe.

Ich teile seine Einschätzung.

Also dann, Jan, auf ein Neues! - Bei der Tour 2002 hast du mir gefehlt.

Alles Gute!

GOTT schütze dich!


[12:27]

Als mir vorgestern klar wurde, daß ich die letzten 20 Jahre in Beziehungen immer die gleichen Fehler gemacht habe - ein großer Danke an S., die mich sehr viel Mühe gegeben hat, daß ich das endlich begreife! -, spürte ich auch, daß die bevorstehenden Veränderungen sehr viel Kraft von mir verlangen werden.

Die Kleinen meldeten sich und wollte plötzlich tcom.de oder tcomt.de sein.

Für mich war das ein Zeichen, wieder einen Organisator zu brauchen.

Vielleicht, so denke ich jetzt, wollten aber auch die Kleinen in eine neue Phase eintreten und sich selbst organisieren. Um das herauszufinden, gebe ich gern 12 Euro aus und melde orgt.de an.

Was die Großen tun dürfen und oft müssen, dürfen bei mir auch die Kleinen tun, ohne es zu müssen, wenn sie es denn wollen :-)).


[13:02]

Plötzlich sehe ich meinen Großvater und mich vor mir, wie wir am Crimmitschauer Gondelteich eine Bockwurst bzw. Wiener essen. Damals war meine Welt irgendwie noch in Ordnung, weil ich ihm vorbehaltlos vertraute.

Irgendwann begann ich aber, bei den Kämpfen meiner Mutter und ihrer Mutter gegen die Männer im allgemeinen und gegen meinen Großvater im speziellen auf der Seite der Frauen zu kämpfen. Damit kämpfte ich nicht nur gegen meinen Großvater, sondern auch gegen mich.

Ich glaube, irgendwann war ich durch den Einfluß dieser Frauen und ohne männlichen Rückhalt so demontiert, aber auch so isoliert, daß ich Frauen generell und mehrfach als "Feinde" sehen mußte.


[13:11]

Ich werde fortsetzen, muß aber erst mal auf die Wohngeldstelle, was am Dienstag nicht klappte, heute nachholen.


[17:37]

Ein Freund hat heute bei Online-Watches eine bestellt.

Bald werde ich eine Davosa Ternos Taucher sehen und in den Händen halten!


[20:25]

Heute mittag habe ich S. in einer Mail unter anderem folgendes geschrieben:

einiges an meinen erkenntnissen, nachdem ich der frage nachgegangen bin, wo das oder ein eigentliches problem meiner sucht ist, kannst du sozusagen "vorab" auf meiner page lesen: [... Link zum heutigen Tagebucheintrag ...]

ps: falls du meine tagebuch von heute nicht liest: danke nochmals für deine mühe, die du dir mit mir gemacht hast! ich glaube, langsam begreife ich. DANKE!

Um 17:46 erhielt ich folgende SMS:

Ich habe das Gefühl, dass Du schon wieder versuchst, Deine "Schwächen" mit psychologischen Ursachen zu erklären und zu rechtfertigen. So haben also wieder mal die anderen Schuld. Oh Mann! Du bist über 40. Warum stehst Du nicht einfach mal zu Deinen Schwächen, statt anderen die Schuld zu geben?

Um 18:05 erhielt ich folgende SMS:

Ach entschuldige! Es geht mich wirklich nichts an. Mach das, wie Du denkst!

Ich habe ihr auf den Anrufbeantworter gesprochen ... was, habe ich schon wieder vergessen ;-)). Ihre Botschaften haben mich ziemlich genervt. Ich wußte (und weiß) einfach nicht, was sie mir sagen will.

Um 18:36 erhielt ich folgende SMS:

Wie ich schon sagte: Es geht mich nichts an. Mich hat Dein Tagebucheintrag nicht überzeugt, aber das muß er ja auch nicht.

Ich antwortete per SMS:

Mein Tagebucheintrag sollte dich nicht überzeugen. Wovon auch? Ich dachte, du freust dich mit mir. - Ursachensuche dient mir nicht, um einen Schuldigen zu finden, sondern Lösungsansätze zu erschließen.

Tja, ich sehe das als Probe, nicht gleich die Nerven zu verlieren.

Am liebsten würde ich S. wieder "nerven" und fragen, wie sie überhaupt darauf kommt, sie sollte überzeugt werden. Außerdem möchte ich ihr mitteilen, daß ich schon wieder nicht weiß, warum es ihr geht und was sie von mir will.

Aber ich halte mich zurück. Ich denke, S. weiß selbst nicht so recht, warum es ihr geht, und mein Nachhaken würde für sie nur ein "der versteht nicht, obwohl ich ihm es immer wieder erkläre" sein.

Danke, heute nicht mehr!

[nach oben]


[27.09.02, fr, 7:01]

Ich denke, S. reagiert so, weil sie von mir genervt ist. Ich werde also meine Klappe halten.

Daß sie wirklich denkt, ich würde mich vor meiner Verantwortung drücken, kann ich mir nicht vorstellen. Sie wird doch wohl nicht denken, ich hätte solche Fortschritte im Umgang mit meinen Süchten gemacht, wenn ich davon ausgehe, daß andere "Schuld" an meiner Sucht sind.

Vielleicht erwartet sie, daß ich mich entschuldige - aber wofür. Wir hatten doch ausgemacht, jeder ist so, wie er ist, und wenn einem etwas nicht gefällt, meldet er sich.

Ich war ja nicht mal so wie ich bin, sondern habe mich teilweise sehr zurückgenommen. Auch wenn ich sehr wütend war. Ich kann schon ziemlich unter der Grütellinie fluchen, schimpfen, persönlich werden - bei S. war ich es nicht.

Na ja, wie auch immer, S. kann sich ja deutlich machen. Oder es lassen.

Ich werde mir auf alle Fälle ein schönes und ruhiges Wochenende machen, das heute schon beginnt.

Diese Woche hat mich aufgerieben. Ich merke seit langer Zeit wieder deutlich, daß mein Blutdruck zu hoch ist. Das ist nicht gut, zumal es mir bei meinen Vorhaben nicht hilft.


[10:12]

Heute ist wieder kein schönes Wetter. Es ist windig und kalt. Zudem regnet es wieder, wenn auch leicht.


[10:37]

Ich muß mal wieder meinen Computer warten.

Ich hoffe, das dauert nicht zu lange und nervt mich nicht zu sehr.


[11:37]

Ich habe bereits ein "neues" Windows aufgespielt, war auch schon online.


[12:12]

Weswegen ich das "neue" Windows aufgespielt habe, hat nicht geklappt.


[12:49]

Nun hat es geklappt, aber ich muß so ziemlich alle Software neu installieren.


[14:19]

So, einigermaßen funktioniert mein PC wieder. Allerdings habe ich noch nicht alle Software installiert.


[15:20]

Wenn nicht noch etwas Unerwartetes passiert, bin ich gleich fertig.

Wie meist, wenn es um Computer geht, hat es länger als erwartet gedauert.

Noch ein Update einer Software, dann kann ich die Installation als Images speichern.


[16:21]

Endlich fertig!

Vielleicht muß ich die nächsten Tage noch ein Backup machen, weil ich vielleicht noch einige Einstellungen verändern werde. Aber ansonsten ist alles okay. Besser als vorher.


[16:25]

S. hat Recht. In bestimmten Situationen fühle ich mich angegriffen, obwohl eigentlich kein Grund besteht, und statt einfach cool zu bleibe und abzu warte, lege ich richtig los.

In solchen Momenten ergibt ein Wort das andere, und nicht selten habe ich S. Dinge gesagt, die sie sehr verletzt haben. Daß ich weit unter meinen "Möglichkeiten" (im negativen Sinne) geblieben bin, entschuldigt ja nichts, weil S. sich verletzt fühlte.

Ich habe mich vorhin bei ihr entschuldigt (Anrufbeantworter).

Leider kann ich nicht versprechen, in für mich "bedrohlichen" Situationen ruhig zu bleiben. Manchmal gehen mir die Nerven durch. Aber ich kann versuchen, nicht überall gleich einen "Feind" zu sehen, erst recht bei S., die, so hat sich immer wieder bestätigt, mir nichts Böses wollte und mir nichts Böses getan hat.

Daß sie manchmal genervt ist, hat viel mit mir zu tun: ich kann wirklich eine Nervensäge sein.


[16:35]

Heute morgen habe ich nicht ausgeschlafen, also werde ich mich jetzt noch etwas hinlegen.

Meinem Blutdruck geht es wieder ganz gut, aber ich sollte es auch nicht gleich übertreiben.

Ich habe zwar keine Lust, mich hinzulegen, aber wenn ich mich jetzt "zwinge", pumpte ich mich auch gleich wieder auf, denn im Grunde bin ich müde. Ich habe nur keine Lust, mich hinzulegen, weil ich seit meinem Aufstehen nur mit diesem Scheißcumputerkram zu tun hatte. Aber so ist das eben ...


[16:38]

S. hat eine SMS geschrieben:

Nett, dass Du dich entschuldigt hast.

Ich finde, das ist das mindeste!


[18:14]

Ich habe mich doch nicht hingelegt, sondern noch etwas gekocht.


[21:21]

thieme2.de und orgt.de sind seit heute mittag online.

Ich habe etwas an und mit ihnen gearbeitet.

[nach oben]


[28.09.02, sa, 4:36]

Ich bin wieder mal müde.

Heute nacht mußte der PC laufen, weil er mit eine Überprüfung nicht zu Ende gekommen ist. Beim Summen und Brummen konnte ich nicht richtig schlafen, wollte aber den Vorgang nicht abbrechen, weil ich dann ihn heute hätte neubeginnen müssen. Außerdem hätte ich am Tage ja nicht so rechtig am PC arbeiten können.


[6:29]

Ich bin zurück.


[6:41]

Wenn ich nicht die Idee umsetzten würde, parallele Seiten zu erstellen, würde ich mich jetzt hinlegen.

S. sagt zu sowas "Leben in Passivsätzen". Man wünscht sich etwas, aber traut sich nicht.

Genauer: ein Seelenteil möchte etwas, kann sich aber nicht durchsetzen.

Wenn er sich durchsetzten könnte, würde er sagen: Ich bin müde und lege mich hin. Das ist das "Leben in Aktivsätzen".

Ich lebe aber in aktiven Passivsätzen: obwohl ich spüre, wie mein Blutdruck steigt, ich mich Stück für Stück wieder hochpumpe, lege ich mich nicht hin, sondern mache einfach weiter.


[6:46] - Beginn des parallelen Tagebuches

Mit dem heutigen Tagebuch beginne ich meine parallele Homepage. Das sagen, denke, machen:


[6:51]

Eigentlich wollte ich erst genau so schreibe, die Seiten anlegen und immer wieder wechseln, aber so ist es wohl besser, damit niemand immer wieder irgendwo landet, wo er nicht landen will.


[7:39]

Nun können Sie auch erfahren, was thieme2 zu meine Hauptuhren meint: thieme2 - Uhren - Hauptuhr.


[7:42]

Mir ist noch immer kalt.

Wenn das kühlschrankkühle Wasser meiner Trinkflasche nach der Tour kälter ist als vor der Tour, weiß ich, es wird Winter.


[7:55]

Ich lege mich hin. Nachdem ich noch etwas Zeitung gelesen haben werde, werde ich schlafen.


[10:21]

Ich bin schon wieder munter.


[10:25]

Habe orgt_.htm und thieme2.htm angelegt.

Beide Seiten führen die jeweils zu ihnen gehörenden Seiten auf.


[13:21]

Ich war in der Stadt.


[16:56]

Während ich geschlafen habe, hat S. auf meinen Anrufbeantworter gesprochen und mich gefragt, wie es mir so geht.

Mir geht es nicht gut, körperlich und seelisch nicht.

Ich habe von einer Uhr geträumt.

Nein, nicht von einer Rolex Submariner, auch nicht von einer Davosa Ternos Taucher, sondern von einer klassischen Digital-Uhr von Casio, die es für ab 10 Euro zu kaufen gibt.

Die Uhren, vor denen ich heute stand, sehen ungefähr so aus:

Casio Classik Timer (1) Casio Classic Timer (2)

Dank an Casio für die Fotos: Casio Standard Digital.

Vor der mit Resinarmband träumte ich. Sie gab es beim Händler in zwei Versionen, für 12 bzw. für für 15 Euro. Sie stoppten jedoch nicht die Zeit.

Ich kann nicht sagen, warum nicht eine der beiden kaufte.

Vielleicht weil es noch ähnliche mit Metallarmband gab, die allerdings nicht das Datum zusammen mit der Zeit anzeigten.

Dann gab es aber auch eine ähnlich aussehende Casio-Uhr, die auch die Zeit stoppte, allerdings 27 Euro kostete, wenn ich mich recht erinnere.

Vielleicht kaufte ich keine Uhr, weil ich mich nicht entscheiden konnte?

Vielleicht kaufte ich aber auch keine Uhr, weil ich eigentlich keine brauche. Mit meiner Casio Quartz Taucher bin ich ja zufrieden.

Sie nutze beim Laufen. Ansonsten hängt sie links von meinem Schreibtisch. Eigentlich will ich sie auch nur zum Laufen tragen oder nutzen, wenn ich die Zeit, Tag und Datum ablese, um die korrekten Angaben zum Eintragen auf einer Seite meiner Homepage zu haben.

Als ich mir vorstellte, ich würde sie auch in der Stadt tragen, fühlte ich mich nicht wohl.


[18:26]

Hierzu möchte thieme2 etwas sagen: thieme2 tagebuch, 28.09.02, 18:27.


[18:32]

orgt möchte etwas loswerden, was uns allen schon mindestens seit gestern auf den Nägeln brennt, ich mich aber nicht traue, es aufzusprechen: orgt Tagebuch, 28.09.02, 18:33.


[18:50]

Auch als orgt fällt es mir schwer, darüber zu schreiben. Nur unter vielen Tränen ist es mir gelungen.


[19:05]

thieme2 meint, ich soll bei S. anrufen. Ihr sagen, wie sie mir fehlt und wie leid es mir tut, sie verletzt zu haben.

Ich glaube nicht, daß ich das sagen kann. Nicht, wo ich jetzt in Heul-Stimmung bin. Allein, wenn ich mir vorstelle, wie leid es mir tut, bekomme ich kein Wort heraus.


[19:08]

Ich schreibe S. eine SMS.

Liebe S, danke für deine Mail und deine Anfrage auf meinem AB! Mir geht es gut und auch nicht gut. Ich habe nicht nur dir oft wehgetan, sondern auch meinem Freund F. Du bist also in guter Gesellschaft ;-)). Ich bedaure, daß ich meine besten Freund so verletzt habe. Grit, ich entschuldige mich bei dir! Geht zur Zeit ...


[19:55]

Während ich die dritte SMS schrieb,

... nur schriftlich, weil ich weine... Wir ...

rief S. an. Wir telefonieren noch.


[20:52]

Wir telefonieren noch.


[21:58]

So, Telefonat beendet.

Zum Schluß war ich wohl noch etwas frech. S. hat einige Mal gesagt, sie will es nicht mehr so intensiv haben. Nachdem wir fast drei Stunden telefoniert hatten, konnte ich mir, als sie sagte, wir hörn uns wieder, nicht verkneifen zu sagen, aber nicht mehr so intensiv ;-)). Sie hat kurz gestutzt, schien mir, aber nichts dazu gesagt.


[22:05]

Ich hoffe, ich habe vorhin genug geweint, denn jetzt fühle ich anders und kann an meine Gefühle von vorhin nicht anknüpfen.

[nach oben]


[29.09.02, so, 5:10]

Guten Morgen!

Um zur Zeitungstour aufzustehen, ist es zu spät, für einen Sonntag aber zu früh.

Es sind 10 °C. Zu laufen brauche ich jetzt aber nicht, denn so warm, daß ich nicht auch heute nachmittag laufen könnte, wird es bestimmt nicht.


[5:39]

In diesem Monat möchte ich die 500. HTML-Seite in meiner Homepage eröffnen. Jetzt habe ich 480.


[6:40]

Habe die aktuellen Fassungen von orgt.de und thieme2.de nach AndreasThieme.de geholt.

Nun habe ich 492 HTML-Seiten in meiner Page. :-))


[7:04]

Ich sitze schon fast zwei Stunden vor dem PC, war aber noch nicht online.

Jetzt lade ich aber meine Homepage hoch und werde auch mal zu Quelle gehen.


[10:18]

Ich habe KopfDemokratie.de nach AndreasThieme.de geholt: kd_home.htm.

Jetzt hat meine Homepage 509 Seiten! :-))


[12:59]

Mein Bruder hat mich mit seinem neuen Auto, einem Ford Cabrio, besucht.


[15:51]

Ich möchte etwas, was mich sehr bedrückt, schreiben, weiß aber nicht, auf welcher seite, obwohl ich ja nun wirklich genug varianten zur verfügung habe.

dann, so dachte ich, mache ich einfach eine neue: ateins200209291554.htm.


[16:30]

Ich bin müde. Ich langweile mich. Ich möchte etwas Verrücktes erleben, weiß aber nicht was. Es ist alles so langweilig.

Ich lege mich hin und träume. Mein Blutdruck ist schon unten. Ich sinke. Ich falle tief hinein ins Unbekannte meiner Seele.


[18:37]

Mit diesen ersten Zeilen teste ich, wie sich ein Tagebuch auf thieme2 schreibt.


[19:10]

gestern und heute hatte ich tage großer gefühle. nachdem ich sie ausgelebt habe, geht es wieder zurück in den alltag.

gerade kommt eine mail mit dem exprak-bericht an. ich habe mich die letzten tage gefragt, wann wir ihn fertigstellen werden, worin mein anteil bestehen wird. hab mich aber nicht getraut, nachzufragen.

morgen werde ich den bericht lesen.


[19:34]

Selbstverständlich wird, was ich hier auf thieme2 ausprobiere, sich auch in meinen anderen Homepages auswirken.


[20:10]

obwohl ich heute einige male am tage schlafen wollte und auch mehrmals im bett gelegen habe, konnte ich nicht richtig bzw. nur kurz schlafen.

deshalb gehe ich jetzt ins bett, lasse den tag zurück und steige hinein in einen neuen.

[nach oben]


[30.09.02, mo, 2:19]

na das nenne ich pünktlich: 2:10 bin ich aufgewacht.


[2:34]

jetzt sind es draußen 10 °C.


[2:39]

Diese Seiten auf thieme2.de habe ich gestern begonnen, weil ich mich auf AndreasThieme.de immer öfter und immer schneller bewegt habe.

Hier möchte ich einen minimalen Andreas Thieme ausprobieren: aufschreiben, was nötig ist, ohne Leben zu simulieren.

Will ich ein andere sein oder neue Seiten an mir ausprobieren, werde ich es wirklich tun, nicht virtuell.


[3:04]

Jetzt gehe ich aber erstmal zur Arbeit.


[5:11]

Ich bin zurück.

Nach der Zeitungstour bin ich noch zum Briefkasten, zu dem es weiter ist als zur nächsten Straßenbahn-Haltestelle, gelaufen, um eine Bestellung beim Quelle-Versand einzuwerfen.

Ich habe drei Uhren bestellt.


[5:25]

Gestern abend habe ich ein neues Projekt gestartet: Leben pur.


[5:56]

Ich lege mich hin und schlafe bestimmt gleich ein.


[10:30]

Habe mein FAZ-Abo sofort auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

Nicht weil ich die FAZ nicht mehr leiden kann, sondern weil ich zur Zeit keine Zeitung lesen möchte.

Nach der Zeitungstour lese ich meist in meheren Zeitungen. Heute habe ich nur in der FAZ gelesen, weil ich sie als Abo bekomme. Während ich las, spürte ich deutlich, daß ich im Grunde gar keine Zeitung lesen will, weil mir zur Zeit völlig egal ist, was irgendwo in der Welt passiert oder was irgendwer darüber denkt.


[11:01]

Ich habe einiges in AndreasThieme.de geschrieben, aber nicht, weil ich rückfällig geworden bin, sondern um zu protokollieren, was ich alles für mein Projekt Leben pur verändere. Die Seiten werde ich aber erst später auf den Server laden.

Nicht leicht ist die Arbeit in zwei nicht nur vom Layout, sondern auch vom Herangehen ans Leben und vom Konzept, von der Aufgabe der Homepage verschiedenen Seiten.

Irgendwie ist es so, als wenn ich einmal Leitungswasser trinke, einmal Bier oder Wein: Nicht nur der Geschmack unterscheidet sich, sondern auch die Wirkung.

Wenn man wie ich Alkoholiker ist, ist das nicht ungefährlich. Auch im übertragenen auf meine Arbeit mit meinen Homepage gesehen.

Heute morgen woltle ich die Seite "Leben ohne Drogen" einrichten, dachte dann aber, ein Leben ohne Drogen ist nicht möglich. Es sei denn, ich würde ohne Gefühle sein, denn auch wenn ich mich sehr freue oder sehr traurig bin, bekommt mein Körper Dorgen, wenn auch körpereigene.

Also geht vielleicht nur ein Leben, ohne Drogenmißbrauch. Leben ohne Mißbrauch im allgemeinen, aber nicht ohne Drogen, auch nicht ohne Sucht.

[Am 30.09.02, mo, 18:22 schrieb ich: Leben ohne Mißbrauch bedeutet für mich zuerst, meine Gefühle nicht zu übertönen, zu verfärben, zu verwechseln, zu ignorieren.]


[11:55]

Ich werde zu meinem 94. Lauf starten.

[Am 30.09.02, mo, 11:44 schrieb ich: Ich werde weiterhin laufen, aberdings das nicht auf thieme2 protokollieren, sondern auf AndreasThieme.de - Laufen, weil ich nur laufe, um ausreichend Bewegung zu haben.
Sollte ich mich wieder einmal mehr bewegen, kann ich mir vorstellen, wieder Nichtläufer zu werden.
Auf alles Fälle kann ich mir derzeit nicht vorstellen, wenn ich auf der Arbeit zwei Stunden zu Fuß und drei bis fünf Stunden mit dem Fahrrad unterwegs bin, nach der Arbeit noch 10 und mehr Kilometer zu laufen.
In solchem Fall würde ich wohl in einer anderen Bewegungsform Ausgleich suchen.]


[14:18]

Ich bin zurück.


[15:24]

Ich bin sehr geschafft und auch müde.

Ich lege mich hin, denn zum Leben pur gehört auch, Gefühle nicht zu irgnorieren, nicht zu verfälschen oder zu übertünschen.

Und da ich nichts vorhabe, was ich nicht auch später machen kann, ist es nicht nötig, (körpereigene) Drogen einzusetzen, um meine Müdigkeit zu vertreiben.


[18:18]

Ich bin kurz vor 17 Uhr aufgewacht.

Leider weiß ich noch nicht, ob ich mich nun gut oder schlecht fühle, ob ich munter oder müde bin.

Auf alle Fälle bin ich erschöpft.

Aber wohl nicht durch den Lauf, sondern weil ich die letzten Tage wenig gegessen habe und mein Körper an seine Reserven mußte.

Das war beabsichtigt, aber, so glaube ich jetzt, 10 Kilometer hätten gerecht. 15 waren bei dem geringen Energiespiegel wohl zuviel.


[18:25]

Auch wenn ich keine Lust habe, ich muß noch etwas rausgehen.

Ich wollte zwar erst am Mittwoch einkaufen, aber einige Kleinigkeiten kann ich auch schon heute kaufen.

Ich könnte auch etwas essen, mir Energie zuführen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich Energie brauche oder nur Bewegung und Sauerstoff, denn ich habe keinen Hunger.

Nun kann ich lange hin und her überlegen, was stimmt, erfahre ich nur durch probieren. Selbstverständlich beginne ich mit der einfacheren, natürlicheren Lösung: ich habe mich wohl zuviel bewegt und meine Muskeln überfordert und verspannt, also werde ich sie bewegen, lockern und entspannen.

Essen kann ich auch noch, wenn ich wieder zu Hause bin. Werde ich wohl auch müssen: was ich bisher heute gegessen habe, habe ich sonst zweimal zum Frühstück gegessen. Außerdem habe ich das letzte gegen 15 Uhr gegessen. Bis zum morgigen Frühstück werde ich wohl nicht durchhalten.

Ich will es auch nicht übertreiben, sondern gleichmäßig über den Tag verteilt weniger Essen und auf keinen Fall in die Droge Hungern verfallen.


[19:20]

Ich bin zurück. Viel hat weder die Bewegung noch die frische Luft gebracht. Die 15 Kilomer waren - unter den gegebenen Bedingungen - einfach zuviel.

"Natürlich" ist es nicht bei einem Einkauf von einigen Euro geblieben. Aber ich habe nur gekauft, was ich auch brauche. Hoffentlich "koste" ich nicht von allem, sondern koste nur.


[21:01]

Hat gut geklappt. Habe lecker gegessen, ohne zu fressen.

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