1., 2., 3., 5., 6., 7., 8., 9., 10., 11., 12., 14., 16., 19., 20., 21., 23., 26., 27., 28., 30.
Gestern schrieb ich, daß ich sei ungeduldig bin, es nicht erwarten kann, bis ich wieder zur Uni gehe.
Ich werde mich aber gedulden und mich weiterhin vorbereiten, weil ich denke, daß den Uni-Alltag für mich nicht leichter wird als er es war.
Letztens habe ich mein Musik-Stück "Das weiße Weiß im Wald des Traums vom Wal" (2 x 30 min.) nicht zu Ende gehört.
Eben bin ich wieder eingestiegen, um das Stück im Ganzen zu hören.
Sehr wahrscheinlich werde ich meine Musikanlage nicht verkaufen, sondern behalten, um - als angenehmen Kontrast zum Unialltag - die Arbeit an meiner Musik fortzusetzen.
Allerdings nicht, um hauptsächlich Gefühle, die ich nicht anders ausdücken kann, nochmals oder tiefer für mich greifbar zu machen, sondern um meine Musik an sich zu vervollständigen, um sie abschließend an CD zu brennen bzw. ins Format MP3 umzuwandeln.
Vor der Mitte des zweiten Teil ist ein sehr sentimentales, besinnliches, sanftes Stück, das Streicher spielen, die anzuhalten drohen, so langsam spielen sie, was mich immer wieder zu Tränen rührt und mein Herz sehr warm schlagen läßt.
Diese liebliche Stimmung wird irgendwann, ohne Vorwarnung durch ein Klavier zerhackt und nicht mehr durch die Streicher aufgegriffen, sondern durch den Abgesang der Wale fortgesetzt, nicht durch mich, der allerdings immer leiser wird, immer leiser wird, um vor dem Rauschen des Meeres unterzugehen ...
"Das weiße Weiß im Wald des Traum vom Wal" ist mein bestes Stück. Es drückt eine tiefe Stimmung aus, die mein gesamtes bisheriges Leben umfaßt.
An diesem Stück werde ich nicht eine Note ändern.
Bin mit Kopfschmerzen aufgewacht. Werde mit dem Fahrrad zur Tankstelle Pirschheide fahren und Brötchen und ... einkaufen.
Bin wieder zurück. War wie eine kleine Reise.
Meine Kopfschmerzen sind nicht weg, liegt wohl am drückenden Wetter. Oder daran, daß ich gestern nacht dreimal geschlafen habe:
Hatte mich 12:30 hingelegt, war aber eine Stunde später aufgewacht. Ich hätte aufbleiben können, um ab 14 Uhr Formel 1 zu sehen, blieb aber liegen und schlief wieder ein.
Bis ich 15 Uhr wegen eines Traumes aufwachte: Michael Schumacher steht am Streckenrand, hält seinen Sohn auf den Arm und beobachtet das laufende Rennen.
Ich bin dann aufgestanden ... Michael Schumacher fuhr noch. Und wenn nichts passiert, wird er auch dieses Rennen gewinnen.
Ich habe allerdings den Fernseher als Radio benutzt, habe gekocht und gegessen. Jetzt sitze ich am PC und schreibe, während das Rennen weiterläuft.
Die Rennen der Formel 1 haben an Spannung verloren, nicht weil Schumi die WM schon gewonnen hat, sondern auch schon vorher: Wenn jemand ein Rennen gewinnt, weil ein anderer in der Box einige Zehntel schuldlos verliert, auf den meisten Strecken nicht überholt werden kann, die Technik immer mehr über den Rennausgang entscheidet, kann, so finde ich, Spannung nicht recht aufkommen.
Ich würde das Reglement verändern:
Sicherlich sind diese Maßnahmen nicht perfekt, ich bin auch kein Spezialist, aber die gewollte Richtung ist: nicht jedes Rennen immer schneller, sondern spannende Kämpfe, Überholvorgänge, größere Breite und Vielfalt durch Sport, der weniger kostet, weil Hightech das Rennen weniger dominiert.
Aber sehr wahrscheinlich wird die eingeschlagene Richtung weiterhin verfolgt ...
[Anmerkung am 14.10.01, so, 10:16]
In der Nacht von Samstag zu Sonntag sah ich wieder einmal den Film "Grand Prix", USA 1966, mit James Garner und Yves Montand.
Es bestätigte sich, daß in früheren Rennen keine Boxenstopps das Rennen unterbrachen.
Ich kann mich aber nicht erinnern, was Boxenstopps eingebaut wurden. Auf alle Falle sah ich ab 1969 Formel 1 Rennen, allerdings nicht ohne Unterbrechung bis heute. Und heute sehe ich nicht mehr so leidenschaftlich wie früher.
Das hat auch sehr viel mit dem Rennverlauf zu tun. Auch sehr viel mit der Rennkommentierung bei RTL, die das Rennen zu einer pseudo-intellektuell-technichen Quasselstunde von Möchtegern-Helden disqualifiziert, die sich zu sehr und unberechtigt in den Vordergrund drängen.
Im Gegensatz zur Formel 1 finde ich Radrennen, speziel die Tour de France, sehr spannend.
Diesen Sommer habe ich viele Radrennen wieder sehr genossen, hat mich die Dynamik des Rennens teilweise außer Atem gebracht.
Heute ist wieder tropisches Wetter: Sehr schwül und der bis 4 Uhr gefallene Regen hat die Luft sehr feucht gemacht.
War erst gegen 11 Uhr wieder zu Hause. Hatte geregnet.
Hatte auch schlechte Laune. Ich will, daß morgen schon der 4. Oktober ist, damit ich dieses Arbeit nicht mehr machen muß.
Ich bin mental nicht mehr für diese Arbeit motiviert. Jeden Tag brauche ich sehr viel Kraft, um sie trotzdem auszuführen.
Ich werde drei Kreuze machen, wenn dieser Scheiß endlich vorbei sein wird!
Vor dem Einschlafen habe ich in Gaddis's "Die Fälschung der Welt" gelesen. Die Nacht herrlich tief und fest geschlafen.
Habe mit zwei Bücher über PHP gekauft.
Habe mich verkühlt, schon wieder Durchfall.
Muß die Heizung anschalten, weniger als 20 °C beim Arbeiten beim PC ist mir zu kalt, nachdem ich vor einigen Tagen noch fast 30 °C hatte.
Habe mit meiner Mutter telefoniert.
Sie sagte, ihre Mutter, meine Großmutter, hätte heute Geburtstag, sie sei am 5. September 1914 geboren.
Das Nachrichtenmagazin "Fokus" vom 20. August 2001 schreibt auf Seite 180 unter dem Titel "Die Mythen der schönen neuen Arbeitswelt - Auch im Internet-Zeitalter gelten die Gesetze der Ökonomie":
>>Die "New York Times" schrieb schon vor einem Jahr: "Die Internet-Spezialisten und Programmierer sind die Facharbeiter von morgen. Sie wissen es bloß selbst noch nicht."<<
Ich schließe mich der Meinung an.
Habe auf meinen Puretec-Webspace ein Datenbank (MySQL) eingerichtet. Funktioniert prima. Aber was passiert mit den Daten, wenn der Server zusammenbricht?
Bin ich doch die letzten Minuten noch so naß durch einen plötzlich einsetzenden Regen geworden, daß ich meine Sachen trocknen muß.
Habe gestern das erste Mal mit Esra seit über zwei Monaten gesprochen (telefoniert); in Verbindung (SMS) sind wir ja geblieben.
Heute haben wir etwas über zwei Stunden telefoniert.
Habe in der Nacht schlecht geschlafen - in der Wohnung unter mir war es wieder lauter. Habe jetzt schlechte Laune und bin müde.
Trotzdem habe ich schon an meinem Fahrrad gebaut (wieder einige Speichen eingezogen - ICH WILL EINFACH KEIN GELD FÜR EIN NEUES HINTERRAD AUSGEBEN!). Könnte mich aber wieder ins Bett legen und würde sofort einschlafen ...
Mußte pausieren, um mich aufzuwärmen. Ist ziemlich kalt geworden.
Habe ein kostenloses Probelesen der F.A.Z.-Sonntagszeitung beantragt.
Ab 30.09. soll es losgehen. Allerdings sagte die Dame mir, es gäbe unerwartet hohen Andrang und man wisse nicht, ob und wann man alle Wünsche erfüllen könne.
Mein (Stief-)Vater hat mich angerufen, nachdem ich ihn wieder nicht erreichte.
Ich wollte ihm persönlich, nicht nur durch meine Mutter sagen, daß er sich keine Gedanken mehr zu machen braucht, ob und wie er einen Anteil an meinem nicht enden wollenden Studium hat.
Damit will ich nicht sagen, daß er keinen Anteil hat, sondern nur: ich habe mit diesen Geschehnissen Frieden geschlossen.
Nachdem ich mich lange Zeit fragte, weshalb ich so oder so geworden bin, frage ich mich jetzt: was kann ich tun, damit ich besser werde.
Es regnet!
Gehe ich los oder warte ich, bis es aufgehört hat?
Ich werde erstmal frühstücken.
Es regnet immer noch. Ich habe mir Winterschuhe und Regenjacke angezogen und werde losziehen.
Fast die ganze Zeit hat es geregnet, war es kalt und windig.
Ich ziehe wieder los. Hoffentlich regnet es nicht noch einmal.
Mußte mir heute doch ein neues Hinterrad für mein Fahrrad kaufen. Ich hatte mir fest vorgenommen, die wenigen Tage, die ich mein Fahrrad noch als Arbeitsgerät brauche, mit dem alten, sehr verschlissenen Hinterrad zu schaffen. Aber das ist leider nichts geworden: 161 DM.
Vorbei das keine Fehlinvestition ist; ich werde meine Fahrrad noch brauchen. Ich wollte jedoch jetzt kein Geld ausgeben, sondern mein Fahrrad erst im nächsten Frühjahr in Orndung bringen.
Habe gestern schon vor 21 Uhr geschlafen. Bin heute erst nach wenigen kleinen Unterbrechungen um 5 Uhr 30 aufgewacht. 8 1/2 Stunden Schlaf - sehr ungewöhnlich für mich.
Wollte ursprünglich nicht, bin aber dann ins Bett gegangen und habe meine Glücksgefühle genossen.
Ich bin immer noch sehr glücklich, daß endlich wieder ein neuer Lebensabschnitt anfang und ich wieder zur Uni gehen kann.
Jetzt bin ich auch nicht mehr so sauer, daß ich noch 3 Wochen mit meinem Fahrrad arbeiten fahren muß. Ich muß meine Wut und den Wunsch, diesen Scheiß noch kurz vor dem Ende hinzuschmeißen, nicht mehr unterdrücken und kann mein Glück genießen.
Ich freue mich einfach sehr, daß mir ein neuer Studiumanfang vergönnt ist.
Dieses Glücksgefühl, was in mir entsteht, ohne durch meinem Körper fremde Substanzen erzeugt zu werden, ist mir das schönste.
Nochmehr, wenn es ausgelöst wird, nachdem ich etwas für meine Zukunft getan habe.
Das ist ein wunderbarer Lohn für meine vielen Mühen.
Habe mein neues Hinterrad eingebaut und eine neue Kette aufgezogen.
Eigentlich wollte ich das Vorderrad auch wechseln, lasse es aber noch, weil ich bald einen neuen Reifen brauche. Ich wechsle das Vorderrad also erst, wenn ich den neuen Reifen aufziehen werde.
Es regnet wieder ...
Zeitungenaustragen und Regen - ich weiß nicht, was weniger zusammenpaßt.
Ich bin wieder zu Hause. Muß meine Sachen zum Trocknen aufhängen.
Es regnet immer noch. Ich fahre jetzt nicht los, sondern lege mich hin und schlafe.
Bin eben aufgewacht. Es regnet nicht mehr. Ich werde gleich losfahren.
Bin wieder zu Hause. Es hat nicht mehr geregnet :-).
T-DSL ist heute schon den ganzen Tag gestört. Ich habe keinen T-DSL-Zugang, obwohl die Lampe am DLS-Modem grün leuchtet.
Analog bekomme ich Zugang zu T-Online. Aber warum soll ich analog mit T-Online ins Netz gehen und dafür bezahlen, weil T-DSL nicht funktionier, wenn ich eine DSL-Flat habe.
Also habe ich meine Mail-Konten mit meinem NGI-Zugang abgefragt.
Habe heute einige Seiten aufgeteilt und dadurch verkleinert: Rechtschreibreform, WWW-Discount, Brillen, Esra, Schreibmaschinen.
Jetzt regnet es schon wieder ...
Morgen wollte ich auf die Wohngeldstelle und einen Wiederholungsantrag stellen. Wenn das Wetter wieder so beschißen ist, werde ich mir das überlegen. Aber wird das Wetter denn noch einmal besser? Ich glaube, es wird regnen, bis Schnee fällt.
Ich bin schon um 2 aufgewacht, habe ich aber noch mal hingelegt. Um drei, als der Wecker klingelte, hatte ich aber schlechte Laune.
Und T-DSL funktioniert immer noch nicht ...
Habe Aussehen auch aufgeteilt. Meine schlechte Laune ist verpflogen. Nun kann ich frohen Mutes hinaus in die Kälte ziehen.
Wahrscheinlich sorgten ich mich, es könnte auf der Wohngeldstelle wieder viel Streß geben, was mir verständlicherweise schlechte Laune machte.
Nachdem ich mir mit der Entscheidung, ob ich heute zur Wohngeldstelle gehe oder nicht, Zeit gelassen habe (ich muß ja heute nicht gehen) und etwas mit dem Fahrrad gefahren bin (Bewegung macht zuversichtlich), habe ich gute Laune bekommen.
Natürlich ist damit kein Problem gelöst.
Ich werde jetzt alles zusammenpacken und sehen, wieviel ich abarbeiten kann.
Ich will ja nicht nur einen Wiederholungsantrag auf der Wohngeldstelle stellen, sondern auch mein Semester-Ticket abholen (vorher ein Paßbild machen lassen) und eine Grippeschutzimpfung erhalten.
In der Reihenfolge. Mal sehn, wie weit ich komme.
Zur Zeit regnete es wieder, wenn auch nicht stark, aber der Wind pfeift durch kalt durch die Straßen. Das ist kein Wetter, bei dem ich gern unterwegs bin, schon gar nicht zur Erledigung solcher Aufgaben.
Ich bin wieder zu Hause. Alles erledigt. Ich aber auch.
Ich werde noch mal nach Mails sehen, jemand anrufen und dann ins Bett gehen.
Ich habe im ORB die britische TV-Filmbiographie "Der codierte Mann" (1997) gesehen.
Gezeigt wurden Aussschnitte aus dem Leben des englischen Mathematiker und Computerpioniers Alan Turing, der im Zweiten Weltkrieg den deutschen ENIGMA-Code entschlüsselte.
Turing wurde 1912 geboren. Er starb 1954. Offizielle, so stellt es der Film dar, nahm er sich das Leben. Wobei der homosexuelle Turing einem Treiben englischer Sicherheitskräfte zum Opfer fiel, die ihm, dem Kriegshelden an der Heimatfront, nicht mehr vertrauten, ihn überwachten und einen Prozeß wegen seiner sexuellen Neigung machten.
Obwohl der Film ein Kammerspiel ist und sehr viel über Mathematik geredet wird, habe ich die 90 Minuten sehr gespannt verfolgt.
Habe mich kurz nach 15 Uhr hingelegt, bin aber gegen halb vier kurz aufgewacht.
Bin aufgestanden, online gegangen, habe T-Online besucht.
Als ich las "World Trade Center eingetürzt" habe ich an einen schlechten Schmerz gedacht.
Welt.de hatte eine Notausgabe im Textformat:"... wegen sehr vieler Zugriffe stellen wir unsere Ausgabe um, damit mit weiterhin informieren können ..."
Ich habe den Fernseher angeschaltet und die Berichte zu den Terroranschlägen verfolgt.
Mein erster Gedanke nach dem Aufwachen galt den Anschlägen auf das New Yorker World Trade Center.
Ich kann das nicht fassen, irgendwie denke ich noch, es handelt sich um Falschmeldungen.
Die Ereignisse sind ein Albtraum. Ein derartiger Anschlag könnte in jeder Metropole der Erde passieren, auch in Berlin.
Seit Montag war mein T-DSL-Zugang gestört. Jetzt funktioniert er wieder.
Ich kann es immer noch nicht fassen, was in New York passiert ist ...
Eben hatte ich ein unerfreuliches Gespräch mit einer Lotteriegesellschaft.
Mein Handy meldete: "Sie hatten einen Anruf: 030-75 51 500".
Normalerweise rufe ich nicht zurück, aber ich dachte
weshalb ich die Nummer von meinem Festanschluß aus anwählte.
Es meldete sich aber ... habe ich nicht verstanden, ich sagte nur, man könnte mich jetzt erreichen.
Die Norddeutsche Klassenlotterie rief mich an. Erzählte mir, was ich alles gewinnen könnte, im Grunde stehe die Chance auf einen Einzelgewinn 1 zu 2 ... ich dachte, sie würde nie mehr aufhören.
Ich fragte, ob sie erwarte, ich sollen jetzt sagen: schicken Sie mir die Unterlagen?
Nein, wir verschicken nichts mehr, sagte sie. Sie haben bestimmt schon sehr oft von uns Unterlagen bekommen, aber immer weggeschmissen. Sie können das hier am Telefon abschließen.
Ich sagte, daß ich so was nicht am Telefon abschließe.
Daraufhin fragte sie, was mein Problem sei, sie sei doch ganz lieb.
Ja, das stimmt, sagte ich, aber das hätte ja nichts zu bedeuten. - Sie verband mich mit einem Herren.
Sie wollen ein Los abschließen, fragte er.
Nein, ich sagte, ich würde nichts per Telefon abschließen.
Ich hätte doch schon so viel Werbung bekommen, dort könnte ich nachlesen ... In zehn Jahren würde ich nichts mehr zu essen bekommen, weil alles per Telefon abgeschlossen würde ...
Bis dahin sei ja noch Zeit, sagte ich, wenn es soweit wäre, könnte ich meine Auffassung ja noch mal überdenken.
Dann melden wir uns in zehn Jahren noch mal.
Warum nicht, sagte ich. Der Herr legte auf.
So ungefähr hat sich das Gespräch abgespielt. Ich finde die Werbemethoden zu aggressiv.
Die Reaktionen auf die Terroranschläge auf die USA vom Dienstag ließen mich verstummten. Ich wollte nicht der einzige sein, der nicht von Krieg spricht, sondern der zur Besonnenheit aufruft.
Inzwischen sind viele Stimmen laut geworden, auch amerikanische, die gegen Vergeltungsschläge auftreten und zur Besonnenheit aufrufen, so daß ich mich mit meiner Meinung nicht als US-Feind oute.
Meine Gedanken kreisten nicht hauptsächlich um die jetzigen, sondern um zukünftige Opfer, um die Frage: Was sollte man tun, damit ein solcher Anschlag nicht wiederholt.
Dabei ging es mir nicht um Sicherheitsmaßnahmen im klassischen Sinn (bessere Kontrollen auf den Flughäfen, Sicherheitssysteme in den Maschinen usw.), sondern eine veränderte Weltsicht und ein entsprechendes außenpolitisches Verhalten.
Nicht nur der USA, auch Deutschlands Menschen halten sich für kultivierter als andere Völker.
Wenn ich versuchte mir vorzustellen, was Menschen zu Selbstmordattentätern macht, sah ich nicht glückliche, sondern haßerfüllte Menschen.
Gründe für die Entstehung dieses Haßes abzubauen, muß ein bedeutendes Ziel der Terrorbekämpfung sein.
Ein guter Beginn ist die Offenheit für und der Respekt vor anderen Kulturen, deren Menschen und das Zugestehen der Rechte, die wir für uns und unsere Kultur einfordern.
Morgens wachte ich mit Gedanken an eine übereilte und überzogene Reaktion Präsident Bushs auf die Terroranschläge auf.
Ich habe mich sehr gesorgt, Bush könnte voreilige Befehle geben, um dem Verlangen vieler Amerikaner zu entsprechen.
Bush zeigt sich aber als besonnener als ich dachte.
Zudem stellen die USA ihre Bemühungen im Nahen Osten nicht ein, sondern werden wieder aktiv, wie es mir scheint.
Meine innere Unruhe, meine sorgen- und angstvolle Stimmung schwindet: ich glaube allmählich, die USA werden sich nicht zu unüberlegten Aktionen hinreißen lassen.
Am Samstag kaufte ich Die Zeit vom 13. September. Als ich den Titel "Krieg gegen die USA" las, wurde mir allerdings noch einmal mulmig.
In der heutigen Online-Ausgabe wird auf diese Überschrift verzichtet.
Überhaupt sind die offiziellen Stimme sachlicher geworden.
Man spricht nicht mehr von einem "Krieg gegen die Zivilisation", wenn man die Anschläge auf die USA meint, sondern von einen "Anschlag auf die westliche Demokratie".
Kurzgefaßt: Ich bin gegen Terroranschläge und verurteile sie. Allerdings würde ich Terror nicht bekämpfen durch die Ausrottung der Terroristen, sondern durch die Ursachen, die Menschen zu Terroristen machen.
Laut der "Potsdamer Neusten Nachrichten" sagte Michail Gorbatschow bei einem Treffen mit dem brandenburgischen Ministerpräsident Manfred Stolpe gestern in Berlin:
Man kann Terroristen nicht mit Terror bekämpfen, denn genau das wollen die Terroristen erreichen.
Derzeit sind die Terroranschläge für mich kein Thema mehr. Ich gehe wieder zur Tagesordnung über.
Ich hoffe trotzdem, daß die USA besonnen, gezielt und in Doppelstrategie vorgehen:
Microsoft Internet Explorer 6 und Outlook Express 6 installiert.
Heute bin ich mißgestimmt aufgewacht.
Meine derzeitige Lieblingsserie "Ein Fall für zwei" ist wegen eines Fußballspieles ausgefallen.
Nach 20 Uhr kam keine Sendung, die mich zum Abend entspannte. Ich habe dann in einem Psychologiebuch gelesen. Das war sehr interessant, aber als Einschlaflektüre wohl ungeeignet.
Zwei Bücher gekauft:
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat mir geschrieben.
Ab Sonntag, 30.09.01, bekomme ich die FAZ-Sonntagszeitung vier Mal zum Probelese.
Darauf freue ich mich schon.
Ich habe die Zeitung zwar schon etwas online gelesen, aber ich lese eine Zeitung lieber aus Papier vor mir liegend.
Fühle mich schon seit einigen Tagen psychisch unwohl, kann aber nicht sagen, warum.
Schreibe seit halb acht an Seelenteile. Muß eine Pause machen und lüften, damit mein Hirn wieder genügend Sauerstoff bekommt.
Es regnet. Ich hoffe, nicht morgen, wenn ich mit den Zeitungen unterwegs bin.
Habe die Seite Seelenteile für heute zu Ende geschrieben.
Ich würde gern um 23 Uhr den Film "Kalifornia", USA 1992, mit Brad Pitt und Juliette Lewis als mordendes Pärchen sehen.
Habe ihn teilweise schon gesehen, aber den von Anbeginn an. Allerdings geht der Film bis 1 Uhr 15. Ich weiß nicht, ob ich so lange durchhalte, auch wenn ich heute Nachmittag lange geschlafen habe.
Zumal ich nach dem Film fast gleich zur Arbeit müßte.
Oder nicht, denn morgen ist Samstag. Wenn ich kurz vor 5 Uhr aufstehe, müßte das reichen.
Mal sehn.
Ich habe den Film nicht mehr gesehen. Mich aber an den Anfang erinnert, kurz bevor ich einschlief.
Gestern habe ich den ganzen Tag versucht, meine Homepage neu zu struktuieren. Heute morgen (ich bin seit 4 Uhr auf den Beinen) habe ich dann gemerkt, daß das alles nicht das bringt, was ich gewollte hatte (was hatte ich eigentlich gewollt, frage ich mich), und habe alles rückgängig gemacht.
Bzw. eine Fassung erstellt, deren HTML-Seiten mit *.html enden.
In meinen Versuchen wollte ich meine Homepage in mehreren Schichten gliedern, die sich jedoch nicht durch die Lage in verschiedenen Verzeichnissen unterscheiden, sondern durch die Dateinendungen (*.html, *.htm, *.htx).
Außerdem habe ich eine der meiner ersten Homepages (sie stammt vom 17.09.98) in thieme.org aufgenomen.
Gestern gegen 7 Uhr hat sich Energieversorgung meine PC verabschiedet. Die 200 W haben auf Dauer nicht ausgereicht. Jetzt gibt das Netzteil 300 W ab.
Außerdem habe ich alle Unterlagen beigebracht, so daß mein Wohngeldantrag bearbeitet werden kann. Hoffentlich dauert es dieses Mal nicht wieder über 4 Monate bis das erste Geld bei mir ankommt.
Ronny hat mich von 15:00 bis 18:45 besucht.
Heute morgen war es so kalt (rund 10 °C, Nebel, starker, kalter Wind, gefühlte Temperatur deutlich tiefer), daß ich kurz davor war, Handschuhe anzuziehen, während ich auf dem Fahrrad unterwegs war.
Dieser empfundene Temperatureinbruch ist mir sehr aufs Gemut geschlagen. Ich fühle, die nächsten Monate werden nur noch kalte und trübe Tage kommen.
15:12
Heute habe ich einen Brief von Tiscali bekommen.
Darin heißt es unter anderem:
So haben wir auch im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern unsere Preise zum 1.9. grundsätzlich gesenkt.
Auf der Homepage zeigt sie, was damit gemeint ist:
Ab Oktober wird aus dem 2,45 Pf./Minute-Tarif der neue Tarif "Tiscali Online Plus". Der Preis wird auf 2,8 Pf./Min. angepasst. Zeitgleich erhalten Sie Zugriff auf unser neues Leistungspaket Tiscali Trust " (beinhaltet Sicherheitssoftware im Wert von 200,- DM und verschiedene Garantieleistungen wie "Verbindung bei der ersten Einwahl", "Garantierter Datenschutz" sowie "Garantierte Zahlungssicherheit").
Das Softwarepaket muß man bezahlen, auch wenn man es nicht nutzt.
Was bedeutet "Garantierter Datenschutz" und "Garantierte Zahlungssicherheit"? Ist beides jetzt nicht garantiert?
"Sicherheitssoftware"? Bekomme ich jetzt etwa Viren über Tiscali-Mail-Postfach?
Ich frage mich, ob "große" Provider alle so verlogen sein müssen?
Bei bei der Telekom und bei T-Online wird auch nie etwas teuer, sondern immer nur besser.
Ich erinnere mich noch deutlich an den Ärger bei der Einstellung der Analog/ISDN-Flatrate.
Oder die Umstellung auf den 12 Pfennig-Takt, der kundenfreundlicher ist. Vorher habe ich für 20 Pfennig auch am Tage in der Hauptgeschäftszeit telefoniert, telefoniert (leider weiß ich nicht mehr, wieviel Minuten). Ich glaube, der Tagestarif bewegte sich in den Dimensionen wie der jetzige Nachttarif (4 Minuten für 12 Pfennige, also pro Minute 4 Pfennige).
Zur Zeit sehe ich gern die Musiksendung Formel 1, die in den jetzt auf TV Berlin wiederholten Folgen von Stefanie Tücking moderiert wird.
Als sie in einem Interview gefragt wird:
Was war die eindrucksvollste Persönlichkeit, die du vor dem Mikrophon hattest?
antwortet sie:
Als ich in Formel 1 angefangen hatte, hatte ich drei Musiker, so meine Helden von früher, David Bowie, Peter Gabriel und Darryel Hall, die ich gerne eingeladen hätte. Den einzigen, den ich davon interviewt habe, war Darryel Hall. Da mußte man mich mit dem Lasso einfangen. Vor lauter Nervosität war ich drei Meter über dem Boden...
Diese Sendung wurde heute ausgestrahlt.
Es regnete in Strömen. Ich habe keine Lust, bei dem Wetter loszugehen, weil ich nach kurzer Zeit naß sein werde.
Es hat die gesamte Zeit geregnet und regnet noch.
Ich habe sehr belebt geträumt:
Ich gehe in ein Freibad, die Sonne scheint, viele Menschen kommen, aber die Bassins sind mit gefrorenem Wasser gefüllt.
Am Stand, wo es Bratwurst und Steak gibt, wird noch gearbeitet: Moment noch, Kinder, gleich gibts das erste.
Auf einer kleinen Bühne wird Unterhaltsames dargeboten.
Ich sitze auf einem Stuhlreihe als erste. Eine junge Frau hinter mit bittet mich, dir Plätze zu tauschen, vorübergehend, weil sie sich sehr für das Spielen von Blockflöten interessiert.
Der erwartete Künstler spielt sein erwartetet Lied. Die junge Frau spielt auf ihrem Instrument mit.
Als der Musiker beendet hat, sagt er: Das schöne Lied habe ich gespielt, weil ihr es sehr schön findet, aber so spielt heute keiner mehr. Den neuen Sound stelle ich euch jetzt vor.
Der hört sich an wie auf einem Synthesizer. Die junge Frau ist frustiert. Sie wollte unbedingt "in" sein, aber solch einen Sound bekommt sie auch ihrer Blockflöte nicht heraus.
Ich wache auf, es ist punkt drei Uhr, mit ist kalt, ich habe Hunger.
Meine FAZ-Sonntagszeitung ist bereits eingetroffen ...
Ich fühle mich heute nicht gut.
Nicht, wegen meines Traumes, sondern weil ich "überrascht", daß einer meiner Lebensabschnitte vorbei ist.
"Überrascht" deshalb, weil ich seit Ende August Zeit habe, mich darauf einzustellen. Allerdings konnte ich das nicht so wie ich es mir gewünscht habe, weil ich mich immer wieder motivieren mußte - das Wetter war sehr oft zu schlecht, als daß ich freiwillig losgezogen wäre.
Und am Samstag, dem letzten Tag, an dem ich Zeitungen mit auch mit dem Fahrrad austrug, war so schönes Wetter, daß ich gar nicht aufhören wollte und erst gegen 12 Uhr zu Hause war, nachdem ich noch dort und dort und dort gewesen war.
Am Montag ist es nun soweit ...
Gestern habe ich noch mehrere Leute angerufen, die ich besuchen wollte, aber wie es so ist, haben die in den nächsten Tagen keine Zeit.
So werde ich wohl in den nächsten Woche mit den öffentlichen Verkehrmitteln durch die Gegend reisen. Ansonsten werde ich wohl nicht unter Menschen kommen, denn die meisten Kontakte hatte ich, während ich mit dem Fahrrad Zeitungen ausfuhr.
So froh ich bin, endlich mehr Zeit zu haben und wieder zur Uni zu gehen, so schade finde ich es, daß die die meisten Menschen, die mehrere Jahre meinen Weg begleiteten, wohl nicht wiedertrefen werde.
Ich lege mich jetzt hin, so wie ich es ab morgen jeden Tag um diese Zeit tun werde.
Habe bis eben FAZ-Sonntagszeitung gelesen.
Durch den Artikel (FAZ-Sonntagszeitung Seite 39):
Verläßliches Wachstum im Millimeterbereich - Geschäftspolitik ohne Bart: Vor 100 Jahren brachte Gillette den ersten Rasierapperat mit Wegwerfklinge an den Mann.
dachte ich an meine Naßrasierer, die ich schon seit Jahren nicht mehr benutzt hatte, fand sie auch gleich und gönnte mir eine Naßrasur mit meinem Wilkinson Protector (noch 2D) (siehe auch: Rasur).
Gillette stellt nicht nur Naß-, sondern auch Trockenrasierer her: Die Firma Braun ist die deutsche Gillette-Tochter.
Gillette gibt "Tips für ein perfektes Rasurergebnis":
Unbewußt überlegte ich schon einige Zeit, mich wieder naßzurasieren, weil die Scherköpfe meines Philishaves 5870 nicht mehr so scharf sind. Ich habe den Trockenrasierer von Philips schon einige Jahre. Und mindestens 2 Jahre nicht mehr gründlich, das heißt auch die zerlegten Scherköpfe, gereinigt.
Gründlich gereinigt mit Rasierer-Reinigungsflüssigkeit habe ich ihn. Leider kann ich jetzt nicht testen, ob die Rasur besser werden würde: ich habe mich ja vorhin naßrasiert.
Meinen Philishave kaufte ich übrigens, weil Esra fand, ich sollte gründlicher rasiert sein, wenn sie mich küßt. Da meine Haut keine tägliche Naßrasur vertrugt, kaufte ich mir einen Trockenrasierer. Zu mehr Küssen hat er mir allerdings nicht verholfen.
Nachdem ich noch etwas in der FAZ-Sonntagszeitung gelesen habe, werde ich jetzt schlafen.
Bin aufgestanden, aber noch nicht richtig munter.
Ich träumte wieder:
Ich wische den Boden einer Zahnarztpraxis. Auf einem Tisch liegt die FAZ-Sonntagszeitung. Als eine Schwester hereinkommt, flattert auf dem Boden ein sehr großes Insekt herum. Nachdem die Schwester das Tier durch Zusammenschlagen ihrer Hände gefangen und getötet hat, flattert ein nächstes herum.
Ich wache auf.
Habe den Presseclub gesehen, Thema: "Mit Härte gegen den Terror - Wir zahlen alle drauf".
Am besten haben mir gefallen:
Ich lege mich zum Mittagsschlaf hin.
Bin von einem Traum aufgewacht:
Es ist dunkel. Ganz weit weg höre ich es klingeln. Munter werde ich durchs Klingel und Blinken meines Handys. Ich stehe auf und sehe nach, aber niemand ist da.
Ich erwarte jemand, der meinen Synthesizer kaufen will. Am Wochenende wollten wir den Kaufvertrag abschließen.
Aber, denke ich, das wird wohl nichts. Ich werde abwarten. Sollten wir uns bis zu einem Zeitpunkt nicht einig werden, werde ich meinen Synthi, der schon bei ihm steht, zurückholen.
Das wäre zwar schade, weil ich ihn im Grunde nicht mehr brauche, aber das Geld, das ich für den Verkauf erhalte.
FAZ-Sonntagszeitung - nach meinem Geschmack deutlich besser als Welt am Sonntag oder die Sonntagsausgaben von Morgenpost bzw. Tagesspiegel.
Aber auch zuviel Sonntagszeitung. Zuviel Sport und Zerstreung, Unterhaltung. Zuviel Farbe.
Ich mag die FAZ wie sie ist.