von dem Bawm des Erkentnis gutes vnd böses solstu nicht essen. Denn welches tages du da von issest / wirstu des Todes sterben.
Vnd Gott der HERR sprach / es ist nicht gut das der Mensch allein sey / Ich wil jm eine Gehülffen machen / die vmb jn sey. Denn als Gott der HERR gemacht hatte von der Erden allerley Thier auff dem Felde / vnd allerly Vogel vnter dem Himel / bracht er sie zu dem Menschen / das er sehe / wie er sie nennet / Denn wie der mensch allerley lebendige Thier nennen würde / so solten sie heissen. Vnd der Mensch gab einem jglichen Vieh / vnd Vogel unter dem Himel / vnd Thier auff dem felde / seinen namen / Aber der Mensch ward kein Gehülffe funden / die vmb jn were.
Da lies Gott der HERR einen tieffen Schlaff fallen auff den Menschen / vnd er entschlieff. Vnd nam seiner Rieben eine / vnd schlos die stet zu mit Fleisch. Vnd Gott der HERR bawet ein Weib aus der Riebe / die er von dem Menschen nam / vnd bracht sie zu jm. Da sprach der Mensch / das ist doch Bein von meinem Beinen vnd Fleisch von meinem fleisch / Man wird sie Mennin heissen / darumb / das sie vom Manne genommen ist. Darumb wird ein Man seinen Vater vnd seine Mutter verlassen / vnd an seinem Weibe hangen / vnd sie werden sein ein Fleisch. Vnd sie waren beide nacket / der Mensch vnd sein Weib / vnd schemeten sich nicht.
Vnd die Schlange war listiger denn alle Thier auff dem felde / die Gott der HERRE gemacht hatte / vnd sprach zu dem Weibe / Ja / solt Gott gesagt haben / Jr solt nicht essen von allerlay Bewme im Garten?
Da sprach das Weib zu der Schlange / Wir essen von den früchten der bewme im Garten. Aber von den früchten des Bawms mitten im Garten hat Gott gesagt / Esset nicht da von / rürets auch nicht an / das jr nicht sterbet. Da sprach die Schlange zum Weibe / Jr werdet mit nicht des tods sterben / Sondern Gott weis / welchs tags ir da von esset / so werden ewer augen auff gethan / vnd werdet sein wie Gott / vnd wissen was gut vnd böse ist.