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Luther-Bibel 1545 - Altes Testament - Seite

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Das Erste Buch Mose.

I.

Am anfang schuff Gott Himmel und Erden / Vnd die Erde war wüst und leer / vnd es war finster auff der Tieffe / Vnd der Geist Gottes schwebet auff dem Wasser.

Vnd Gott sprach / Es werde Liecht / Vnd es ward Liecht. Vnd Gott sahe das liecht fur gut an / Da scheidet Gott das liecht vom Finsternis / und nennet das liecht / Tag / vnd die finsternis / Nacht / Da ward aus abend und morgen der erste Tag.

Vnd Gott sprach / Es werde eine Feste zwischen den Wassern / und die sey ein Unterscheid zwischen den Wassern. Da machet Gott die Feste / vnd scheidet das wasser unter der Feste / von dem wasser vber an der Feste / Vnd es geschah also. Vnd Gott nennet die Feste / Himel. Da ward aus abend und morgen der ander Tag.

Vnd Gott sprach / Es samle sich das Wasser unter dem Himel / an sondere Orter / das man das Trocken sehe / Vnd es geschah also / Vnd Gott nennet das trocken / Erde / vnd die samlung der wasser nennet er / Meer. Vnd Gott sahe das es gut war.

Vnd Gott sprach / Es lasse die Erde auffgehen Gras vnd Kraut / das sich besame / vnd fruchtbare Bewme / da ein jglicher nach seiner art Frucht trage / vnd habe seinen eigen Samen bey jm selbs / auff Erden / Vnd es geschach also. Vnd die Erde lies auffgehen / Gras und Kraut / das sich besamet / ein jglichs nach seiner art / vnd Bewme die da Frucht trugen / vnd jren eigen Samen bey sich selbs hatten / ein jglicher nach seiner art. Vnd Gott sahe das es gut war. Da ward aus abend und morgen der dritte Tag.

Vnd Gott sprach / Es werden Lichter an der Feste des Himels / vnd scheiden tag und nacht / und geben / Zeichen / Zeiten / Tage und Jare / vnd seien Liechter an der Festen des Himels / das sie scheinen auff Erden / Vnd es geschah also. Vnd Gott machet zwey grosse Liechter / Ein gros Liecht / das den tag regiere / vnd ein klein Liecht / das die Nacht regiere / dazu auch sterne. Vnd Gott setzt sie an die Feste des Himels / das sie schienen auff die Erde vnd den Tag vnd die Nacht regierten / vnd scheideten Liecht vnd Finsternis. Vnd Gott sahe das es gut war. Da ward aus abend und morgen der vierte Tag.

Vnd Gott sprach / Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Thiern / vnd mit Geuogel / das auff Erden unter der Festen des Himels fleuget. Vnd Gott schuff grosse Walfische und allerley Thier / das da lebt vnd webt / vnd vom Wasser erregt ward / ein jglichs nach seiner art / vnd allerley gefidderts Geuogel / ein jglichs nach seiner art / Vnd Gott sahe das es gut war. Vnd Gott segnet sie / vnd sprach / Seid fruchtbar vnd mehret euch vnd erfüllet das Wasser im Meer / Vnd das Geuogel mehre sich auff Erden. Da ward aus abend und morgen der funffte tag.

Vnd Gott sprach / Die Erde bringe erfür lebendige Thier / ein jglichs nach seiner art / Vieh / Gewürm vnd Thier auff Erden / ein jglichs nach seiner art / vnd es geschah also / Vnd Gott macht die thier auff erden / ein jglichs

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