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Luther-Bibel 1545 - Altes Testament - Seite

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nach seiner art / vnd das vieh nach seiner art / vnd allerley Gewürm auff Erden / nach seiner art / Vnd Gott sahe das es gut war.

Vnd Gott sprach / Lasst vns Menschen machen / ein Bild / das vns gleich sey / Die da herrschen vber die Fisch im Meer / vnd vber die Vogel unter dem Himel / vnd vber das Vieh / vnd vber die gantzen Erde / vnd vber alles Gewürm das auff Erden kreucht.

Vnd Gott schuff den Menschen Jm zum Bilde / zum bilde Gottes schuff er jn / Vnd er schuff sie ein Menlin vnd Frewlin. Vnd Gott segnet sie / vnd sprach zu jnen / Seid fruchtbar vnd mehret euch vnd füllet die Erden / vnd macht sie euch unterthan. Vnd herrschet vber Fisch im Meer / vnd vber Vogel unter dem Himel / vnd vber alles Thier das auff Erden kreucht.

Vnd Gott sprach / Sehet sa / Jch hab euch gegeben allerey Kraut / das besamet auff der gantzen Erde / vnd allerley fruchtbare Bewme / vnd Bewme die sich besamen / zu ewr Speise / vnd aller Thiere auff Erden / vnd allen vogeln vnter dem Himel / vnd allem Gewürm das das Leben hat auff Erden / das sie allerley grün Kraut essen / Vnd es geschah also. Vnd Gott sahe an alles was er gemacht hatte / Vnd sihe da / es war seer gut. Da Ward aus abend vnd mirgen der sechste Tag.

 

II.

Also ward volendet Himel vnd Erden mit jrem gantzen Heer. Vnd also volendet Gott am siebenden tage seine Werck die er machet / vnd rugete am siebenden tage / von allen seinen Wercken die er machet. Vnd segnete den siebenden Tag vnd heiliget jn darumb das er an dem selben geruget hatte von allen seinen Wercken / die Gott schuff vnd machet.

Also ist Himel vnd Erden worden / da sie geschaffen sind / Zu der zeit / da Gott der HERR Erden vnd Himel machte / vnd allerley Bewme auff Felde / die zuuor nie gewesen waren auff Erden / Vnd allerley Kraut auff dem Felde / das zuuor nie gewachsen war. Denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auff Erden / vnd war kein Mensch der das Land bawete / Aber ein Nebel gieng auff von der Erden / vnd feuchtet alles Land.

Vnd Gott der HERR machet den Menschen aus dem Erdenklos / vnd er blies jm ein den lebendigen Odem in seine Nasen / Vnd also ward der mensch eine lebendige Seele.

Vnd Gott der HERR pflantzet einen Garten in Eden / gegen dem morgen / vnd setzet den Menschen drein / den er gemacht hatte. Vnd Gott der HERR lies auffwachsen aus der Erde allerley Bewme / lüstig an zu sehen vnd gut zu essen / vnd den Bawm des Lebens mitten im Garten / vnd den Bawm der Erkenntnis gutes vnd böses.

Vnd es gieng aus von Eden ein Strom zu weffern den Garten / vnd teilet sich da selbs in vier Heubtwasser. Das erst heisst Pison / das fleusset vmb das gantze Land Heuila / Vnd daselbs findet man gold / vnd das gold des Lands ist köstlich / vnd da findet man / vnd da findet man Bedellion vnd den eddelstein Onix. Das ander wasser heisst Gihon / das fleusst vmb das gantze Morenland. Das dritte wasser heisst Hidekel / das fleusst fur Assyrien. Das vierde wasser ist der Phrath.

Vnd Gott der HERRE nam den Menschen vnd satzt jn jn den garten Eden / das er jn bawet vnd bewaret. Vnd Gott der HERRE gebot dem Menschen / vnd sprach / Du solt essen von allerley bewme im Garten / Aber

von

 

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