03, 05, 06, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 27, 28, 29, 31
Draußen sind es 20 Grad. In meiner Wohnung 27. Ich wiege 95 Kilo.
Ich habe nicht gut geschlafen. Im Haus küchenseitig gegenüber, das neu gemacht wurde, sind Leute eingezogen, die gern auf dem Balkon sitzen und laut feiern (zum wiederholten Male), deshalb bin ich mehrmals geweckt worden.
Das war mir allerdings lieber, als bei diesen Temperaturen, die nur nachts sinken, bei geschlossenem Fenster zu schlafen.
Obwohl ich mehrmals aus dem Schlaf gerissen wurde (lautes versoffenes Lachen), fühle ich mich frisch und zuversichtlich.
[6:20]
Ich bereite mich aufs Laufen vor.
[6:43]
Ich starte.
[8:00]
Ich bin zurück vom Lauf 187.
So frisch und zuversichtlich habe ich mich heute morgen trotz meines schlechten Schlafes gefühlt, weil es draußen zwar warm, aber nicht mehr drückend ist. Es wehte sogar ein leichter kühler Wind.
[9:50]
Ich lege mich hin und lege noch etwas in meiner FAZ-Sonntagszeitung.
[16:34]
Draußen sind es 35 Grad. In meiner Wohnung 28. Ich wiege 95 Kilo.
Vorhin habe ich die restlichen Tag-Tagebuchseiten in Monat-Tagebuchseiten zusammengefaßt.
Außerdem gibt es jetzt keine Laufseite mehr, die nur einen Lauf beschreibt.
Zusätzlich habe ich auch einige andere Seiten nach Themen auf jeweils eine Seite gebracht.
so daß ich meine Homepage nun noch 397 HTML-Seiten hat (4,03 MB).
[16:45]
Diese Veränderung hätte ich "früher" nicht tun können: für das "dauernde" Umbauen meine Homepage war viele kleine Seiten besser als wenige große.
Nun brauche ich aber nicht mehr umzubauen. Jedenfalls nicht mehr so viel.
Ich starte zum Lauf.
[12:06]
Ich bin zurück vom Lauf 188.
[18:40]
Ich würde gern etwas schreiben, aber mir ist einfach zu warm!
Weil die Sonne nachmittags auf das Fenster mein Arbeitszimmer scheint, hat es sich auf 30 Grad aufgeheizt, obwohl das Fenster durch dicke Vorhänger abgedunkelt ist.
Heute schafft mich das Wetter weniger als gestern, aber ich habe keine Lust, die Geschehnisse der letzten Tage in meinem Tagebuch zu notieren, obwohl Wichtiges und Interessantes in meinem Leben passiert ist.
Ich denke immerzu, wenn ich mit dem Schreiben beginnen will, an die letzten unqualifizierten Einträge in mein Gästebuch und ärgere mich.
Seit über 5 Jahren dokumentiere ich meine Gesundung, aber es gibt immer noch Leute, die nicht erkennen, wie erfolgreich ich bin, vielleicht einfach nicht erkennen wollen, neidisch sind oder nur zu blöd.
Und obwohl es immer kränkende, teilweise beleidigende Einträge in mein Gästebuch gab, habe ich mich an sie noch nicht gewöhnt.
Als ich meine virtuelle Welt noch brauchte, um mich auf die wirkliche vorzubereiten, habe ich die Verletzungen weggesteckt. Nun kann ich aber mein Leben verändern, ohne eine virtuelle Generalprobe.
Meine Homepage ist also für mich selbst weniger wichtig geworden. Nun gibt es für mich keine Grund mehr, mich mit mit den Äußeren irgendwelcher Ignoranten auseinanderzusetzen.
Denn ich habe eine einfache Lösung: ich schreibe nichts mehr, was irgendwer benutzen könnte, um seinen Frust an mir auszulassen!
Leider kann ich dadurch meine Homepage als virtuellen Psychotherapeuten nicht beenden, sondern breche vor dem Ende ab.
Ich denke nämlich schon, ich sollte auch das (vorläufige) Ende eines Projektes auszeigen, ohne daß ich nie der geworden bin, der ich immer schon werden wollte.
Vielleicht finde ich doch noch eine Möglichkeit, nachdem ich meinem Ärger sachlich ausgedrückt habe.
Nicht selten bin ich noch viel zu rücksichtsvoll. Ich hätte gleich als Kommentar auf die entsprechenden Gästebucheinträge schreiben sollen, was ich empfinde, aber ich denke immer, Leute, die sowas in mein Gästebuch eintrage, sind kranker als ich selbst. Es macht mir keinen Spaß, auf schwächere einzuschlagen.
Das hilft niemanden. Außerdem möchte ich nicht so sein, wie die, die mir jahrelang wehgetan haben.
Ich möchte meinen Beitrag leisten, damit die Welt etwas besser wird. Deshalb habe ich meinen Ärger heruntergeschluckt.
Und falls ich ihn nicht verdauen kann, werde ich auf meiner Homepage meine Seele nur noch sehr wenig öffnen.
Heute nacht hatte ich folgenden Traum:
Ich unterrichte Psychologie-Studenten während einer Statistik-Übung.
Ich sage:
Damit keine Mißverständnisse entstehen:
- Ich bin kein Dozent, sondern Student wie ihr.
- Ich studiere nicht schon 20 Jahre, sondern 20 Semester.
An der Tafel schreibe ich mit der linken Hand.
Ist das nicht ein cooler Traum? Ich sehe in Statistik so wenig durch, daß ich die Klausur nicht bestehe, aber sehe mich schon deutlich, statistisches Wissen weitergeben.
Wenn ich ehrlich bin, gibt es zur Zeit auch nichts, was mich ernsthaft aktivieren würde, außer mein Studium erfolgreich abzuschließen.
Alles andere langweilt mich ziemlich.
Und jetzt, nachdem ich erfahren habe, daß ich endlich dauerhaft abspecken kann, interessiert mich dieses Thema auch nicht mehr besonders.
Im Grunde ist es ja auch ganz einfach: wenn man zu fett ist, ißt man weniger, dann nimmt man auch ab.
Daß dabei körperliche und seelische Probleme gelöst werden müssen, macht das Abspecken auch nicht interessanter.
Übrigens: Ich wiege 95 Kilo und habe damit in einem Monat 7 Kilo abgespeckt. Ohne zu hungern und ohne dauerhaft auf etwas zu verzichten. Ich habe nur weniger von zu mir genommen.
Ohnehin funktioniert Genuß auf Dauer nur durch Beschränkung. Ohne sich im Konsum zu beschränken begibt man sich an die Grenze zum Mißbrauch. Bei Suchtpersönlichkeiten wie mir, ist diese Grenze sehr schnell überschritten. Zu schnell, wie ich immer wieder feststelle.
In diese Woche habe ich mehrer Entscheidungen umgesetzt, denen nicht alle meine Seelenteile zustimmten. Deshalb gab es einige Turbulenzen, die mir nicht wenig zu schaffen machten.
Gestern und vorgestern hatte ich Freßanfälle.
Ich bin abgefüllt und fühle mich beschissen.
[5:20]
Nachdem ich auf Toilette war, wiege ich 1 Kilo weniger, aber immer noch 97 Kilo.
Dabei sind meine Freßattacken im Vergleich zu früher nicht der Rede wert, wenn der gleiche Mechanismus nicht immer wieder durchbrechen würde: wenn ich einmal "Blut geleckt" habe, schlürfe ich bis zum Umfallen.
Daß ich jetzt sehr zeitig umfalle, liegt nur daran, daß mein Magen kleiner geworden ist bzw. bei einer geringeren Dehnung schon "jetzt ist aber übergenug" signalisiert.
Große Probleme hatte ich jedoch nicht. Ich war bei meinen Veränderungen nur etwas zu schnell. Aber ich habe einfach keine Lust mehr, mich im Kindergartentempo zu bewegen!
Ich habe abolut keine Lust mehr, auf meine Seelenteile, die ich immer die Kleinen nenne, immerzu Rücksicht zu nehmen! Dieses Kindergequacke geht mir sooo auf die Eier, das kann sich niemand vorstellen!
[7:47]
Ich bin vom Lauf 190 zurück.
Mein Völlegefühl habe ich mir weggelaufen. Nun muß ich mich nur heute zusammenreißen, dann ist das schlimmste überstanden und ab morgen setze ich dann dort fort, wo ich am Freitag aufgehört habe.
[8:14]
Wollte eben online meinen T-Online-Tarif von DSL 1 GB auf by call verändern, aber das geht nicht. Das ist wieder typisch T-Online. Ich kann meinen Tarif nur in einen verändern, der eine Grundgebühr verlangt!
Also muß ich morgen eine 0180-5-Nummer anrufen, um meinen Tarif zu verändern.
Oder ich fahre in den T-Punkt. Mal sehn.
Wenn ich ehrlich bin, regt mich T-Online und deren Praktiken mehr auf als meine Freßattacken!
Draußen sind es 25 Grad. Ich wiege 96 Kilo.
Das meiste meiner gestrigen 98 Kilo waren also nur Füllung, nicht Ansatz. Zum Glück.
Ich möchte mir nicht vorstellen, nach zwei kleinen Freßattacken 3 Kilo Fett angesetzt zu haben.
[9:45]
Habe bei T-Online telefonisch meinen Tarif von DSL 1 GB auf by call umgestellt.
[20:00]
Die Sonne geht schon wieder viel früher unter.
Jetzt kann ich bereits um 20 Uhr den Vorhang im Arbeitszimmer öffnen, um zu lüften, ohne daß die Sonne ins Zimmer scheint.
Vor einige Zeit mußte ich damit noch bis nach 21 Uhr warten, konnte also gar nicht vor 22 Uhr ins Bett gehen. Es sei denn, ich wollte im völlig aufgeheizten Zimmer schlafen.
[20:50]
Meine Ernährung konnte ich noch nicht wieder auf Abspecken umstellen.
Wenn ich abnehmen will, darf ich an lauffreien Tagen nicht mehr als 3 Stullen essen, die ich in 6 Portionen zu mir nehme, teilweise ohne Belag.
Essen kann man den Verzehr solch kleiner Mengen eigentlich nicht nennen. Spaß macht es auch nicht. Aber esse ich nur eine oder zwei Stulle mehr, halte ich mein Gewicht bzw. nehme sogar schon zu.
Draußen sind es 31 Grad. Es ist windstill.
Wie heute morgen bei der Zeitungstour auch schon. Das macht die hohe Temperatur unerträglich.
Trotzdem werde ich zum Lauf starten. Nach den 9,4 Kilometern vom Sonntag (Lauf 190) wollte ich heute ohnehin nur einen kleinen Lauf machen. Nun wird er auch noch sehr ruhig.
[11:24]
Ich starte.
[12:20]
Ich bin zurück vom Lauf 191.
[13:08]
Auf dem Weg zum Start sah ich einen neuen Unimog der Armee mit Krankenwagenaufbau.
So ein Gerät wäre auch noch was für meine Reisen. Unimogs finde ich so toll, daß ich sie auch gern fahren würde, obwohl es die nicht mit Automatikgetreibe gibt.
[13:22]
Wobei ich eben gelesen habe, daß der Unimog eine elektronisch-pneumatisches Schaltung hat.
Mercedes-Benz schreibt:
Die neue Schaltung liegt griffgünstig vor der Mittelkonsole. Sie nimmt Ihnen die Arbeit ab, aber nicht die Entscheidung. Kurze Bewegungen des Wählhebels nach vorn oder hinten genügen um zu signalisieren, ob Sie hoch- oder runterschalten wollen. Blitzschnell berechnet die Schaltung Drehmoment und drehzahlabhängig den richtigen Anschlussgang und zeigt Ihnen neben dem eingelegten Gang auch den empfohlenen Anschlussgang auf dem Display an. Sind Sie einverstanden, müssen Sie nur noch kuppeln. Wenn nicht, dann wählen Sie den gewünschten Gang manuell. Sie vermeiden ein Verschalten, fahren immer im verbrauchsgünstigen Bereich und können sich auf das Fahren konzentrieren.
Na ja, mit einem Mercedes G 461 wäre ich ja auch schon sehr gut bedient... :-))
[19:40]
Die Sonne ist bereits hinter dem gegenüberliegenden Haus untergegangen.
[13.08.03, mi, 19:36 - Internationaler Linkshändertag]
Heute ist es in meiner Wohnung so warm wie noch nie: 33 Grad!
In der Nacht kühlte die Luft kaum ab, am Tag wehte kaum ein Wind, draußen waren es 35 Grad. Deshalb heizte sich mein Arbeitszimmer immer weiter auf.
An manchen Stellen meiner Wohnung sind es sogar 34 Grad, also nur 2 Grad unter der menschlichen Körpertemperatur.
Klar, daß mir zu warm ist - zumal ich eher kühle Tage mag, im Sommer nie in den Süden in Urlaub fahren würde - und ich schwitze, ohne mich zu bewegen.
Selbst mit meinem an sich kurzen Haupthaar war es mir heute so warm, daß ich mit die Haare noch weiter kürzte. So weit, daß mein 3-Tage-Bart länger ist als mein Haupthaar. Jetzt, da die "Wollen" vom Kopf ab ist, ist zumindest mein Kopf wieder etwas kühler.
Zum Glück geht die Sonne eher unter und ich konnte schon das Fenster im Arbeitszimmer öffnen. Was ich am Tag ja nicht kann, weil sonst die Sonne mit voller Kraft ins Zimmer scheint.
[19:50]
Daß am 13. August der Internationale Linkshändertag ist, habe ich heute zum ersten Mal erfahren.
Na ja, in Deutschland werden Linkshänder immer noch wie "Kranke" betrachtet.
Vielleicht ist das auch ein Indiz dafür, warum Deutschland "hinterherhinkt": Wir - die Erwachsenen, der Chef, der Staat - wissen, was für dich gut ist!
Wenn meinen Vater nicht umgebracht hat, daß er als Linkshänder mit der rechten Hand schrieb, kann mir das doch auch nicht schaden... Hat sich doch bewährt, also weiter im selben Trott!
Ich staune immer wieder, wenn ich alten amerikanischen Filmen Erwachsene mit der linken Hand schreiben sehe, die jetzt vom Alter her meine Eltern oder Großeltern sein könnten, ich aber keinen Deutschen kenne, der älter als ich ist und mit der linken Hand schreibt.
Dabei wird es doch viele Linkshänder geben, die älter als ich sind, oder?
Ich bin sehr froh, daß ich im Frühjahr 2003 begonne habe, mit der linken Hand schreiben zu lernen!
Auf meiner Seite Linkshänder schreibe ich einiges dazu.
Zwar kann ich noch nicht so schnell mit der linken Hand schreiben, wie ich mit der rechten geschrieben habe, aber ich fühle mich besser, wenn ich mit links schreibe.
Ich kann die Buchstaben besser formen, kann sauberer schreiben, kann jede Bewegung "genießen", weil ich deutlich spüre, was meine Hand macht, während ich beim Schreiben mit der rechten Hand keine "Beziehung" zu dem habe, was ich schreibe.
Wenn ich mit rechts schreibe, habe ich immer den Eindruck, meine Hand sei ein Zeiger, der mechanisch hin- und herschlägt wie ein Meßzeiger, der über unter ihm laufendes Papier kratzt.
Draußen sind es 18 Grad. In meiner Wohnung "nur" noch 27. Seit einer halben Stunde regnet es.
Heute habe ich über Nacht mal mit offenem Fenster in der Küche UND im Arbeitszimmer geschlafen. Das mache ich ungern, weil ich empfindlich auf Durchzug reagiere (vor allem meine Knie). Aber es war im Zimmer (33 Grad) und draußen (31 Grad) so warm und es wehte so wenig Wind, daß ich das Risiko einer Verkühlung einging.
Ich habe nicht zu hoch gepokert: die Wohnung kühlte sich stärker ab - heute morgen waren es 28 Grad im Arbeitszimmer -, meine Knie haben die Aktion gut überstanden, ich habe besser geschlafen durch die "kühlen" Luft.
[11:03]
Eigentlich wollte ich jetzt laufen, aber es ist kalt geworden: draußen sind es nur 24 Grad. Die Sonne scheint nicht und es sieht nach Regen aus. Das alles macht mich so müde, daß ich mich wieder ins Bett lege.
Ohnehin hab ich ja nicht viel geschlafen: erst kurz nach 9 Uhr bin ich ins Bett, halb 11 schon wieder aufgewacht.
Vielleicht laufe ich nachher. Wenn nicht, ist das nicht schlimm, wenn ich erst wieder am Sonntag laufe.
Wichtiger ist, daß ich mich mit beim Essen zusammenreiße: durch das kühle Wetter habe ich riesigen Hunger bekommen.
[13:40]
Ich habe ausgeschlafen, aber munter bin ich noch nicht.
[17:45]
Ich bereit mich zum Laufen vor.
[17:59]
Ich starte.
[20:14]
Ich bin zurück vom Lauf 192.
Hab unterwegs noch einen Freund und seinen Hund getroffen. Wir sind etwas spaziert.
Heute morgen glaubte ich, es sei Samstag und wäre fast zu spät aufgestanden.
Irgendwie ist mir immer noch wie Samstag.
[10:50]
Draußen sind es nur noch 24 Grad. In meine Wohnung nur noch 26.
Durch die Hitze der vergangenen Tag empfinde ich diese Temperaturen als zu niedrig: mich fröstelt es leicht, ich habe kalte Füße, und ich überlege, mir wieder Kleidung anzulegen (die heißen letzten Tage bin ich zu Hause immer nackt gewesen).
[11:05]
Daß ich den Lauf 192 gestern abend absolvierte, ist mir sehr gut bekommen.
Nach dem Lauf war nur Zeit, wenig zu essen, denn ich ging bald ins Bett. Da ich nicht zu schnell gelaufen bin, konnte ich auch gut einschlafen.
Vor langer Zeit habe ich einmal den Film "Mission", USA 1986, Robert De Niro als Sklavenhändler und Söldner, der Jesuit wird, nachdem er seinen Bruder in einem Duell wegen einer Frau getötet hat, gesehen.
Ich wollte den Film schon lange einmal wiedersehen, aber er wurde nicht ausgestrahlt. DVD-Player oder Video-Rekorder besitze ja ich nicht.
Heute nacht um 0 Uhr 40 wurde er nun endlich wieder gezeigt.
Allerdings muß ich am Samstag gegen 3 Uhr ja zur Arbeit.
Ich überlegte lange hin und her, stellte den Wecker mal auf halb 1, mal auf halb 4.
Entschied mich aber schließlich, mich nicht zum Film wecken zu lassen, zumal es bereits gegen 23 Uhr war und ich sehr aufgeregt, weil ich mich fragte, wie der Film nach vielen Jahren auf mich wirken würde.
Kurz nachdem ich mich entschlossen hatte, mich nicht zum Film wecken zu lassen, entspannte ich mich und schlief gleich ein.
Als ich aufwachte, hatte ich tief und fest geschlafen.
Ich fühlte mich munter und freute mich, noch vor dem Piepen des Weckers munter geworden zu sein.
Jedoch war es nicht kurz vor halb 4, sondern kurz vor halb 1!
Zuerst dachte ich, ich kann mich ja rumdrehen und weiterschlafen. Aber ich war nicht müde. Also stand ich auf und sah den Film.
[12:23]
Jetzt, wo ich auf AndreasThieme2.de schreibe, merkte ich, daß ich nicht außerhalb von AndreasThieme.de schreiben wollte, um etwas nicht öffentlich zu schreiben, sondern spontaner, den Text aus mir spudeln zu lassen, ohne die Worte zu wählen.
Indem ich wieder nach Worten suchte und den Inhalt chronologisch darstellen wollte, riß der Fluß meiner Gedanken ab.
Nun sitze ich genauso vor dem dem PC und schreibe auf AndreasThieme2.de, wie ich gestern vor dem PC saß und auf AndreasThieme.de schrieb.
Dann kann ich ja auch wieder auf AndreasThieme.de schreiben. Jedenfalls wenn es mir nicht gelingt, weniger kopflastig zu schreiben.
[12:30]
Und nun bin ich schon wieder von dem, was ich schreiben wollte, abgekommen: Als ich den Film zum ersten Mal sah, hat sich sehr ergriffen, wie Robert De Niro mit seinem Schwert und seiner Rüstung im Schlepp den Weg ins Hochland zurücklegt.
Damals fühlte ich sehr mit.
Vermutlich fühlte ich mich schludig und hatte das Gefühl, büßen zu müssen, ohne sagen zu können, weswegen. Es scheint ein allgemeines Gefühl in mir gewesen zu sein.
Den Film wollte ich zum großen Teil deshalb noch einmal sehen, um zu überprüfen, wie ich mich heute bei der Szene fühlen würde.
Heute hatte ich nicht mehr das Gefühl, auch solch beschwerlichen Gang gehen zu müssen, ich fühlte mich nicht mehr als Büßer, weil ich keinen Grund zum Büßen mehr in mir fühlte.
[17:49]
Was meine Freßattacke vom 08./09.08.03 auslöste, war wohl folgendes:
Am Montag, 04.08.03, richtete ich mich bewußt gegen den meiner Seelenteile, den ich immer als die Kleinen bezeichne. Im Grunde nicht nur einmal, sondern zweimal.
Am Montag war ich, also meine Seelenteile, die ich immer als die Erwachsenen bezeichne, sehr stolz auf mich.
Endlich habe ich nicht eine sinnlose Ausgabe gestoppt, sondern auch noch Folgekoste verhindert (insgesamt mindestest 1/3 meines Monatsverdienstes), ohne Lebensqualität zu verlieren, indem ich das Telefon zurückschickte.
Durch den Abbruch meines Kontaktes zu S. tat ich etwas, was ich schon lange tun wollte, aber nicht tat, weil ich hoffte, daß wir uns bald würden wiedersehen.
Wir waren ja auch lose verabredet, wobei sicherlich von S.s Seite aus nicht, um uns näher zu kommen. Aber wenn man verliebt ist, sieht man das ja anders.
Als S. nun diesen Termin absagte, war meine "Geduld" endlich am Ende.
Leider haben das meine Kleinen nicht so gesehen.
Auch waren sie sehr beleidigt, daß sie "ihr" Telefon nicht bekommen haben.
Am Montag selbst war funkstille.
Am Dienstag und Mittwoch sufte ich plötzlich sehr exessiv, so daß ich einen Rausch bekam mit allem, was dazugehört. Einschließlich auch des "tiefen Loches", in das man immer hineinfällt, wenn sich Entzug einstellt.
Diesen Entzug habe ich dann am Donnerstag und Freitag durch Essen ausgeglichen.
Wog ich am Montag 95 Kilo, brachte ich am Sonntag morgen 98 Kilo auf die Waage. Erst am Donnerstag, 14.08.03, wog ich wieder 95 Kilo.
Inzwischen habe ich mein Abspecken wieder dort aufgenommen, wo ich vor meinem Suchtrückfall aufgehört habe und wiege jetzt 94 Kilo.
Zweifelte ich in den letzten Tagen an meiner Entscheidung vom 04.08.03, schätze ich sie heute als richtig ein.
Nicht weil ich es immer noch gut finde, den Kleinen "ihr" Telefon und "ihre" beste große Freundin weggenommen zu haben, sondern weil ich mir selbst fühlbar machte, daß ich auch ein Leben ohne Flucht in eine "zweite Ebene" führen kann und dieses reicher, weil realer ist.
Denn erst nachdem ich fühlen konnte, wie sehr ich mich immerzu selbst belogen habe, sah ich ein, etwas für mein Leben in der "ersten Ebene" zu tun.
Mir scheint, ich bin in der Marktwirtschaft angekommen: Es bestimmt immer der, der Geld bzw. Macht hat.
Ich hätte das Telefon bezahlen müssen, fand es aber blöd, also hab ich es nicht gekauft. Gleichzeitig habe ich die Kritik, die Wut meiner Kleinen aber nicht unterdrückt, sondern ihnen freigestellt, doch selbst für das Telefon zu arbeiten.
Selbstverständlich wollten sie das nicht.
Anmerken möchte ich: es ist nicht so, daß meine Kleinen kein Telefon haben - sie haben ein eigenes Siemens Gigaset 4000, auf dem sie Nummer ihrer Wahl leben können. Auch haben sie eine eigene Telefonnummer (die Miesi-Nummer).
Und heute haben sie auch auf AndreasThieme2.de mal wieder so richtig ihre Meinung sagen dürfen.
Und wenn sie wollen, können sie gern S. wieder schreiben. Dafür habe ich ihnen ein eigenes Mail-Postfach eingerichtet, das sie auch für ihre andere ihrer Belange nutzen können.
Aber ich, der Erwachsene, werde S. nicht mehr schreiben, es sei denn, sie möchte mich auch wieder sehen.
Hört sich alles ziemlich hart an?
Vielleicht, aber trotzdem finde ich es gut, weil ich deutlicher meine eigenen Bedürfnisse spüre und dementsprechend mehr für ihre Befriedigung tun kann.
Wenn ich weniger mit meinem "virtuellen Leben in der zweiten Ebene" zu tun habe, habe ich außerdem mehr Zeit, in der "realen ersten Ebene" zu leben.
Das verändert meine gesamte Motivation, weil ich zum Beispiel wieder Gründe sehe, mehr Geld zu verdienen, was sich in gewisser Weise auch auf meine Studiumeinstellung auswirkt.
Mehr Geld will ich nicht verdienen, um S. zu imponieren, sondern weil ich gern wieder Motorrad fahren möchte.
Trotzdem kann ich immer noch von einem Unimog oder einem Mercedes G 461 träumen. Gleichzeitig aber überprüfen, ob OffRoad-Fahrten mir wirklich soviel Spaß machen, daß sie für mich ein Kauf eines zwei- bzw. vierrädrigen Offroades wirklich lohnt.
Ob ich mich dabei auf eine Suzuki DRZ 400 oder eine KTM orientiere, ist ein anders Problem, das jetzt jedoch nebensächlich ist, weil beides Enduros sind.
Vernünfigerweise sollte ich mit einer DRZ beginnen, die ich schon gefahren bin und mit der ich sofort gut zurecht kam.
Aber meine leidenschaftlichen und wilden Seelenteile sagen mir, ich sollte mir doch lieber gleich eine "kleine" KTM kaufen, weil ich die DRZ schon während eines Tage auf der Straße ausgereizt hatte und im Gelände schon gut mit ihr umgehen konnte.
Ich will nicht sagen, daß ich im Gelände an ihre Grenzen gestoßen bin, aber ich hatte so ein Gefühl, daß es nicht lange Dauern würde.
Was ich zur DRZ gelesen habe, bestätigt mich. Das spricht jedoch nicht gegen die Maschine, die ja gar keine Hard-Enduro sein will.
Wie auch immer, ich habe Blut geleckt, und da ich keine Lust habe, wieder 8 oder mehr Stunden am Fließband zu stehen oder maßig Zeitungen auszutragen, sehe ich nun mein Studium aus einer neuen Perspektive - nämlich einer finanziellen.
Konnte ich mich mit der Beschreibung der letzten Ereignisse deutlich machen?
Es geht ja auch immer wieder um die Frage, was meine Homepage im Grunde soll.
Sie sollte immer nur mein virtueller Psychotherapeut sein, eine vorübergehende Heimat.
Sie sollte mir Helfer sein, da ich keine Helfer fand bzw. mit ihnen unzufrieden war.
Sie war ein Ort meine seelischen Gesundung, den ich nicht missen möchte, der aber immer mehr an Bedeutung verliert, je stärker ich, der Erwachene, meine Bedürfnisse befriedige, ohne auf meine anderen Seelenteile zurückzugreifen.
Wissen Sie, was ich meine?
Ich bin es ja, der immer wieder meine Seelenteile aktiviert, weil ich mit einigen Dingen in meinem erwachenen Leben nicht zufrieden bin.
Dazu werde ich jedoch nicht gezwungen. Außer von mir selbst.
Es ist angenehmer, zu träumen als in sein ungeschminktes Spiegelbild zu sehen.
Statt mit schon vor einem Jahr deutlich zu machen, daß es nur teilweise und auf keinen Fall so an mit interessiert ist, wie ich an ihr, habe ich die Kleinen aktiviert.
Klar, daß meine Kleinen S. toll finden! Und ich schätze, S.s Kleine finden meine Kleinen auch toll. Aber wir als Erwachsene kommen nicht miteinander zurecht.
Vielleicht würden wir es, wenn ... Ja, und wenn mein Vater endlich im Lotto gewinnen würde, würde ich mir eine DRZ für den Alltag und eine große KTM die meine Abenteuer kaufen.
Mein Vater wird wohl nie solch großen Lottogewinn machen, und S. und ich werden uns wohl nie besser vertragen und stärker aneinander interessiert sein als jetzt. Vermute ich.
Jeden falls spricht meine Erfahrung mit dem Typ Frau, der S. ist, dageben.
Das ist übrigens eine meiner grundlegenden Erkenntnisse, nachdem ich am 04.08.03 so konsequent zu, gegen, für mich war.
Was ich immer als eine "starke" Frau bezeichne, interessiert sich nämlich nicht für mich, weil ich ihnen zu "stark" bin.
Um das mal den Punkt zu bringen.
Ich könnte jetzt noch sehr viel zu dem Thema sagen, bei meiner Mutter beginnend, aber ich habe so recht keine Lust, weitere vielen Worte zu schreiben. Immerhin sitze ich seit über einer Stunde am PC und habe geschrieben.
Vielleicht noch soviel: die nicht nur in meinen Augen starken Frauen waren bzw. sind stark, weil sie bestimme Dinge bewußt oder unbewußt ausblenden, verdrängen. Ich bin stark, weil ich sehr genau hinschaue.
Leider dauern Erfolge bei mir länger, weil ich den schwierigeren Weg gehe. Ich schätze meine Erfolge aber als ganzheitlicher, umfassender ein.
Ich bin stark, weil ich einsehe, ein Versager zu sein. Die stärken Frauen sind stark, weil sie sich einreden, stark zu sein.
Das ist doch ein schönes Schlußwort, oder?
Schönen Samstag für alle!
Gott schütze euch!
Draußen sind es 15 Grad.
Ich werde mit dem Lauf noch etwas warten. Am Donnerstag lief ich noch bei 25 Grad - das war frisch genug. Am Dienstag waren es sogar 31 Grad. Innerhalb von 2 Laufen einen Temperaturabfall von 16 Grad ist ziemlich heftig.
Vielleicht laufe ich auch erst heute mittag oder nachmittag - so recht munter bin ich nämlich noch nicht.
Um einen einsamen Lauf zu machen, ist es ohnehin zu späte, deshalb ist es egal, ob ich jetzt oder später laufe - für einen einsamen Lauf hätte ich 5 oder um 6 Uhr starten müssen.
Tja, heute bin ich eben später aufgewacht.
[13:45]
Jetzt - bin nicht eher aufgewacht - sind es draußen 28 Grad.
Vielleicht gleich wieder zu warm? Ich werde ja sehen.
[14:05]
Ich wiege übrigens 93 Kilo.
Das letzte Mal wog ich vor einem Lauf 93 Kilo am 27.07.02. Damals hatte ich jedoch eine Freßattacke, weil ich das Gefühl hatte, mein Abspecken nicht kontrollieren zu können, und nahm dann Stück für Stück wieder zu bis 103 Kilo.
Jetzt fühle ich mich besser. Ich bin gespannt, wie ich der "magische Grenze" dies mal umgehe, denn ab jetzt begebe ich mich beim Abspecken auf Neuland: weniger als 93 Kilo wog ich ... ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal unter 93 Kilo gewogen habe, jedenfalls nicht, seit ich mein Gewicht protokuliere.
Ich weiß nur, daß ich 1998 rund 83 Kilo wog, aber noch nicht zu dünn war (siehe Aussehen - 83 Kilo).
[14:25]
Ich starte zum Lauf.
[15:50]
Ich bin zurück vom Lauf 193.
Allerdings habe ich noch mit jemand auf dem Haus unterhalten.
[15:56]
Es war zu warm!
Wenn ich heute morgen gewußt hätte, wie warm es wird, wäre ich lieber heute morgen gelaufen, aber ich dachte, nachdem es heute morgen 8 Uhr 35 nur 15 Grad waren, es wird nur etwas über 20 Grad.
[19:26]
Extrem abzuspecken und Sport zu treiben, paßt nicht zusammen. Ich fühle mich total ausgezehrt.
Daß ich heute bei Laufen so wenig in Form war, lag nicht nur am unerwartet warmen Wetter, sondern auch daran, daß ich keine Energie hatte.
Immerhin habe ich gestern nur eine Stulle und zwei Äpfel gegessen.
Nicht, daß ich gehungert hätte, aber ich habe eben fast nur von meinem angelagerten Fett gelebt, hatte im Blut wohl zuwenig Energie. Oder so.
Genau kenne ich mich mit solchen Sachen nicht aus.
Das nächste Mal weiß ich aber Bescheid und specke entweder extrem ab oder laufe.
Nachdem ich heute morgen sehr zerknautscht aufgewacht bin, habe ich jetzt sehr schön geschlafen.
Im Traum sagte ich immerzu den Satz "... ist wie ein Witz, über den keiner lacht ...". Was der Satz meint oder bedeutet, kann ich nicht sagen. Im Traum hatte ich dazu keine Bilder, sondern hörte mich nur diesen Satz immer wieder sagen.
Außerdem träumte ich wieder ein sehr schöne Melodie, die ich noch nie gehört habe. Leider kann ich sie nicht wiedergeben.
[10:15]
Ich fahre bzw. gehe gleich zum Hauptbahnhoft, um unter anderem auch ins Kaufland zu gehen.
Rund 500 Meter hinter dem Hauptbahnhof in der Wiesenstraße hat Suzuki-Nölte sein Geschäft. Mal sehn, was er an Suzuki Euduros anbietet.
[12:40]
Eine DRZ hat Motorrad-Nölte zur Zeit nicht, ich konnte keine sehen, habe aber für morgen eine Probefahrt mit einer MZ vereinbart.
Meinen morgigen Lauf lasse ich ausfallen oder verschiebe ihn. Ist nicht schlimm, habe mich von gestrigen Lauf noch nicht erholt.
Auf die DRZ bin ich gekommen, weil sich bei ihr die Kupplung sehr leicht ziehen läßt. Als ich heute die MZ probierte und mit den Suzukis verglich, stellte ich jedoch keinen großen Unterschied fest.
Ich ließ mich bisher davon leiten, daß MZ von einem Motor in Yamaha-Lizenz angetrieben wird; und die Yamaha, die ich fuhr, kuppelte sich sehr schwer. Auch nachdem ich den Bowdenzug gereinigt und geölt hatte.
Heute morgen habe ich den Termin für die Probefahrt einer MZ Baghira abgesagt und bin statt dessen mit einem Freund [DANKE, du hast mir eine riesige Freunde gemacht!] zu KTM-Ziemann gefahren und habe eine KTM LC8 950 Adventure S und eine KTM LC4 Super Moto probegefahren.
Seit der ersten Fahrt vor Jahren mit einer BMW 80 GS habe ich nicht mehr so ein Gefühl gehabt wie heute bei der Fahrt mit der LC8: Raufsetzen, losfahren und denken, die Maschine ist genau für mich gebaut!
Ich konnte erst gegen Mitternacht einschlafen, weil ich immerzu an meine Fahrt mit der LC8 denken mußte.
Nach der BMW 80/100 GS gibt endlich für mich endlich wieder ein Motorrad, von dem ich gern träume, das wie für mich gebaut scheint.
Dabei ist die LC8 um einiges für meine Anforderungen besser, weil sie schmaler (V2-Motor längs statt Boxermotor), schneller und dynamischer ist.
Ich komme gerade von einem fast dreistündigem Spaziergang.
Heute laufe heute nicht mehr, hatte genug Bewegung.
Oft hat man es im Fernsehen gesehen oder in der Zeitung gelesen: Geschäftsführer setzen sich mit dem Firmengeld ab - Angestellte warten vergeblich auf ihen Lohn.
Wie es scheint, bin jetzt auch ich ein Betroffener.
Heute morgen rief ich die Agentur an, für die ich Zeitungen austrug und fragte, welche Probleme es gäbe, da mein Lohn noch nicht überwiesen sei.
Man antwortete mir: Wir wissen es nicht, und die Chefin erreichen wir nicht. Sicher ist nur: Sie brauchen nicht auf Ihr Konto zu sehen, es wurde kein Geld überwiesen.
Zum Glück kümmert man sich bei der Zeitung um das Problem.
Ich hoffe nicht nur, daß ich meinen Lohn bald bekommen, sondern auch, daß die Geschäftsführung der Zeitung auch das eigentliche Problem löst: die Geschäftsführung der Agentur.
Heute morgen zur Zeitungstour waren es 19 Grad. Ich hätte wetten können, heute wird es wieder ein warmer Tag, aber es hat fast den ganzen Vormittag geregnet, und jetzt sind es 18 Grad.
[12:43]
Morgen wollte ich wieder laufen, aber bei diesem Wetter?
Hoffentlich regnet es sich heute aus - ich brauche morgen wieder einen Lauf, nicht wegen der Bewegung, sondern um meinen Kreislauf zu fordern.
Teilweise fährt mein Blutdruck soweit herunter, daß ich selbst beim Drehen im Bett beim Drehen von einer Seite zur anderen Schwindelgefühle bekomme.
Ich würde meine Blutdruck nicht als zu niedrig bezeichnen, allerdings habe ich lange Zeit mit leicht erhöhtem gelebt, so daß ich mich erst anpassen muß.
Möglich ist aber auch, daß ich grundsätzlich in letzter Zeit meinen Kreislauf zu wenig fordere und deshalb "empfindlich" auf "Belastungen" reagiere.
Wie auch immer, ich hoffe, morgen früh regnet es nicht, damit ich einen wieder einen gemütlichen und langen Lauf in klarer und frischer Luft machen kann.
Zeitig genug aufgewacht bin ich schon mal, um einen ungestörten Morgenlauf zu machen, aber jetzt sind es draußen nur 12 Grad.
Sollte ich nun warten, wie beim letzten vergleichbaren Start, um dann wieder bei eine nicht erwarteten Hitze zu laufen? Oder lieber jetzt in der Kühle starte, in der Hoffnung, daß mir nicht zu kalt ist?
[8:30]
Ich bin zurück von Lauf 194.
Ich hatte gedacht, der unter mir wohnende Mieter hätte endlich verstanden, daß nicht seine Musik stört noch er stört, sondern die Lautstärke, mit der er sie hört.
Sogar beim Vermieter hatte ich angerufen, um mitzuteilen, daß die Botschaft nach der zweiten Abmahnung wegen Lärmbelästigung angekommen ist: über eine Woche fühlte sich niemand mehr belästigt.
Man hört zwar, daß jemand zu Hause war, vermute auch, daß Musik gehört wird, konnte aber nicht mehr mitsingen, weil man die Lieder nicht identifizieren konnte.
Heute nun ging es wieder los.
Ich bin wollte sichergehen. Ich ging auf in den Hausflur: die Musik kam von unten. Ich ging eine Treppe tiefer: die Musik kam auf der Wohnung unter meiner.
Ich ging zu dem Mieter, der unter dem Krachmacher wohnt. Auch er hörte wieder deutlich und fühlte sich belästigt.
Ich klopfte an die Tür des Verursachers. Als er öffnete drang die Musik so laut heraus, daß ich meine Stimme anheben mußte, damit er mich verstand. Im Zimmer, wo die Musikanlage steht, kann man wohl nicht mitander sprechen, ohne zu schreien.
Ich sagte: Komm bitte mal mit nach oben und höre dir an, wie laut es bei mir ist.
Er folgte mir.
In meiner Wohnung sagte er: Wegen sowas regst du dich auf?
Warte mal, sagte ich, warte... Als auch er seine Musik erkannt hatte, drehte er ab und sagte, das ist doch nichts.
Ich sagte, die ganze letze Woche war er ruhig bei dir, niemand hat sich gestört gefühlt ...
... ich war doch gar nicht da, sagte er.
... nun geht der Krach wieder los. Warum hörst du so laut Musik?
Wenn ich in der Küche bin, will ich ja auch was hören, antwortete er und ließ mich stehen.
Als ich runter ging, um mich mit dem Mieter unter dem Krachmacher auszutauschen, kam der Krachmacher mir entgegen und sagte, er werde sich jetzt notieren, wann ich morgens zur Arbeit gehe und sich darüber beschweren.
Ich fragte: Höre ich etwas morgens laut Musik?
Nein, aber ich sei laut.
Nun gut, ich hatte gehofft, daß das Problem behoben ist.
Jetzt hört er übrigens wieder mit Zimmerlautstärke.
Denn ich habe nichts gegen den Krachmacher - ich war in seinem Altern viel lauter. Aber das waren andere Zeiten und vor allem ein anderes Haus: dort war ich nicht der lauteste. Außerdem haben dort alles mal "die Sau rausgelassen".
Ich habe aber etwas gegen den Krach. Nicht nur ich.
[14:20]
Da ich schon schreibe: Im Fall der nicht auffindbaren Geschäftsführerin und den nicht gezahlten Lohngeldern hat sich noch nichts entwickelt. Irgendwie habe ich den Eindruck, daß niemand für den Ausfall aufkommen wird und wir Zusteller einen Monatslohn abschreiben können.
[14:40]
Seit ab Montag, 04.08.03 (siehe Eintrag vom 16.08.03), 0ich meine Seelenteile strikt trenne und versuche, sie einzeln wahrzunehmen und ihre Interessen seperat umzusetzen, fühle ich mich deutlicher und kann besser zwischen körperlichen und seelischen Gefühlen unterscheiden.
Es war für mich immer sehr schwer, herauszufinden, warum ich mich "unten" fühlte: hatte ich einfach schlecht geschlafen, weil mir kalt war, oder beschäftigte mich ein Problem, weswegen ich unruhig schlief.
Das Ergebnis ist das gleiche - die Behandlung aber eine andere: ist mir kalt gewesen, muß ich mich wärmen, haben mich Probleme gestört, muß ich sie lösen.
Durch meine "neuen Fähigkeiten" habe ich herausgefunden, daß meine depressive Stimmung nicht von seelischen Problemen, sondern von körperlichen durch meine Anpassung an die Temperaturschwanken zwischen morgens, wenn ich Zeitungen austrage (zwischen 9 und 11 Grad), und mittags, wenn ich laufe (zwischen und die 25 Grad) kommt.
Morgens fühle ich mich frisch und habe riesigen Hunger - wahrscheinlich denkt mein Körper, es wird Herbst und langsam Zeit, Winterspeck anzusetzen. Mittags fühle ich mich ausgelaucht, habe keinen Hungen; mein Körper scheint zu denken "geht denn dieser Sommer nie zu Ende". Leider bin ich dann aber noch abgefüllt vom Vormittag, weswegen ich mich noch elender fühle.
Zuerst glaubte ich, ich hätte einen Depri, wegen meines neuen Verhaltens gegenüber meiner Seelenteile und wegen der Trennung von S. Als Kur dachte ich mir, ich sollte geduldig sein und zu Hause in Ruhe abwarten und meiner Seele Zeit lassen, sich zu stabilisieren.
Nachdem ich herausgefunden hatte, daß die Temperaturschwankungen mich erschöpfen, habe ich beschlossen, öfter mittags das Haus zu verlassen, damit ich mich nicht nur an die kühlen Temperaturen, sondern auch an die warmen und somit auch an den Wechsel zwischen beiden anpassen kann.
[16:36]
Das ist auch ein Grund, warum ich jetzt noch mal das Haus verlasse...
Na ja, der Hauptgrund ist aber: ich habe lange kein Eis mehr gegessen - deshalb gehe ich zu Lidl und kaufe mir was.
[17:50]
"Mein" Eis gab es nicht bei Lidl, also "mußte" ich das gleiche Produkt als Marken-Ware bei Rewe kaufen. Das hat statt 0,75 Euro 1,69 Euro gekostet. Mal zwei, denn ich habe zwei Packungen gekauft.
Mal sehn, ob ich so was Leckeres auch liegenlassen kann. Ebenso wie die Schokolade, auf die ich Appetit hatte, bevor ich leckeren Kuchen gegessen habe.
Ja, heute ist mein Naschtag! Den habe ich mir verdient!
Warum? Weil ich auf der Welt bin!
[18:54]
Übrigens: als ich das letzte Mal das Marken-Eis gegessen habe, hat es 1,99 Euro gekostet.
Viel habe ich allerdings nicht gegessen: ich war schon zu satt vom Kuchen.
Jetzt hab ich wohl erst mal wieder genug vom Naschen.
[19:50]
Das kann ich mit großer Betonung sagen!
Obwohl ich - im Vergleich mit früher - nicht viel genascht habe, ist mir jetzt schlecht.
Ich überarbeite KopfDemokratie.
Außerdem beschäftige ich mich seit einigen Tagen sehr intensiv mit dem Für und Wider zur Rechtschreibreform. Vielleicht trage ich die Ergebnisse demnächst zusammen und veröffentliche sie auf meiner Homepage.
Nun ist es offiziell: die Agentur, für die ich die letzten Jahre Zeitungen ausgetragen habe, gibt es nicht mehr, weil der Verlag den Vertrag mit ihr gekündigt hat.
Nun trage ich wieder für die Agentur Zeitungen aus, die die Zustellung Anfang der 1990er Jahre von Post auf freie Unternehmer umstellte.
Bisher habe ich noch kein Geld erhalten. Noch nicht klar ist zudem, ob sich meine ehemalige Chefin mit den Lohngeldern für einen oder zwei Monate abgesetzt hat und ob der Verlag überhaupt für den Lohnausfall aufkommt, denn er hat die Gelder pünktlich gezahlt.
Ich sehe jedoch eine Mitverantwortung, auch wenn die wohl juristisch nicht gegeben, weil der Verlag den Auftrag an die Subunternehmerin vergeben hat und Anzeichen des jetzigen Zustanden wohl hätte besser als ich deuten können - ich bin der Laie in wirtschaftlichen und juristischen Fragen.
[14:05]
Habe die Seiten von KopfDemokratie nochmals umgebaut (gestrafft), nach AndreasThieme.de geholft (siehe KopfDemokratie - Home) und die Domain KopfDemokratie.de zum Ende der Laufzeit (14.11.03) gekündigt.
Ich brauche keine Verstärkung durch eine eigenen Domain mehr, da meine Methode des inneren Dialogs KopfDemokratie funktioniert und seine Hauptaufgaben erfüllt hat.
Sollte ich noch einmal eine Psychologische Beratung betreiben, dann wohl ohnehin unter einem anderen Titel, um in meinen Arbeitsmethoden nicht eingeengt zu sein.
Draußen sind es 10 Grad.
[7:01]
Ich wiege 95 Kilo.
Mein Naschen und mein gutes, reichliches Essen der letzten Tage ist nicht ohne Folgen geblieben!
Außerdem habe ich mich noch nicht auf die kühle Jahreszeit umgestellt: Esse ich so wenig wie an den heißen Tagen, als ich auf 93 Kilo abspeckte, habe ich den ganzen Tag einen knurrenden Magen.
Zusätzlich habe ich durch das Abtauchen meiner ehemaligen Chefin sehr viel Streß gehabt - ein weiterer Grund, warum ich mehr aß: ein voller Magen ist noch das beste Beruhigungsmittel; Körper und Geist sind mit der Verdauung (und dem Ansetzen) beschäftigt und registrieren Aufregung weniger.
Zwar ist immer noch nicht geklärt, ob und wann es den ausstehenden Lohn gibt, aber meine Arbeit ab Freitag, 30.08.03, wird auf jeden Fall wieder entlohnt, weil alle Zusteller von einer anderen Agentur übernommen worden sind. Zudem habe ich für mich eine Lösung gefunden, um über den finanziellen Notstand zu kommen, und die die Frage, ob und wann mein ausstehenden Lohn gezahlt wird, weniger aufgeregt abzuwarten.
Meine Seelenzustand hat sich zwar noch nicht wieder vollständig stabilisiert, aber ich träume schon wieder den "normalen Blödsinn", nicht mehr Existenzbedrohliches.
[7:14]
So rechte Lust habe ich bis jetzt noch nicht, zum Lauf zu starten.
[7:25]
Ich starte aber trotzdem.
Ich habe meine Seele lockergeschrieben, und die Sonne lacht auch draußen.
Mal sehn, wohin und wieweit ich laufen werde.
[10:40]
Ich bin zurück von Lauf 196.
War mal wieder ein Abeuteuer-Lauf! :-))
[17:50]
Nicht nur, weil ich lange und weit gelaufen bin, sondern auch wegen der Erlebnisse während der Laufpausen.
Auf dem Franzensberg entdeckte ich einmal einen unverschlossenen Bunker, der wohl für die hochrangige Persönlichkeiten in der DDR angelegt und genutzt wurde.
Zum anderen sah ich mir das Haus mit dem Ausiehtstum an, das zur Zeit renoviert wird und eingerüstet ist.