Tagebuch - Juni 2003
01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 24, 25, 26, 27, 29, 30
Draußen sind es 15 Grad.
[6:31]
Heute vor 25 Jahren wurde ich zum Dienst in der NVA, der Armee der DDR, eingezogen.
An der Offiziershochschule "Ernst Thälmann" in Löbau begann ich mein Studium, um Offizier für Panzer- und KFZ-Technik zu werden.
Heute wäre meine 25jährige Verpflichtung abgelaufen. Heute wäre ich wieder "frei" und Zivilist.
Zum Glück wurde ich schon am 31. Dezember 1983, ich glaube, den heutigen Tag hätte ich nicht erlebt.
Ich wäre nicht der erster Offizier der NVA gewesen, der wegen Suff und Streß das Ende der Dienstzeit nicht erlebt, sich entweder eine Kugel gibt oder einen Herzinfarkt bekommt oder von seiner kaputten Leber oder Bauchspeicheldrüse dahingerafft wird.
[07:05]
Ich starte zum Laufen.
[8:30]
Ich bin zurück von Lauf 164.
[10:28]
Habe auf der Seite vom Lauf 164 über meine wichtigste Aufgabe, um gesund zu werden, geschrieben: DAUERHAFT ABSPECKEN!
Ich lege mich jetzt hin und werde noch etwas in der FAZ-Sonntagszeitung lesen, die ich heute bar bezahlt habe (2,10 Euro), nicht gegen einen Gutschein erworben habe.
Mit der Ausgabe letzen Sonntag habe ich sehr gut unterhalten. Das hat mich überrascht, weil ich während meines Probeabos nicht begeistert von der Zeitung war.
Vielleicht bin ich lockerer geworden und habe mehr Humor, sehe die Welt nicht mehr ganz so verbissen und harmoniere deshalb mit der Sichtweise einer Sonntagszeitung im allgemeinen.
Draußen sind es 15 Grad.
[20:00]
Ich werde dieses Semester nicht mehr an die Uni gehen.
Außer allgemein habe ich mich noch nicht auf ein Gebiet vorbereitet.
Ist schlecht gelaufen dieses Semester. Damit mich ich leben.
Wenn ich etwas übers Knie brechen, ist mir nicht geholen. Außerdem läßt sich der "Rückstand" nicht aufholen.
Ob ich nächstes Semester zu Uni gehe, weiß ich noch nicht. Hängt auch davon ab, ob ich bis zum 15.07.03 die 200 Euro habe, um mich zurückzumelden.
Bis jetzt tendiere ich dazu, nicht an die Uni zu gehen, sondern zu Hause Statistik zu machen, damit ich das ExPrak "locker" beenden kann, mich nicht "durchschummeln" muß.
Statistik mag ich zwar nicht, zweifle auch teilweise stark an, ob die Methoden überhaupt beweisen können, was mit ihnen bewiesen werden soll, aber es hilft ja nichts: ohne gesicherter Grund Kenntnisse der Verfahren und anwendungsbereites Wissen, um sie anzuwenden, werde ich mein Studium nie erfolgreich abschließen können.
Deshalb habe ich mich entschlossen, einen Leitfaden Statistik für mich selbst zu erstellen, den ich wahrscheinlich auch online bringen werde.
Einfach etwas auswendigzulernen, liegt mir nicht (lag mir nie), ist mir einfach zu langweilig, ermüdet mich und macht mich aggressiv.
Also werde ich den Stoff "untersuchen", um zu sehen, ob das alles so stimmt, wie man immer behauptet.
Als Nebenwirkung bleibt dann genug Wissen hängen.
Dabei wird Statistik 1 eher weniger problematisch, aber in Statistik 2 geht dann richtig los.
Ich werde mit Statitik 1 beginnen, aber immer mit dem Ziel, Grundlagen für die Beschäftigung und das Begreifen (oder Widerlegen) von Statistik 2 zu schaffen.
Blöd finde ich, daß ich mich bis zum 15.07.03 entscheiden muß, ob ich studieren oder Urlaub machen will, obwohl das neue Semester erst im Oktober beginnt.
Draußen sind es 27 Grad. Die Luft ist noch nicht oder kaum abgekühlt.
In meiner Wohnung waren es 25 Grad.
[6:03]
Draußen sind es 20 Grad. Das Lüften mit Durchzug hat die Temperatur in meiner Wohnung auf 23 Grad fallen lassen.
[10:10]
In meiner Wohnung sind es wieder 25 Grad. Draußen (im Schatten) sind es wieder 27 Grad.
[10:23]
Eigentlich wollte ich heute morgen kurz nach der Zeitungstour laufen, aber ich war zu müde, und wenn ich gelaufen wäre, wäre ich erst Stunden später ins Bett gekommen.
Deshalb wage ich mich jetzt zum Laufen, obwohl es schon wieder so warm ist.
[10:59]
Ich war eben kurz bei Rewe einkaufen (FAZ und Rama), damit ich nicht, wenn ich vom Laufen kommen und feststelle, daß Rewe keine FAZ mehr hat, noch mal los muß in die Nansenstraße.
Obwohl der Weg nicht weit ist, schwitze ich, als wäre ich gelaufen.
Ich werde aber trotzdem zu einem Lauf starte - diese Woche soll es nicht kühler werder -, aber ganz, ganz gemütlich.
[11:12]
Ich starte.
[12:06]
Ich bin zurück vom Lauf 165.
[19:30]
In meinem Arbeitszimmer sind es 27 Grad.
[21:50]
Lüften hat die Temperatur nicht abgesengt, weil es draußen nur unwesentlich kälter ist. Vielleicht zeigen die Thermometer auch nur verschieden an.
[22:30]
Habe die Fassung vom 10.04.03 umgebaut und in die aktuelle Homepage eingegliedert.
Vorher hatte die Fassung eigene jgp-Dateien. Jetzt nutzt sie die der aktuellen Fassung. Die wenigen, die nicht vorhanden waren, habe ich übernommen.
Dadurch hat die Fassung vom 10.04.03 rund 10 MB weniger und paßt noch in mein Basic-Paket, das 25 MB Webspace beinhaltet.
Draußen sind es 20 Grad.
In meiner Wohnung waren es 26 Grad.
[11:30]
Inzwischen sind es draußen 32 Grad (im Schatten), in meiner Wohnung 28 Grad.
[11:50]
Ich rufe bei einigen meiner Gläubiger an, um die monatichen Raten herabzusetzen.
Im Moment weiß ich aber noch nicht, wie hoch meine Rate sein wird. Ich weiß nur, daß sie monatlich sein soll, damit ich einen guten Überblick behalte.
Alle Raten, die nicht fest vereinbart sind, werde ich herabsetzen.
[12:23]
Widererwarten bin ich nicht auf Widerstand gestoßen. Die 400 Euro, die mir jeden Monat zur Verfügung stehen, scheinen wirklich sehr wenig Geld zu sein.
Ein Bearbeiter sagte, das sei weniger als die Mindest-Sozialhilfe. Und ich gehen Montag bis Samstag dafür arbeiten.
Wenn auch nicht den ganzen Tag, aber immerhin. Eine 12-Stunden-Arbeitswoche habe ich auch. Und dann ohne Urlaubs- oder Krankengeld.
Im Urlaub war ich das letzte Mal im Ende Sommer 1995 (siehe Reise nach Norwegen 1995). Ansonsten mache ich nur an Sonn- oder Feiertagen frei.
Ich freue mich, daß man mir mein Vorhaben nicht schwerer gemacht hat, als es ist.
Zwar hätte ich mich nicht abbringen lassen, die Raten herabzusetzen, bin aber froh, daß ich auf Verständis und nicht auf Ablehnung gestoßen bin.
Ich danke alle, die mich unterstützt haben!
[12:31]
Inzwischen sind es 29 Grad in meiner Wohnung.
[18:50]
Bei diesen Temperaturen kann ich nicht schlafen! Obwohl ich müde bin!
Inzwischen sind es 30 Grad in meinem Arbeitszimmer, das auch mein Schlafzimmer ist.
[19:09]
Wenn mir schon der Arsch kocht vor Hitze, kann auch ein Konzert geben, und wenn ich dann dampfe, werde ich es im Zimmer ANGENEHM KÜHL finden.
URIAH HEEP's LOOK AT YOURSELF!
[19:22]
Ich höre SUNRICE. Eins meiner Lieblingslieder.
Immer, wenn ich das Lied höre, muß ich an eine Frau denken, die sich lange nicht mehr gemeldet hat.
Meine Liebe, ich hoffe, dir geht es gut!?!?
[19:25]
Da ich schon bei den Frauen in meinem Leben bin... ;-))
Eben habe ich einem Freund geschrieben:
hallo m.!
jetzt sind es in meiner wohnung 30 grad. und ich komme nicht zur ruhe.
komisch ist, das mich die hitze GEIL macht. plötzlich stelle ich mir vor, mit einer "meiner" frauen wilden, glitschigen sex zu haben! frischer schweiß ersetzt jedes gleitmittel... :-))
zeigen möchte ich dir mal ein foto, was nicht das beschriebene dokumentiert (ich stehe ja auf frauen mit fleischiger, hängender oberweite, ist ja nicht so dein fall, das foto würde dir wohl nicht so gefallen, außerdem meinen fetten arsch zu sehen und meine vor hitze elendig schleifenden eier wohl auch nicht), sondern mein traum-auto zeigt:
mercedes g 461
schöne pfingsten!
viel spaß und gute erholung auf deiner mallorca-veranda! :-))
bis bald
and
[19:55]
Da ich schon bei den Frauen in meinem Leben bin... ;-))
Eben dachte ich: lange dauert es nicht mehr, dann frage ich die schicke Frau, die ich schon seit Jahren hin und wieder während der Zeitungstour treffe, ob wir nicht mal einen Tee trinken wollen. Oder so.
DAVID BOWIE's OUTSIDE.
Wenn ich nicht immer noch sehr wild nach S. wäre, hätte ich sie schon lange um ein Treffen gebeten.
30,1 °C - zeigt meine Mount Logan an.
Da die beiden Frau in meinen Augen vergleichbar auf mich wirken, wenn auch unterschiedlich stark, was nicht viel bedeutet, habe ich mit S. schon einiges erlebt, mit K., ich nenne die Frau einfach mal K. nach dem Anfangsbuchstaben der Straße, in der sie wohnt, nur einige Worte gewechselt, bin ich mir nicht sicher, ob sie mein Interesse an den Frauen überlagert. Ich möchte mich nicht mit einer Frau verabreden, weil ich mich eigentlich mit einer anderen treffen will, aber keine Einladung erhalte. Das ist unschön für mich, aber auch für die Frau.
Langsam kann ich meine Gefühle für beide Frau unterscheiden, trennen und der betreffenden richtig zuordnen.
Also wird bin ich bereit. Ist sie es auch ... ? ;-))
Hey, Mann, Thieme, die Hitze steigt dir wohl zu Kopf!?!?
[21:51]
Es sind "nur" noch 29,6 Grad.
Ich hoffe, ich kann nachher einschlafen.
Draußen sind es 22 Grad.
In meiner Wohnung waren es 27,5 Grad.
[9:30]
Ich starte zum Lauf, hole aber, bevor ich zur Laufstecke gehe, noch eine FAZ von Rewe.
[10:55]
Ich bin zurück vom Lauf 166.
[11:10]
Eben habe ich meine Mutter angerufen (sie hatte auf meinen Anrufbeantworter gesprochen).
Das Handy meiner Eltern wird über meinen Vodafone-Vertrag. Ich kümme mich um alles, meine Eltern telefonieren.
Sie überweist für das "Handy-Geld" für die restlichen Monate des Jahres, damit sie nicht mehr in diesem Jahr an die Überweisungen denken muß, sagte sie.
Das ist Geld, mit dem ich nicht gerechnet habe.
Vielleicht kann ich jetzt schon, nicht erst in Monaten, DLS beauftragen?
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Vorhaben. Daß es jetzt bei GMX.net einen DSL-Tarif mit 1 GB Traffic und ohne Zeitbegrenzung gibt, spricht immer mehr für einen DSL-Anschluß, der insgesamt 24 Euro im Monat kosten würde, als durchschnittlich weniger, als ich für meine analoge Online-Zeit bezahle.
Ich werde mal bei GMX sehen, welchen Kosten entstehen, welche Modems angeboten werden.
[12:20]
Ich habe bei GMX.net einen T-DSL-Anschluß beantragt: T-DSL 2.
[17:30]
Als ich heute nachmittag meine Mutter anrief, sprach ich auch mit meinem (Stief)Vater.
Er wollte wieder mich zu einem besseren, tatkräftigeren Leben überreden, so möchte ich es mal formulieren.
Ich habe mich aber nicht auf das Thema bringen lassen. Ich habe ihn und meiner Mutter schöne Pfingsten und einen schönen Urlaub, in den sie bald fahren, gewünscht.
Ich finde, ich habe gut geagiert, indem ich ihm keine "Angriffspunkte" gab, weil ich das Thema Studium ausklammerte. Ich glaube, das hat ihm nicht gefallen. Jetzt, wo er Rentner ist, kann er doch das beste aus seinem Leben herausholen, oder?
Ich bin sehr stolz auf mich, daß ich meinen Lebensweg nur noch nach meinen Vorstellungen gestalte, nicht mehr auf die meiner Eltern Rücksicht nehme.
Wie jeder andere auch, kann ich nun MEINEN Weg gehen. Ich hoffe, das schaffe ich jetzt endlich. In einigen Tagen werde ich 44 Jahre alt. Ist doch alt genug, um endlich "von zu Hause auszuziehen".
[21:03]
Es hat geblitzt und gedonnert und geregnet.
Es regnet noch. Die Luft ist abgekühlt.
In meiner Wohnung sind es jedoch noch 28 Grad.
Ich gehe ins Bett und schlafe.
Draußen sind es 19 Grad.
In meiner Wohnung waren es 26,5 Grad.
[5:06]
Ich habe die Damains at3.de wieder auf meinen Namen registrieren lassen.
[5:11]
Die Fassung vom 10.04.02 muß ich vorerst wieder löschen, weil ich den Platz für ein neues Projekt brauche.
Wenn ich wieder 100 MB Webspace habe, gehen jene Seiten wieder online.
[17:28]
Ich wollte heute eigentlich ins Kaufland fahren. Ich brauche Brot. Was ich noch eingefroren habe, reicht nicht über Pfingsten. Aber heute habe ich keine Lust mehr zum Einkaufen.
Ich bin heute sehr zufrieden mit mir, auf angenehme Weise glücklich und ruhig. Ich werde mich noch etwas hinlegen und dieses Gefühl genießen. Und etwas träumen.
[07.06.03, sa, 3:37 - Pfingstsamstag]
Draußen sind es 13 Grad.
In meiner Wohnung waren es 26,0 Grad.
[9:12]
Heute bin ich irgendwie sehr durcheinander. Hab noch keine Ahnung, was los ist.
[10:15]
Ich habe meine Homepage umgebaut, so daß im Hauptverzeichnis nur wenige Dateien lagern.
Das erleichtert mir die Arbeit.
[14:42]
Ich bin nicht ins Kaufland gefahren (bzw. gelaufen), sondern war bei Rewe in der Haeckelstraße einkaufen.
Zwar habe ich meine Brotreserven nicht aufgefüllt, komme aber mit dem frischen Sonnenblumen-Brot über Pfingsten.
Ich hatte keine Lust, auf eine Reise durch die Stadt. Außerdem hätte ich erst zur Sparkasse gehen müssen, um Geld abzuholen. Das mache ich nicht gern. Schon gar nicht für alltagliche Dinge, selbst wenn die lebenswichtig sind.
[15:15]
Das habe ich mir gedacht: das noch warme Sonnenblumen-Brot hat soooo lecker geschmeckt!
Zum Glück konnte ich mich beherrschen und habe nur 3 Stullen gegessen (was ungefähr anderthalb von dem Brot entspricht, das ich sonst esse).
An "schlechten" oder "guten" Tagen, wie man es sieht, hätte ich mindestens das halbe Brot gegessen.
Aber heute habe ich einen "Ausgleich": ich baue meine Homepage wieder mal um. Da habe ich gar keine Zeit zum Essen.
Satt geworden bin ich aber trotzdem.
[15:37]
Ich mache mir einen URIAH HEEP-Nachmittag und werde die Live-Doppel-CD vom ersten bis letzten Titel hören.
Immerhin ist Pfingsten. "Früher" war ich da jedes Mal unterwegs, sehr oft auch zu Konzerten.
[16:55]
Das Konzert ist zu Ende.
Ich hätte es aber lieber unterwegs im Auto gehört, während einer schönen Reise mit Esra.
[16:58]
Jetzt höre ich DAVID BOWIE's 1. OUTSIDE.
Ich bin frustig, weil ich schon lange keine Reise mehr machen konnte! Ich muß jetzt toben, sonst greife ich nur wieder zum Beruhungsmittel Essen.
[18:33]
Der Umbau ist (vorerst) abgeschlossen.
Da AndreasThieme.de/01 und AndreasThieme.de/02 gemeinsam Dateien nutzen wie AndreasThieme.de/tagebuch oder oder AndreasThieme.de/uhren sind von den 25 MB Webspace meine Basic-Paketes bei Puretec statt 0,68 MB jetzt 2,80 MB frei, ohne daß ich weniger Inhalt präsentiere.
[08.06.03, so, 6:44 - Pfingstsonntag]
Draußen sind es 20 Grad.
In meiner Wohnung waren es 25,9 Grad.
[8:13]
Jetzt sind es draußen inzwischen 25 Grad. Die Temperatur in meinem Arbeitszimmer ist auf 26,8 Grad angestiegen.
Ich bereite mich fürs Laufen vor.
[8:22]
Ich starte.
[10:14]
Ich bin zurück vom Lauf 167.
Draußen sind es 31 Grad (im Schatten). In meinem Arbeitszimmer 27,3 Grad.
[14:00]
Habe meine Homepage, mit der ich arbeite, auf 18 HTML-Seiten abgespeckt.
Ich hoffe, ich habe die Links richtig gelegt, damit die Verbindungen zu den anderen, immer noch aktuellen Seiten besteht.
Wann man sich in der "ruhenden" Fassung aufhält und wann in der "aktiven" sollte nicht dem Leser nicht auffallen. Außer er sieht genau auf die URL: einmal lagern die Tagebuch-Dateien im Verzeichnis /2003, einmal in /2003b.
[14:03]
Ich bin seit dreiviertel sieben auf den Beinen. Ich werde mich hinlegen und noch etwas FAZ-Sonntagszeitungs lesen, bevor ich mein "Nacht-Zeitungstour"-Schläfchen mache.
[18:09]
Vor 15 Uhr 30 bin ich nicht eingeschlafen.
Kurz vor 18 Uhr wachte ich (beim 29,7 Grad im Schlaf-Arbeits-zimmer) durch einen Traum auf, der "früher" für mich ein Albtraum gewesen wäre:
Ich sagte Sätze wie: "Der Unterschied ist kleiner als erwartet, aber größer als gewünscht. Aber wie groß ist der Unterschied im Verhältnis zu Steigerung der Kosten?"
Es war gut, daß ich meine Homepage "hinter mir ließ", ohne mich von ihr zu trennen.
[09.06.03, mo, 6:26 - Pfingstmontag]
Draußen sind es 17 Grad.
In meiner Wohnung waren es 27,1 Grad.
[10:09]
Ich gehe mit einem Teil meiner Homepage nach at3.de.
Warum lesen Sie auf DSL, 09.06.03.
[10:34]
Nun sind die Arbeiten an meiner Homepage für heute abgeschlossen.
Die Lösung von gestern abend war nicht optimal. Jetzt lasse ich AndreasThieme.de wie es ist und setze nahtlos auf at3.de fort.
Mit der gestrigen Fassung "verleugnete" ich mich. Das ist mir nicht bekommen. Ich habe mich die ganze Nacht schlecht gefühlt.
Ich möchte meine Vergangenheit nicht vermissen, denn sie hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin und was mich stolz macht.
[10:40]
Von den meinen 25 MB Webspace auf einem Puretec-Server sind noch 2,84 MB frei.
[16:41]
Habe weiter abgespeckt und Dateien aus der Fassung vom 14.04.03 gelöscht, die auch in der aktuellen Fassung sind.
Nun sind noch 4,62 MB frei.
Vielleicht fragen Sie sich, warum ich mir soviel Arbeit mache?
Ich stand schon wieder kurz davor, ein neues Paket bei Puretec zu bestellen, um "endlich" mal neu anzufangen und frei sein zu können.
Die Freiheit habe ich jetzt auf at3.de, wo ich mich mit nur 20 HTML-Datein "rumärgern" muß.
Den Neuanfang auch, da er nichts weiter bedeuetete, als endlich diese vielen Dateien loszuwerden, den Ballast der Vergangenheit sozusagen.
Jedoch wollte ich nicht einfach die Seiten löschen oder umstrukturieren, damit sie mir nicht im Weg stehen, sondern weitgehend so belassen, wie sie seit Jahren sind, und trotzdem Freiraum für etwas Neues schaffen.
In gewisser Weise könnte man sagen: Vorher wollte ich eine neues Haus kaufen (neues Paket mit noch einer neuer Domain und mindestens 25 MB Webspace), jetzt habe ich einiges Gerümpel rausgeschmissen und nutze den freigewordenen Raum. Daß ich eine neue Telefonnummer (at3.de) beantragt habe, kostet zwar auch, aber nur einen Teil des neues Hauses: 12 Euro statt mindestens 57,50 Euro für ein Jahr.
Ziemlich teures Telefon, werden Sie vielleicht sagen.
Nein, ziemlich kleines Haus. ;-))
Gleichzeitig werde ich auch weniger Onlinezeit brauchen. Bis heute habe ich in diesem Monat schon wieder 8 Euro verbraten. Ich weiß, soviel ist das auch nicht. Aber ich will mich beim analogen Surfen zusammenreißen. Wenn ich DSL ohne Zeitbegrenzung haben werde, kann ich noch früh genug surfen, surfen, surfen.
Mein Ziel ist es, das Surfen mit dem analogen Zugang nicht teurer werden zu lassen, als der DSL-Zugang kosten wird, also nicht mehr als für 24 Euro im Monat analog im Netz zu sein.
Das wird mir nicht leichtfallen. Aber ich sehe das auch als Übung: iß nur soviel du brauchst, auch wenn der Kühlschrank voller vieler Leckereien ist.
[18:10]
Gestern und heute war ich auf n-tv.de.
Dort scheinen (fast) alle HTML-Dateien im Hauptverzeichnis zu liegen. Finde ich ja immer wieder super! Jedenfalls war das jeder Artikel, den ich auf der Starseite anklickte, um ihn zu lesen.
Die HTML-Dateien heißen zum Beispiel 3163349.html ("Treue zu Ferrari. Schumacher verlängert Vertrag") oder 3165295.html ("God save the Pound! Gibt Blair nach?").
Ich möchte gern eine Homepage erstellen, in der alle HTML-Dateien auch nur einen Namen aus Zahlen haben! Einfach mal so zum Spaß!
Habe aber bisher noch kein System gefunden, in dem ich mich auch noch zurechfinde. Ich orientiere mich ja immer am Datei-Namen, nicht am Titel der Datei.
[18:48]
Ich habe DSL nicht wegen der Geschwindigkeit, sondern wegen des Tarifs ohne Zeitbegrenzung geordert.
Wenn es noch eine analoge und ISDN-Flat gäbe, die damals bei der Telekom 79 D-Mark kostete und mit der man auch mit DSL online sein konnte, würde ich auch zufrieden sein.
Zahle ich heute 24 Euro für die 1 GB DSL-Flat, würde ich auch 20 Euro für eine analoge und ISDN-Flat mit 1 GB Traffic ausgeben.
Wobei mir bewußt ist, daß es eine analoge und ISDN-Flat wohl nicht so billig geben würde.
Draußen sind es 13 Grad. In meiner Wohnung 25,2 Grad.
[10:25]
Mein alter Freund B. hat angerufen.
Der Motor seines Bootes läuft nicht richtig. Er möchte mit mir nachsehen, was es sein könnte und vielleicht in Ordnung bringen.
[11:30]
Ich bin vom Lauf 168 zurück.
[11:50]
B. und ich fahren los.
[17:30]
Ich bin wieder zurück.
Ich bin sehr müde, war ich doch noch nicht richtig munter, als ich gegen 10 Uhr aufwachte.
Draußen sind es 20 Grad. In meiner Wohnung 25 Grad.
[20:58]
Heute hatte ich einen sehr schweren Tag: ich war wieder zu gut und habe mich sehr schlecht gefühlt.
Ich bin froh, daß ich keine großen "Dummheiten" begangen habe, um meinem schlechten Gefühl entgegenzusteuern.
Außer die Domain AndreasThieme2.de anzumelden.
Nach inneren Kämpfen, die den ganzen Tag dauerten, war die einzige Lösung, mit der alle Parteien (Seelenteile) einverstanden waren, die Trennung von meinem bisherigen Leben, damit die Vermischungen aushören, bei denen nie jemand was, was eigentlich los ist.
Also bleibt AndreasThieme.de wie es ist, AndreasThieme2.de wird fortsetzen, ohne jedoch direkt mit AndreasThieme.de verbunden zu sein. Auf at3.de wird "experimenteirt", wie es bei der Wiederanmeldung geplant war.
Ich habe manchmal einfach so die Schnauze voll von meinem vergangenem Leben, besonders als ich noch zu Hause bei meinen Eltern lebte, daß ich das alles auslöschen möchte!
AUSBRENNEN! VERBRENNEN!
Heute ist wieder solch ein Haß in mir aufgestiegen, daß ich sehr, sehr froh bin, nicht wieder meine jüngsten Erfolge zerstört zu haben! Und nichts Schlimmers angerichtet zu haben.
An Tagen wie heute könnte ich zum Mörder werden!
Ich habe als Kind versucht, allen in der Familie es rechtzumachen, aber diese arrogante Dummheit und das jähzornige Machtstreben meines (Stief)Vater hat mich immer verzeifeln lasse.
Nicht genug damit: auch heute noch, über 25 Jahre, nachdem ich von zu Hause ausgezogen bin, habe ich die meisten und die schwersten Problem in meinem Leben wegen der Neurosen, die auf ihn zurückgehen.
Ich glaube, das werde ich ihm nie verzeihen. Zumal er im Grunde nicht anders geworden ist, nur "ruhiger"; vielleicht hat er einfach nur weniger Energie.
Aber die wenigen und kurzen Momente, reißen meine Wunde immer wieder auf.
Und ich bin immer noch der Gutmütige, der versucht zu verstehen.
Im Grunde kann er wohl nichts dafür, denke ich mal. Aber er hat kein Recht, seine Defizite an mir auszuleben.
Und auch keinen Grund.
Ich habe mir immer sehr gewünscht, daß wir eine Familie sind, aber ich glaube, ich gebe die Hoffung auf, daß wir noch eine werden können.
Sollen sie machen, was sie wollen, aber ich will nicht mehr in mein Leben pfuschen lassen!
Und wenn Familie nicht ohne geht, dann werde ich auf sie verzichten. Leider, aber was soll ich machen?
Wie lange soll ich noch geduldig sein und verständnisvoll?
Ich bin so voller HASS!
Ich muß diese mich immer wieder schmerzenden Geschehnisse aus meinem Leben verbannen, sonst zerstören sie mich irgenwann und verleiten mich zu Handlungen, die nicht wiedergutzumachen sind. Und die ich letztenlich bedauern würde, weil sie meine Situation nicht verbessern, sondern nur verschlechtern.
[21:34]
Ich werde mich jetzt waschen und ins Bett legen. Ich hoffe, ich kann friedlich einschlafen und zu Kräften kommen.
Ich bin sehr erschöpft, aber auch erleichtert, den heutigen Tag unbeschadet überstanden zu haben. Der einzige meßbare Schaden sind 1,20 Euro Online-Kosten und eine Domain für 12 Euro pro Jahr.
Was ich alles machen wollte, damit wieder Ruhe in mir einkehrt, erzähle ich lieber nicht...
Draußen sind es 14 Grad. In meiner Wohnung 26,7 Grad.
Ich wiege 101 Kilo.
War also auch in der gestrigen Krise gut und habe nicht auf mein Lieblingsberuhigungsmittel Essen zurückgegriffen, obwohl ich aus dem Kaufland sehr leckere Wurst mitgebracht habe.
[3:55]
Ich gehe erst mal arbeiten.
[7:28]
Ich bereite mich zum Laufen vor.
[7:51]
Nach den gestrigen Kämpfen fühle ich mich heute so leicht. Das ist richtig unheimlich.
Hatte vorhin auch schon wieder einen Traum, in dem ich meinem (Stief)Vater verziehen habe. Nachtragend zu sein, gehört nicht zu meinem Naturell.
[7:55]
Ich starte zum Lauf.
[9:40]
Ich bin zurück vom Lauf 169.
[13:57]
Habe vor einigen Tagen in meinen Wecker Kienzle TCS light Repetition eine neue Batterie eingebaut.
Der Wecker ging innerhalb von ein, zwei Tagen fünf Minuten nach, obwohl ihn ihn sonst eigentlich immer nur zur Umstellung auf Sommer- bzw. Normalzeit stellte.
Ich habe das verstanden als Zeichen einer schwach werdenden Batterie und habe sie gewechselt (4 Stück im Kaufland 1,89 Euro). Nun geht er wieder genau.
[14:02]
Ich überlege, ob ich den Verlauf meiner inneren Kämpfe dokumentiere. Schon mal deswegen, damit ich endlich mal festhalte, wie das immer so abläuft.
Nach diesen Kämpfen habe ich auch genug Abstand, um es aufschreiben zu können, ohne mich aufzuregen, aber ich habe eigentlich keine Lust, mir soviel Arbeit zu machen.
[14:54]
Habe erst mal eine lange Mail von S. beantwortet, die schon seit Montag bei mir liegt.
Jetzt werde ich etwas essen.
Auch wenn ich die Geschehnisse nicht notiere, ist das nicht schlimm. Es kommt mit Sicherheit noch mal eine Gelegenheit.
Wobei ich mich nicht entschieden habe, sie nicht aufzuschreiben. Ich hab jetzt nur keine Lust, mir die Arbeit zu machen.
Ich meine, die Sache ist vorerst überstanden. Müßte ich schreiben, um sie zu überstehen, würde ich jetzt schreiben. Aber so sehr interessiert mich das alles nicht. Ich wollte es eben nur festhalten. Auch um anderen "Betroffenen" zu zeigen, daß es auch aus scheinbar ausweglosen, sehr schwierigen seelischen Konflikten einen Heraus gibt.
Wenn ich nur an meine Träume der letzten Tage oder Fanasien im halbwachen Zustand denke, wird mir schaurig.
Ich sollte das wohl doch aufschreiben ...
Ich hatte Bilder, die ich noch nie hatte! Ich machte in meinem Geist Dinge, die ich hoffentlich nie wirklich tue!
[17:30]
Unter mir wurde sich wieder warmgetrunken, und ich bin auf gewacht, als man in Betriebtemperatur war.
Dann geht man aus dem Haus zur Party.
Hilft mir aber nichts, denn ich bin wieder mit schlechter Laune aufgewacht.
Ist immer wieder gleich beschissen: ich schlafe schön und tief, werde aber aus dem Schlaf gerissen, und wenn ich dann aufgestanden bin, ist unter mir wieder alles still.
Nun ein letzter Check, ob der beschissene Radio-Wecker auch funktioniert (und mich morgen früh wieder ewig nerven wird), dann wird ausgeflogen.
Zum Glück hatte ich über Pfingsten Ruhe.
Ist aber nicht so, daß ich beim ersten Starten der Motoren aufstehe. Ich bleibe liegen und versuche die Stimmen (Hey, Alter, war das irre! - Hey, Alter, alles klar? - Hey, Alter ... ") zu irgnorieren, wache also halb auf und schlafe wieder ein.
Die Jungs werden aber immer wärmer und immer lauter. Ich wache wieder auf, schlafe wieder ein.
Das mache ich schon unbewußt, ansonten würde ich wohl gleich aufstehen, wenn die das Vorwärmen beginnen.
Ich wache auf, schlafe ein, wache auf, schlafe ein - bis es mir reicht, weil ich den Lärm einfach nicht mehr überhören kann.
Dann stehe ich auf, aber die Herren sind warmgelaufen und rasen auf die Strecke.
Blöd ist, es ist nicht jeden Tag so. Überhaupt habe ich noch keinen Rhythmus erkannt. Sonst hätte ich mich schon an ihn gewöhnt, so wie man nicht mehr aufwacht, wenn die Straßenbahn nachts am Haus vorbeifährt.
Na ja, ich freue mich schon auf heute nacht. Irgendwann nach Mitternacht werden sie ankommen, noch etwas feiern. Mal lauter (ich wache auch), mal leiser (ich schlafe ein) usw. Leider muß ich halbmunter bleiben, sonst höre ich den Wecker nicht, der nach 3 Uhr mich wecken soll.
Und irgendwann ist es tagelang wieder ganz still. Nichts ist zu hören. Von nirgendwo. Kein Laut.
Ich sollte umziehe: entweder dorthin, wo es immer laut oder immer leise ist.
Scheiße, das hat mich so aufgeregt, daß ich zuviel Magensäure hatte, als ich aufwachte. Jetzt mußte ich etwas essen, obwohl ich keinen Hunger hatte, damit die Magensäure nicht an meinen Magenwänden schlürft.
[18:32]
Ich habe mir schon mal Nootizen zu den Geschehnissen der letzten Tage gemacht, damit ich sie nicht vergesse und auch in einigen Tagen noch zeitlich richtig widergeben kann.
Draußen sind es 13 Grad. In meiner Wohnung 25,2 Grad.
Heute nacht habe mich mehr zugedeckt als die letzten Tag, an denen ich nur eine sehr dünne Decke nutze.
[9:23]
Gestern habe ich etwas getan, was ich schon lange wollte, mich jetzt, da ich es endlich tat, aber sehr streßt, so daß ich es am liebsten wieder rückgängig machen möchte.
Es ist nichts Schlimmes, jedenfalls nicht für andere. Aber scheinbar für mich. Ich kann zur Zeit nicht darüber schreiben.
Ist wirklich eigenartig.
Ich traue mich nicht, darüber und über meine dazugehörigen Gefühle zu schreiben, obwohl jeder meiner Leser sehen kann, was ich gemacht habe.
[9:38]
Auch kann ich zur Zeit meine Gefühle nicht beschreiben.
Meine Kleinen freuen sich auf eine Weise, die ich nicht kenne. Meine Erwachsenen fühle sich nicht so recht wohl, irgendwie albern.
Der Koordinator in mir ist geneigt, alles nicht so "ernst" oder "persönlich" zu sehen, einfach zum "Alltag" überzugehen.
Das könnte sein: ich gehe jetzt in die Stadt und gucke mir mal die Geräte an, die ich bald haben werde, damit mein DSL-Anschluß funktioniert.
Aber eigentlich möchte ich meine jetzigen Gefühle nicht "übermalen".
[9:45]
Der Auslöser des Durcheinander ist: ... nein, ich kann es noch nicht sagen. Etwas kichert nur in mir und hält sich die Hand von dem Mund. Und warum auch immer: mir fließen Tränen.
Draußen sind es 9 Grad. In meiner Wohnung 24,9 Grad.
Heute nacht habe mich mehr zugedeckt als die letzten Tag, an denen ich nur eine sehr dünne Decke nutze.
Außerdem habe ich heute nacht bei geschlossenem Küchenfenster geschlafen. Ich habe mich an die hohen Temperaturen gewöhnt, nun ist mir kalt, nicht nur nachts, sondern auch am Tag, und ich muß mir wieder etwas anziehen.
An den heißen Tagen, trug ich zu Hause keine Kleidung. Jetzt ist mir schon wieder kühl, wenn ich am Schreibtisch sitze. Auch sagen mir meine Knie: zieh wieder eine Hose an.
Sie so aus, als wenn meine Lieblingstemperatur nicht 20 Grad ist, sondern 28 ;-)).
[7:07]
Ich mache mich bereit zum Laufen.
[7:20]
Ich starte.
[9:00]
Ich bin zurück vom Lauf 170.
[14:42]
Ich bin sehr wütend!
Statt meinen inneren Frieden zu genießen, wollen einige meiner Seelenteile über meine inneren Auseinandersetzungen schreiben. Sie können einfach nicht sein, ohne etwas zu tun.
Nun dachte ich eben, ich könnte ja auch AndreasThieme2.de darüber schreiben. Und dann gleich noch meine DSL-Seiten nach dort mitnehmen. Dann hätte ich alles, was "Streß" macht von AndreasThieme.de verbannt.
Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich bewußt solche Teilung ansteben möchte.
Ewig warten, bis ich einige aufschreibe, kann ich aber auch nicht. Hier auf dem "neuen" AndreasThieme.de soll es aber auf keinen Fall stehen.
Wenn ich jetzt schon die nächste Tarif-Veränderung beauftragen könnte (geht nur eine alle 30 Tage, die letzte von Puretec 8 fand am 26.05.03 statt), würde ich die freigewordenen IN-Domain nutzen, um AndreasThieme.net zu beauftragen, um auf NET richtig bissig, wütend, aggressiv zu sein.
Ich möchte meine Gefühle nicht wieder vermischen, sondern deutlich trennen.
Die Wut, die ich jetzt spüre, ist ja eher eine Angst einige meiner Seelenteile, nicht mehr gebraucht zu werden.
Damit will ich mich auf AndreasThieme.de nicht beschäftigen. AndreasThieme.de soll ein Platz sein, auf dem ich den zuküftigen, (fast) neurosefreien Andreas Thieme ausprobiere.
[14:57]
Ja, gute Frage: Werde ich irgendwann einmal ohne Neurosen sein? So recht glaube ich es nicht.
[14:59]
Auf AndreasThieme2.de will ich aber nicht gehen, um mich auszutoben. Jener Ort ist für Experimente.
Scheiße, ich fühle mich so friedlich, ich wollte die Ruhe bewahren.
ICH bin aber nicht friedlich, in MIR ist aber keine Ruhe!
Mein Gott, heute ist doch Sonntag! Reicht es nicht, den HERRN zu preisen und ansonsten zu faulenzen?
Mir scheint das nicht zu reichen.
[15:05]
Nun gut, wenn mir also ein entspannter Sonntag zu langweilig ist, kann ich auch schreiben.
Zuerst werde ich notieren, was ich die letzten Tag über DSL zusammengetragen habe: DSL, 15.05.03.
[18:25]
Am Ende meines Textes wurde mir bewußt, wie teuer DSL ist, und daß die beste Lösung ist, allgemein weniger zu surfen, als Technik und Tarif aufzurüsten.
Denn ich komme nur bei meinem jetzigen Surfverhalten günstiger mit DSL und der 1 GB Flat (bis eben, zur Hälfte des Monats, war ich in diesem Monat für 15,70 Euro online). Surfe ich weniger oder gar nicht: die 20 Euro für T-DSL und die 4 Euro für die 1 GB Flat bezahle ich trotzdem.
Nicht zu vergessen die 99 Euro Einrichtungsgebühr und Versandkosten für das Modem.
Auch nicht zu vergessen meine schlechten Erfahrungen mit T-DSL! Teilweise hatte ich tagelang keinen DSL-Zugang, mußte dann analog online gehen - und selbstverständlich zusätzlich bezahlen, obwohl ich eine DSL Flat hatte.
Also, Telekom, meldet euch bald. Richtet DSL bald für mich ein. Ansonsten hat sich DSL für mich erledigt, bevor ich es überhaupt zum zweiten Mal habe.
[18:35]
Bei Thema DSL habe ich gleich meinen Frust loswerden können. Ist doch schön, wenn es etwas gibt, über das man herziehen kann, oder?
Zum Notieren meiner gestrigen Aktion bin ich noch nicht gekommen. Ich hatte ja auch soooo viel zu tun.
Den Hergang meine Krise habe ich auch nicht festgehalten.
Ach, wäre ich doch mit meinen ruhigen Sonntag zufrieden gewesen! Nun ist er bald wieder vorbei, aber ich habe nicht geschafft, was ich im Grunde hätte machen sollen. Richtig erholt habe ich mich aber auch nicht.
Heute hab ich es ja wieder soooo schwer ... ;-)).
[20:02]
Ich sollte DSL nicht nur an den Kosten von monatlich 24 Euro betrachten, die ich auch bezahlen muß, wenn ich nicht online bin, sondern auch die neuen Möglichkeiten berücksichtigen.
Das Medium Internet macht mir von allen anderen modernen Medien am meisten Spaß und entspricht meiner freien Lebensanschauung am meisten.
Außerdem entstehen nicht nur die neuen zusätzlichen Fixkosten, sondern auch neue Möglichkeiten, die andere, jetzt vorhandene Fixkosten senken.
So telefoniere ich jetzt schon weniger (fest und mobil), so daß durch Einsparungen teilweise die neuen Fixkosten abdecke.
Außerdem halten sich die Kosten für DSL in Grenzen: Bei meinem ersten DSL-Anschluß bezahlte ich 79 D-Mark (30 DSL, 49 DSL Flat), die eigentlich 89 gewesen wären, weil ich DSL beauftragt, als es noch 30 statt 40 DM kostete. Jetzt werde ich 24 Euro bezahlen, was 46,94 DM entspricht, also 32,06 DM oder 16,39 Euro weniger.
Draußen sind es 13 Grad.
[6:00]
Meine Woche fing nicht gut an. Ich wachte müde und mürrisch auf.
Und war froh, als ich die Zeitungstour endlich beendet hatte.
Dann traf ich die Frau mit dem Hund. Sie wissen schon, die auf meinem Haus, die mir das Leben oft schwer gemacht hat.
Wie ich es mir vorgenommen hatte, grüßte ich sie: "Morgen."
Sie antwortete nicht.
Ich sagte: "Guten Morgen, Frau ...", worauf sie auch nicht antwortete.
Ich sah ich ihr tief ins Gesicht, erschak und dachte: Oh, dachte ich, die sieht aber alt aus.
Plötzlich freute ich mich. Ich strahlte richtig. Ich dachte: Sie ist rund 20 Jahre junger als ich, sieht aber so alt und verlebt aus, daß mit ihr nicht zusammen (als Paar) auf der Straßen gehen würde, ohne das Gefühl zu haben, mit einer älteren Frau unterwegs zu sein.
Nicht daß ich nicht auch mit Frauen zusammen oder unterwegs war, die älter als ich sind, aber sie hatte ich das Gefühl, eine älteren Frau an meiner Seite zu haben. Nicht mal, wenn ich mit meiner Mutter unterwegs bin.
Es ist ja nicht nur die Haut, die ein Altern anzeigt, sondern auch die Ausstrahlung der Persönlichkeit, die Augen, die Gesichtszüge.
Das alles betrachtet, ist die Frau mit dem Hund eine alte Frau.
Und ich freue mich darüber, weil ich das als ihren "Lohn" für die sinnlosen und für niemand etwas bringenden Attacken gegen mich sehe.
Als kleiner Junger habe ich mir, wenn mich ein großer Junger ärgerte, immer gesagt: na warte, dafür stirbst du eher.
Muß ja nicht sein, aber so tröstete ich mich.
Meine Freude über das scheinbare Alter der Frau mit dem Hund ist auch ein Trost für den vielen Ärger, den mir die Frau gemacht hat, dazu noch, wie ich finde, grundlos. Und, was das schlimmste ist, auch ohne daß es etwas für sie brachte. Jedenfalls sehe ich nicht, wie sie ihre Situation verbessert hat.
Na ja, vielleicht wäre sie ja schon tot, hätte sie ihren Frust über ihr erbärmliches Leben nicht an mir abreagiert.
Im Grunde bin ich nicht schadenfroh. Wenn jemand stolpert oder stürzt, kann ich nicht lachen.
Ich freue mich aber sehr, wenn es Menschen, die mir Schlechtes wollte, schlecht geht.
Ist das nicht toll: Sonst hatte ich immer einen schlechten Tag, wenn ich die Frau mit dem Hund traf, heute aber bekommt mein Wochenbeginn eine Wendung zum Guten. Ich sollte die Frau öfter treffen ... ;-)).
[18:00]
War von 11 bis 17 Uhr 30 unterwegs.
Draußen sind es 15 Grad.
[9:35]
Ich schöner Traum von S. hat mich aufwachen lassen.
[9:55]
Ich bereite mich zum Laufen vor.
[10:21]
Ich starte.
[12:10]
Ich bin zurück vom Lauf 171.
[14:01]
Habe bei der Commerzbank und der Deutschen Ausgleichsbank angerufen, um meine Raten herabzusetzen.
Scheint alles zu klappen.
[19:05]
Heute morgen habe ich wieder eine große Homepage mit 680 HTML-Seiten auf AndreasThieme.de geladen, obwohl ich noch am Freitag, 13.06.03 (siehe Notiz am 14.06.03, 9:23), sprachlos stolz wegen meines Mutes war, mich von allem zu trennen.
Einmal total nur an mich selbst zu denken, war sehr wichtig. Für den Moment. Als Zwischenstation. Ich habe das wichtige Erlebnis einige Tage genossen - nun widme ich mich wieder den alltäglichen Aufgaben.
Jedoch nicht so wie vor meiner Trennung. Ich habe meine Homepage neu stukturiert: auf den ersten Blick hat sich meine Side nicht verändert, sie scheint immer noch nur wenige Seiten zu haben - die Vielfalt erschließt sich erst auf dem zweiten oder dritten Blick.
Nun übe ich, mich auf einige wesentliche Aufgaben zu konzentrieren, ohne mich von "der Welt" zu isolieren.
Der Trick ist, Erwartungen zu bedienen, ohne etwas zu tun, was ich nicht will. Oder so.
Außerdem sind wieder alle HTML-Seiten im Hauptverzeichnis - ich mag das einfach zu sehr! In den letzten Tagen probierte ich mehrere Anordnungen aus. Unterm Strich ist es (bei der entsprechenden Arbeitsweise) am effektivsten, alle Seiten in einem Verzeichnis zu haben. Ich muß nur, irgendwann, wenn das Hauptverzeichnis zu voll ist, Seiten löschen, die dann wieder nicht von Suchmaschinen gefunden werden.
Mit einem zeitweise perfekten System zu leben, also immer mit einer gewissen Unsicherheit und einer unerwartet "aufgezwungenen" Veränderung, ist auch eine neue Übung.
Draußen sind es 15 Grad.
[11:30]
Habe bis eben geschlafen, ohne einmal munter zu werden.
Hat mich das mogentliche Telefonat mit S. so erschöpft? ;-))
Nee, hat mir viel Spaß gemacht. Daß ich anschließend nicht wieder von S. träumte, finde ich aber gut.
Meine Träume sind in letzter Zeit so real, so intensiv - so schön kann das wirkliche Erlebnis eigentlich nicht sein.
[12:25]
Habe auf DSL, 18.06.03 über die Preiseunterschiede zwischen Telekom-Tarifen und denen anderer Anbieter geschrieben und wieviel ein 1 GB Traffic die Wiederverkäufer kostet.
[12:40]
Mußte eine neue Tintenpatrone in meinen Lexmark-Drucker einsetzen (12A1970 - DANK DEM EDLEN SPENDER!), um einen Brief an das Service-Center Inkasso Team Ost der Commerzbank zu schreiben, um die Herabsetzung der monatlichen Rate zu beantragen.
[13:20]
Ich gehe in die Stadt.
[19:15]
Ich denke heute sehr viel an S.
Es war sehr schön, mit ihr wieder einmal zu sprechen.
Ich fühle mich sehr entspannt und frei. Ich spüre das, wenn ich zu meinen Lieblingsliedern singe: meine Stimme erzeugt die Töne, die sie soll, nicht die, die sie - als Spiegel meiner verspannten Seele - will.
Danke, meine liebe Freundin!
[20:35]
Selbstverständlich habe ich mich auch bei S. bedankt. :-))
Draußen sind es 14 Grad.
Mann, bin ich heute müde! Dabei bin ich nicht spät ins Bett gegangen, aber wohl trotzdem zu spät.
[9:35]
Habe von 7 bist 9 Uhr 20 geschlafen. Wollte noch länger schlafen, konnte aber nicht mehr einschlafen. Munter bin ich aber noch nicht.
Draußen sind es kalt, obwohl 20 Grad, aber die Sonne scheint nicht.
Wahrscheinlich bin ich deshalb so müde.
[10:10]
Habe auf DSL, 19.06.03 über meine Anfrage bei GMX, wie der Bearbeitungsstand meiner DSL-Anmeldung ist, geschrieben.
[10:12]
Ich bereite mich zum Laufen vor.
[10:20]
Ich starte.
[11:51]
Ich bin zurück vom Lauf 172.
Draußen sind es 15 Grad.
Und es regnet, nein, es schüttet Regen vom Himmel - jetzt gehe ich auf keinen Fall aus dem Haus, um Zeitungen auszutragen!
[3:45]
Jetzt nieselt es nur noch. Ich werde gleich zur Zeitungstour starten.
[8:30]
Heute bin ich ja wieder sehr früh aufgewacht, konnte aber nicht mehr einschlafen.
Was solls, bin ich also aufgestanden, war kurz eine FAZ kaufen und wasche gerade Wäsche.
[11:50]
Das hab ich von meinem frühen Aufstehen: ich bin schon wieder müde.
[11:04]
Auf AndreasThieme.com habe ich 31 von 100 MB Webspace bereits belegt. Ich hatte nicht gedacht, schon so viel zu nutzen.
[21.06.03, sa, 18:00 - Sommeranfang]
Ist ein schönes Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. :-))
Das durchströmte mich, als ich eben zum Bahnhof Pirschheide ging, um eine FAZ zu kaufen (bei Rewe gab es 15 Uhr 40 keine mehr).
Draußen sind es 9 Grad.
Ich bin 3 Uhr 35 aufgewacht, ohne daß der Wecker geklingelt hat.
Gestern hab ich schon 21 Uhr im Bett gelegen. Ich war am Tag viel unterwegs und abends müde.
[7:53]
Draußen sind es 16 Grad.
Trotzdem habe ich das Gefühl, kalte Luft ins Zimmer.
Ich habe mich so an die warmen Temperaturen gewönnt, daß ich gar keine Lust habe, jetzt schon zum Lauf zu starten.
[8:02]
Ich muß das Fenster schließen - die Luft die hereinströmt, ist mir einfach zu kalt.
[8:32]
Ich bereite mich zum Laufen vor.
Viel wärmer wird es heute wohl nicht. Als ich gestern nachtmittag spazieren war, war das Wetter auch eher kühl.
[8:50]
Ich starte.
[11:20]
Ich bin zurück vom Lauf 173.
[16:05]
Ein Albtraum hat mich munter gemacht: Mein (Stief)Vater hat eins meiner elektrischen Geräte durch Überbeanspruchung kaputtgemacht. Ich wollte ihm erklären, was er hätte vermeiden sollen, brach dann aber mit den Worten "Was solls, du versteht es ja doch nicht" ab.
Draußen sind es 14 Grad.
[9:37]
Draußen sind es 22 Grad.
Ich starte zum Lauf.
[12:10]
Ich bin zurück vom Lauf 174.
Draußen sind es 29 Grad.
Draußen sind es 14 Grad.
Ich bin gestern kurz nach 18 Uhr ins Bett gegangen und habe bis eben geschlafen, ohne einmal aufzuwachen.
Um zur Zeitungstour zu gehen, ist es noch zu früh: die Zeitungen liegen noch nicht bereit.
Ich hätte eine Menge zu erzählen, aber irgendwie habe ich keine Lust zum Schreiben.
Ich fühle mich gut, körperlich und seelisch, und da ist mir meist nicht nach schreiben.
[1:58]
Ich starte zur Zeitungstour. Ich brauche Bewegung, sonst schlafe ich wieder ein - ist ja auch mitten in der Nacht und noch vollkommen dunkel draußen.
Aber mich jetzt noch mal hinzulegen, um dann kurz nach 3 Uhr aufzustehen, nein, das sollte ich nicht machen.
[13:40]
Ich werde gleich in die Stadt gehen.
Etwas Bewegung kann nicht schaden.
[18:10]
Am 04.07.03 wird DSL freigeschaltet! :-))
Draußen sind es 11 Grad.
[5:42]
Gestern hatte ich über 1.000 HTML-Seiten auf AndreasThieme.de.
Ich wollte mal sehn, wie es ist die "Erinnerung" ruhen zu lassen, wo sie ist, und über sie die "Gegenwart" zu legen.
Gestern ist mir jedoch bewußt geworden, daß ich bestimmte Erinnerungen nicht haben will, weil sie mich sehr traurig machen.
Manchmal will ich mich gar nicht erinnern, sondern nur in der Gegenwart leben.
Deshalb habe ich auf AndreasThieme.de jetzt nur die 54 aktullen HTML-Seiten, die man über die Startseite erreicht, und 18 HTML-Seiten wie Sonnensegel und einige andere Seiten, die ich in der Zeit mit Esra anlegte, und Rechtschreibreform, die weiterhin durch Links in Suchmaschinen erreicht werden sollen.
Bei allen anderen Wünschen erfülle ich keine Erwartungen mehr. Ich bin eben nicht mehr der, der ich war, als ich die Seiten anlegte. Deshalb ist kein Platz mehr für sie auf AndreasThieme.de.
Daß ich erst gestern den Webspace Puretec 8, auf dem AndreasThieme.de gehostet ist, von 25 auf 100 MB erweiterte, ist einfach mal Pech.
Das Erlebnis, daß mich förmich zwang, nur noch in der Gegenwart zu leben, hatte ich leider erst nachdem ich den Puretec-Tarif von Basis auf Star wechselte.
Was solls, ich kann ja in einem Monat wieder zurückwechseln.
Vielleicht hole ich aber auch AndreasThieme.com von Puretec 7 nach Puretec 8, denn eigentlich gehört Esra Puretec 7. Aber weil ich unbedingt Webspace brauchte, Puretec 8 wegen eines vollzogenen Tarifwechsels aber nicht verändern könnte, half ich mir mir Esras Puretec-Paket.
Was ich gestern erlebte: nun ja, meine Gesundung hat nicht nur Vorteile - wieder habe ich einen Freund verloren.
Ist irgendwie aber klar: während ich über 10 Jahre nicht mehr trinke und mich mir selbst sehr direkt stelle, trinkt er noch immer. Rund 20 Jahren zur Bier-Flasche zu greifen und vor sich selbst wegzurennen, bleibt nicht ohne Folgen.
So leid wie er mir tut, so sehr ich mich in seine Situation hineinversetzen kann, ich will mit den Komplikationen, die ein Trinkerleben mit sich bringt, nichts mehr zu tun haben.
Jedenfalls nicht mehr in meinem privaten Leben.
[8:57]
Ich habe sehr schlecht geschlafen und sehr schlecht geträumt.
Der Ärger ist mir auf Magen und Herz geschlagen.
[9:17]
Ich bereite mich aufs Laufen vor.
Draußen sind es 19 Grad. Die Sonne versteckt sich hinter Wolken. Gerade heute, wo ich viel Wärme für meine verkühlte Seele brauche.
[9:33]
Ich starte zum Laufen.
[11:18]
Ich bin zurück vom Lauf 175.
[13:30]
Ich gehe in die Stadt.
[17:00]
Ich bin zurück.
[22:04]
Heute hab ich mich auch wieder gegen 18 Uhr ins Bett gelegt, bin aber kurz vor 22 Uhr aufgewacht.
[22:53]
Zum Glück bin ich nicht richtig munter und kann mich wieder hinlegen.
Wäre ja ätzend gewesen, die ganze Nacht nicht schlafen zu können.
Ich habe nur eine Stulle gegessen und etwas getrunken, mir ein neues DSL-USB-Modem von FritzCard angesehen, einige Mails beantwortet - nun werde ich mich wieder hinlegen.
Morgen ist schon wieder Freitag! Und morgen in einer Woche wird, wenn alles klappt, mein DSL-Anschluß funktionieren!
Draußen sind es 11 Grad.
[9:17]
Gestern morgen habe ich fast alle Seiten auf AndreasThieme.de gelöscht, nicht nur in ein nicht öffentliches Lager verschoben. Ich wollte mit meiner Scheißvergangenheit nichts mehr zu tun haben.
Heute installiere ich alles wieder.
Immer dieses Hin und Her, nicht wahr.
Gestern müßte ich fast alles löschen, damit ich nicht erdrückt werde.
Heute ist mir klargeworden, daß ich für die Situation nichts kann, außer falls es schlecht ist, besser zu werden.
Heute geht es mir körperlich auch wieder besser: viel Bewegung und viel Schlaf ist immer wieder meine beste Medizin.
Ganz fit bin ich aber noch nicht: in meinem Herzen ziept es noch, so als wenn es nicht richtig mit Sauerstoff versorgt wird. Aber die schwerzen sind längst nicht mehr so stark wie heute nacht, wo ich manchmal dachte, ich bekomme einen Herzinfarkt.
Wenn ich richtig ärgere, reagiere ich immer psychosomatisch - "wählen" kann ich im Grunde nur das Organ. Nachdem ich starke Magenschmerzen hatte, die mich sehr beeinträchtigt haben (zuviel Magensäure macht mich verrückt), habe ich meinen Magen beruhigt. Im Grunde habe ich aber meinen Schmerz nur vom Magen aufs Herz umgeleitet.
Herzschmerzen sind zwar auch unangenehm, aber aus meiner Sicht weniger nervend als Magenschmerzen.
Ich bin immer noch sehr traurig, aber der Schmerz ist heute weniger stark.
Außerdem habe ich mich schon wieder gefangen, steige auch seelisch wieder auf und habe beschlossen, daß ich noch mehr Ich sein werde, auf keinen Fall weniger.
Meine Entwicklung der letzten Jahre ist in allen Punkten positiv, ich fühle mich sehr wohl in meiner Haut, und wenn der Preis dafür ist, immer weniger alte Freunde zu haben, dann werde ich ihn, wie schwer das auch sein wird, eben bezahlen.
[10:05]
Nicht nur jenen Preis werde ich bezahlen, sondern auch die Onlinekosten begleichen. ;-))
Das Hochladen meiner "neuen" Homepage hat heute insgesamt 1 Stunde 52 Minuten gedauert (analoger Zugang) und 1 Euro 9 Cent gekostet.
Das ist immer noch weniger als die heutige Ausgage der FAZ kostet, nämlich 1 Euro 30.
Die Zeit bei Hochladen meiner Homepage habe ich genutzt, um etwas zu surfen. Da ich über 1.500 Einzeldateien und nicht eine große hochlud, bliebt immer Zeit zwischen zwei Dateien, in der ich eine Datei heruntergeladen konnte.
[12:43]
AndreasThieme.com werde ich demnächst abmelden und Puretec 7 zum Basis-Paket zurückstufen.
Ich brauche das externe Lager und somit AndreasThieme.com nicht mehr, weil ich heute beschlossen habe, nur noch AndreasThieme.de zu sein (und AndreasThieme2.de und at3.de zu bleiben).
Was AndreasThieme.de nicht mehr will oder braucht, wird nicht mehr gezeigt.
Trotzdem habe ich aber noch ein Lager, jedoch direkt auf AndreasThieme.de. Ich bearbeite aber nicht alle Dateien in einer Homepage, sie erscheint nur für den Leser als eine.
Ich habe eine aktuelle mit derzeit 56 HTML-Seiten und eine ruhende mit 650 HTML-Seiten. Beide bearbeite und übertrage ich getrennt, jedoch auf eine Domain in ein Verzeichnis.
Beide Homepages lassen sich auch getrennt surfen - bis man ein magisches Datum überschreitet und unmerklich in der anderen Fassung ist.
Dann heißt home.html plötzlich home1.html oder laufen.html laufen1.html oder umgekehrt.
Wenn ich bisher zwei Fassungen in einem Verzeichnis hatte, hatte beide ein Home, ein Laufen. Deshalb gab es keine Grenze zwischen beiden. Auch für mich nicht. Beim Surfen in der ruhenden Fassung kam man immer in die aktuellen, auch wenn man nicht wollte, sobald man Home drückte. Nun kommt man nur in die jeweils andere, wenn man das magische Datum überschreitet. bzw. bei Inhalt oder Gästebuch oder andere Hauptseiten "Inhalt davor ..." bzw. "Gästebuch davor ..." wählt; zurück gehts dann über "Startseite".
Diese Art Homepage habe ich schon einmal probiert, alledings mit nur einer Home-Datei. Das hat mir nicht gefallen, weil es keine strikte Trennung gab, letztendlich nicht zwei selbständige Fassungen, sondern eine verschmolzende war.
Wichtig ist mir aber, wenn ich schon "alle" meine Vergangen in der Gegenwart herumtrage, daß ich die verschiedenen Zeit- und Lebensabschnitte deutlich und jederzeit trennen kann.
Diese Vermischungen und Überscheidnungen verwirren mich. Erst recht in Zeit des Umbruches, des Aufbruches in neue Welten.
Ich muß einfach wissen und fühlen, was gestern, heute und morgen ist, damit ich nicht orientierungslos werde.
[13:13]
Ich werde heute wieder in die Stadt gehen. Den ganzen Tag zu Hause zu sein und in Gedanken versunken, ist nicht gut, wenn meine Gedanken eher düster sind.
Unterwegs zu sein, lenkt mich ab und entspannt mich.
Das Problem ist gelöst. Ich brauche einfach etwas Zeit, bis ich die Ereignisse verdaut habe. Diese Zeit sollte ich nicht schwermütig, sondern in aufgeschlossener Atmosphäre verbringen.
[18:21]
Ich bin zurück.
War ein schöner Abenteuer-Ausflug.
Draußen sind es 17 Grad.
[5:44]
Gestern nachmittag war ich noch spazieren. Es waren 29 Grad, als ich gegen 17 Uhr 30 wieder zu Hause war.
Die Sonne hat mir wohl zu sehr auf den Kopf geschienen. Meine Stirn ist jetzt noch etwas wärmer als normal.
[5:56]
Der Server, auf dem .de, gletscherherz.de und andreasthieme.com liegen, scheit aufgefallen zu sein, denn nicht nur über einen Browser sind die Domains nicht zu erreichen, sondern zu ihrem Webspace über FTP habe ich keinen Zugang.
Ich kann mich nicht erinnern, wenn das schon einmal gewesen ist.
Auch andreasthieme.de und co habe ich immer erreicht.
[6:11]
Wenn es heute nicht auch wieder sehr warm werden würde, würde ich erst am Vormittag oder später laufen, denn durch meine Spaziergänge am Freitag und Samstag, jeweils mindestens 5 Kilomter lang, fehlt es mir nicht an Bewegung. Eigentlich könnte ich auch sagen, ich hatte soviel Auslauf, daß ich heute zu Hause bleiben kann. Aber gerade am Sonntagmorgen laufe ich gern. Bis auf einige Läufer und die Tiere, scheint alles noch zu schlafen.
[6:20]
Ich starte zum Lauf.
[7:53]
Ich bin zurück vom Lauf 176.
[9:50]
Ich habe wieder uneingeschränkten Zugang zu andreasthieme.com und co.
Draußen sind es 16 Grad.
[10:30]
Ich gehe zur Uni, um mich für nächste Semester beurlauben zu lassen.
[12:10]
Ich bin zurück.
Hat alles gut geklappt. Das ist sehr gut, denn ich hatte große Angst, zur Uni zu gehen und war sehr nervös.
Obwohl es draußen nur 28 Grad sind, ist er sehr drückend gewesen. Die Sonne beißt heute wieder richtig schön.
Eigentlich wollte ich heute nicht losgehen, um die Dinge an der Uni zu erledigen, aber wer weiß, sagte ich mir, wie das Wetter die nächsten Tage wird. Außerdem, dachte ich, erledige das lieber rechtzeitig.
[12:20]
Nicht nur, daß ich den Gang zur Uni nicht unangenehm fand, ich fühle mich in gewisser Weise auch wohl.
Das ist ein neue und sehr angenehme Erfahrung.
Vielleicht, so hoffe ich von ganzen Herzen, gelingt mir im Sommersemester 2004 ein neuer Anfang, nachdem, so hoffe ich auch von ganzen Herzen, mein Studium zu Hause mir endlich das nötige Wissen bringt, um in Statitik mithalten zu können.