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Was bleibt ...

Was bleibt nach dem Tode, wenn der Name nicht bleibt?

Was bleibt nach dem Tode, wenn nicht, wenn nicht bleibt der Ruhm?

Aus "Der Kampf um den Südpol" von Stern-Combo Meißen

 

[13.02.1999]

Seit dieses Lied von Stern Meißen 1977 erschien, beschäftigt mich die Frage, was von mir nach meinem Leben bleibt.

Kinder? Die werden doch immer anders als gewünscht. Außerdem bin ich kinderlos.

Ruhm? Die ersten 40 Jahre meines Lebens habe ich gebraucht, um zu überleben und mich zu befreien. Wieviel Zeit wird mir noch bleiben, um berühmt zu werden, etwas zu schaffen, was an mich erinnert?

Falls ich es überhaupt werde ...

...


Einschub am 28.03.99:

Ich warte nicht. Ich schaffe diese Seiten ... Die Domain andreasthieme.de habe ich nur gekauft, weil ich einen Platz brauchte, der mich überdauert - inzwischen habe ich alle meine privaten Seiten auf ihr - und thieme.org, der große Organisator, wo ist er? Inzwischen überdauere ich mich, während ich noch lebe. Cool, oder? Ach, ich bin so glücklich, wieder einen Abschnitt in meiner Gesundung geschaft zu haben. Ich sags Ihnen, an einem Frusttag ein Bier zu kippen, ist einfacher, als sich eben gerade in diesen beschissenen Momenten im Spiegel anzusehen. Gerade dann, wenn du dich umbringen willst, mußt du dich ansehen, dann siehst du eins deiner wahren Gesichter ... Und auch das mußt du annehmen ... Vielleicht ist es dann nicht mehr so wichtig, was von dir bleibt, weil du gewesen bist, nicht auf etwas DANACH warten mußtest?


Diese Seiten werden bleiben. Einhundert Jahre, nachdem mein Leben zu Ende gegangen sein wird, werden diese Seiten noch von mir künden.

Stellt Euch vor, man schriebe das Jahr 2150, und Ihr seid auf meinen Seiten gelandet. Und lest etwas aus dem vorigen Jahrtausend. Und stellt fest, die Maschinen haben sich entwickelt, nicht aber die Menschen.

 

Siehe auch: Ostrock.