Uhren | Uhren-Tagebuch


Uhren

Citizen Taucheruhren und andere

Citizen Taucher Automatik / Quartz

Citizen Taucher Automatik Citizen Taucher Quartz

Andere Citizen Taucheruhren (Automatik und Eco Drive)

Citizen Taucher Automatik blau Citizen Taucher Automatik Titan Citizen Taucher Automatik Gold Citizen Taucher Eco Drive

Gedanken zur Citizen Automatik Gold


Citizen Taucher Automatik / Quartz

Citizen Taucher Automatik

Automatik-Uhr, der Klassiker, den wollte ich mir vor Jahren kaufen, aber mein Geld reichte nur die vergleichbare Uhr von ADEC.

 

Citizen Taucher Quartz

Quartz-Uhr, die sich optisch nicht wesentlich unterscheidet, aber leicher und flacher ist (keine Wölbung am Boden). Sie zeigt auch Tag und Datum an, allerdings nicht auf dem Foto.

 

[21.12.01, fr, 12:56]

Diese Uhr besitze ich nicht, aber mich aber eingehend über sie informiert.

ADEC ist einer Tocherfirma von Citizen, sagte mir ein Uhrmacher. Meine ADEC-Taucher-Uhr soll die gleiche Mechanik wie die Taucher Automatik von Citizen haben, nur in einem anderen Gehäuse stecken.

Meine ADEC-Uhr wiegt rund 75 Gramm, die Citizen-Uhr rund 100. Sie ist größer und höher, wobei beide eine starke Wölbung an der Unterseite haben.

Ich habe die Citizen-Taucher-Automatik mit der gleichen batteriebetriebenen verglichen (Quatz-Uhr).

Die batteriebetriebene ist ungefähr so schwer wie meine ADEC, ist aber ebenso groß wie die von Citizen, allerdings am Boden flacher, so daß sie perfekt am Handgelenk sitzt.

Die beiden Automatik-Uhren erwecken irgendwie den Eindruck, als würden sie kippeln. Sie kippeln jedoch nicht, liege aber eben nur auf der Höhe der Wölbung auf, nicht mir der gesamten Unterfläche von Armbandsteg zu Armbandsteg.

Ich dachte, die Citizen Automatik sei am Boden eben so flach wie die Quarz, ist sie aber nicht, so daß der erhoffte bessere Sitz nicht eintreten würde.

[Anmerkung am 29.12.01, sa, 12:01: Das erhoffte bessere Tragen ist doch eingetreten, allerdings wurde mir das erst bewußt, als ich die Uhr einen Tag später etwas länger am Handgelenk trug.]

 

Diesen Vergleich habe ich angestellt, weil mir wieder bewußt wurde, daß ich die ADEC vor Jahren nur kaufte, da mir die originale zu teuer war. Irgendwie sagte ich mir, vielleicht bedeuten diese Uhrenkäufe (Nr. 4 und 5), daß ich keinen Ersatz mehr haben will, sondern das Original.

Aber außer, daß ich das Original habe, ändert sich nicht viel, deshalb habe ich mich plötzlich auch für andere Uhren von Citizen interessiert. ;-)

[Anmerkung am 29.12.01, sa, 12:45: Nachdem ich die Uhr gesitze, kann ich sagen, daß sich doch mehr verändert hat, als nur das Original zu haben. Sehen Sie bitte meinen Beitrag zur Citizen Taucher Automatik. Mein Bruder brachte das auf folgenden Nenner: Mercedes fahren, ist Mercedes fahren, egal, wie gut das andere Auto ist.]

 

[19.01.02, sa, 18:54]

Hatte gestern, nachdem ich meine Citizen Taucher Automatik zurückgegeben hatte, in einem anderen Uhren-Geschäft noch einmal eine Citizen Taucher Quartz in der Hand und am Handgelenk.

Die Uhr war mir im Vergleich zur Automatik zu leicht. Den besseren Sitz der Quartz, den ich beim ersten Tragen registrierte, spürte ich nicht so deutlich. Er würde mich nicht zu einem Kauf bewegen.

Das Thema Citizen Taucher Quartz scheint erledigt.

Wenn ich mir noch einmal eine Citzen Taucher kaufe, dann wohl eine Automatik, zumal ich finde, daß die Automatik besser aussieht.

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Andere Citizen Taucheruhren

[22.12.01, sa, 12:28]

Siehe auch Citizen Taucher Automatik/Quartz.

 

Citizen Taucher Automatik blau

Baugleich mit der Automatik im Stahlgehäuse und schwarzem Ziffernblatt, nur mit blauem.

 

Citizen Automatik Titan

Wie die Automatik im Stahlgehäuse, jedoch aus Titan, deshalb leicher und hautverträglich. Außerdem wirkt die Form geschmeidiger.

 

Citizen Automatik gold

Wie die Automatik im Stahlgehäuse, allerdings weißes Ziffernblatt und vergoldete Lünette und Krone.

Das ist meine Lieblings-Citizen-Automatik-Taucheruhr. Und wenn ich Vernuft, besonders finanielle, bei der Bewertung einfließen lasse, dann ist das sogar meine Lieblings-Citizen-Uhr.

 

[22.12.01, sa, 21:44]

Auf Fotos sieht die Gold-Version besser aus, "Auge in Auge" sozusagen habe ich mich jedoch für die klassische Version entschieden (Nr. 6).

Obwohl es verrückt scheint, eine Uhr zu kaufen, die ich fast schon habe (Nr. 1), sind die Unterschiede so groß, daß es nur die gleiche Uhr scheint, tatsächlich aber eine sicht- und fühlbar andere ist.

 

Als ich im Stern-Center von einem Uhrengeschäft zum anderen und zurück pendelte (in einem hatten sie die klassische, im anderen die goldene Version), fragte ich mich, was ich mit Lieblings-Uhr meine, denn die klassische Uhr gefiel mir besser, obwohl ich zu Hause die goldene Uhr als meine Lieblingsuhr bezeichnete.

Ähnlich geht es mir bei meinen Brillen: meine Lieblingsbrille habe ich kaum aufgesetzt.

Ist Lieblings..., was auch immer, etwas, von dem ich denke, es wäre gut für mich - aus dem Blickwinkel anderer. Und das, was ich am meisten nutze, mein tatsächliche Lieblings..., was auch immer.

Auf alle Fälle ist das Kapitel Uhren nun für einige Zeit abgeschlossen.

 

[10.02.02, so, 11:49]

Citizen Taucher Eco Drive Citizen Taucher Eco Drive 2

Heute morgen wachte ich mit folgendem Gefühl aus: Eine neue Zeitrechnung beginnt.

Plötzlich wollte ich meine Citizen Taucher Automatik (CTA) ablegen, weil etwas in mir sagte, ich brauche sie nicht mehr.

Das Ticken einer Automatikuhr ist für mich auch immer etwas Heimat gewesen: meine Kindheit verbrachte ich in einer Zeit, wo Wecker und Stubenuhren noch laut tickten, wo alle Viertelstunde die Kirchturmuhr schlägt.

Außerdem zeigt meine CTA neben dem Datum auch den Wochentag an, gibt mir so Orientierung, wenn ich wieder mal nicht weiß, welcher Tag ist - nicht selten wache ich aus tiefem Schlaf auf und frage mich, ob ich heute arbeiten muß oder nicht. Dann sehe ich auf meine Uhr. Wenn ich den roten Tag sehe, muß ich nicht arbeiten.

Des weiteren ist eine Automatikuhr wie ein Fels in der Brandung: solange der Besitzter lebt und sich also bewegt, funktioniert sie. Keine verbrauchte Batterie stoppt sie, keine elektronische Bombe, keine Nuklearwaffe, sie braucht nichts, auch kein Licht, außer der Bewegung, Zuneigung seines Besitzers.

Auf der Suche nach einer neuen Uhr, stieß ich auf die Citizen Taucher Uhren mit Eco Drive, das heißt, Solar-Antreib, die allerdings nicht den Wochentag anzeigen.

Aber was brauche ich in der neuen Zeitrechnung den Wochentag, und sollte ich einmal zu lange im Dunkeln sein und die Uhr bleibt stehen, dann ist es auch egal, weil die Lebensuhr in mir selbst weiter funktionieren wird.

Das ist die neue Zeitrechnung.

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Gedanken zur Citizen Taucher Automatik Gold

[22.12.01, sa, 13:20]

Der Gedanke, sie zu besitzen, erheitert mich sehr, erhellt meine Seele. Erst recht bei diesem trüben Wetter. In dem Gold ist auch etwas von der Sonne, die mir sehr fehlt.

Wenn ich eben noch ist Bett will, weil ich mich so schlapp und müde fühle, werde ich plötzlich, wenn ich daran denke, die Uhr ist mein, sehr munter, könnte Bäume ausreißen.

Irgendwie paßt die Uhr auch zu den Euro-Münzen ...

Natürlich brauche ich keine weitere Uhr. Ich habe drei sehr verschiedene Uhren, die funktionieren.

Vielleicht könnte ich mit der Uhr, wenn ich sie denn besitze, diese für mich sehr erfolgreiche Jahr feiern. Außerdem habe ich noch kein Weihnachtsgeschenk ... Die Uhr Nr. 5? Die Brillen 13 bis 16?

Nein, die Uhr Nr. 5 zählt nicht. Mit ihr wollte ich mich austricksen. Als etwas in mir sagte, ich will das Original zu meiner ADEC Uhr haben, redete ich mir ein, das sei nicht wichtig für mich und "tröstete" mich mit der Uhr Nr. 5.

Die Brillen 13 bis 15 brauchte ich, um nicht mehr wie ein Opa auszusehen. Die zweite "doofe" Brille Nr. 16 ließ ich mir sozusagen als Strafe machen. Ich hatte leichtfertig die Gläser der ersten "doofen" Brillen in ein anders Gestell schleifen lassen, dabei ist diese Brille die, die meine Augen am besten schützt, weil sie am größten ist.

 

Ein weitere Gedanke kommt mir. Als ich in die Allende-Schule in Berlin-Köpenick ging, fand in meinem letzten Schuljahren eine Befragung statt: Soll der Schriftzug "Salvador Allende Schule" über dem Haupteingang in metallenen oder goldenen (verkupferden) Lettern hergestellt werden.

Ich machte mich damals für den aus Metall stark mit folgender Begründung: Metall steht für unsere neue Zeitfür den Fortschritt, Gold für die alte, als andere herrschten.

Wie weit meine Überzeugungskraft wirkte, kann ich nicht sagen, aber der Schriftzug wurde in polierten Metall gefertigt, obwohl die Direktorin für die goldene Version eintrat.

Was die Schule angeht, denke ich noch immer, daß goldene Letter unpaßende sind, aber ich bin dem goldenen oder alten nicht mehr grundsätzlich abgeneigt.

Gold ist wärmer, weicher. Ich bin mit der Zeit durch meine Gesundung auch wärmer und sanfter geworden, vor allem auch zu mir selbst.

Mit einer solchen Uhr konnte ich unter anderem das feiern. Außerdem einen Strich unter eine bestimmte Entwicklung setzen und eine neue beginnen: keine Kompensation mehr.

Nun gut, das sagt sich leicht. Vor allem: was meine ich im Grunde damit?

Geht es mir nur darum, eine Grund zum Kauf dieser Uhr zu finden?

 

[22.12.01, sa, 23:38]

Gedanken hin, Gedanken her: ich habe mir eine Citizen Taucher Automatik Uhr gekauft: Nr. 6.

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Andere Uhren

Besonders cool finde ich die Citizen mit Eco-Drive Duo. Das ist Solar- und Hybrid-Antrieb in einer Uhr. Diese Uhren habe natürlich auch auf der Unterseite diese Wölbung (ich habe eine in der Hand und am Arm gehabt).

Der Vorteil des Duo-Antriebes ist: Diese Uhr funktioniert auch, wenn man lange Zeit im Dunkeln ist, weil die Mechanik einen kleinen Generator antreibt, der die Batterie lädt (wenn man sie denn trägt).

Sie funktioniert aber auch, wenn sie nicht getragen wird: Citizen spricht bei den Solaruhren von 60 Tagen Gangreserve.

Der Vorteil des Eco-Drive-Duo-Antriebes: die Uhr läuft auch, wenn die Fotozelle keine Energie liefert, aber getragen wird. Eine Eco-Drive-Uhr läuft nur bestimmte Zeit ohne Aufladung durch die Fotozelle.

Zwar reicht normale Bürobeleuchtung aus, um genügend Energie zu liefern, aber ich denke, es gibt Situationen, wo es länger als die gespeicherte Gangreserve zu dunkel ist, um die Uhr durch Lichtenergie anzutreiben (U-Boote in Alarmbereitschaft, Aufenthalt in Höhlen nur mit Taschenlampenlicht).

Der Nachteil einer Automatik-Uhr ist jedoch, daß sie meist, wenn sie nicht getragen wird, nach 2 Tagen stehenbleibt. Außerdem ist eine mechanische Uhr immer ungenauer als eine Quartz-Uhr.

Eine Uhr mit Hybrid-Antrieb bringt hat Vorteile einer Solar-Uhr ohne ihre Nachteile. Außerdem "tickt" die Uhr, wie ich vermute. Leider konnte nichts hören, weil es im zu laut war, aber ich sah den Rotor sich bewegen.

Übrigens: meine Eco-Drive tickt auch. Der Sekundenzeiger bewegt sich in Sekundenschritten, wobei der klickt.

 

[12.06.02, mi, 11:10]

Meine Leidenschaft gehört aber immer noch mechanischen Uhren mit Automatikantrieb.

Wenn ich eine Uhr gut tragen kann, habe ich kein Problem, sie Tag und Nacht zu tragen. Damit bekommt die Uhr immer genug Antriebsenergie, unabhängig von Licht- oder Stromquellen.

Problematisch sind Automatikuhren, wenn ich sie nur eingeschränkt tragen kann. Trage ich sie nur, wenn ich das Haus verlasse, bekommen sie nicht genug Energie. Ich muß sie dann mit der Hand aufziehen, was ich bei meinen Taucheruhren nicht gern mache, um die Dichtung nicht zuviel zu beanspruchen, oder ich muß sie tragen, obwohl ich sie eigentlich nicht tragen will.

So braucht meine Citizen Taucher Automatik (CTA) eine Metallarmband, damit ich sie uneingeschränkt tragen kann. Mit mit dem Kautschukarmband komme ich nicht recht klar.

Das wird schon werden. Zur Zeit trage ich wieder meine ADEC. Ihr einfaches Metallarmband will ich nicht an die CTA bauen. Das paßt nicht an die sehr schöne Uhr.

Es faszinieren mich nicht nur meine Automatikuhren, sondern auch die von Rolex, in jüngster Zeit auch die von Tudor.

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