Ohne Rasurdisziplin würde ich mich fast bei jeder Rasur mit mehr als zwei Durchgängen rasieren, weil ich sehr dazu neige, mich bei jeder Rasur außerordentlich gründlich zu wollen.
Jurgus' Richtlinien zur Rasurdisziplin habe ich mir sehr zu Herzen und halte sie konsequent ein. Das kostet mich nicht selten einige Kraft.
Jurgus' "Volles Programm"empfiehlt:
Rasurdisziplin:
Das bedeutet, dass man beim Rasieren nicht allzu oft über dieselbe Stelle rasiert. Ohne starkes Aufdrücken einmal mit dem Strich, einmal quer zum Strich und mehr nicht. Der nächste Rasiervorgang findet dann erst wieder in 24 Stunden statt.
Das erklärte Ziel ist also:
Mit wenigen und schonenden Rasurzügen ein gutes Ergebnis zu erreichen und dann die Erholzeiten für die Haut und die Klingen einhalten.
Daraus habe ich mein neues Rasurmotto abgeleitet: Rasiere dich gut und gründlich in zwei Durchgängen oder lebe mit dem schlechten Ergebnis bis zur nächsten, frühstens nach 24 Stunden stattfindenden Rasur.
Lange habe ich über folgenden Satz von volvo, einem Mitglied des Forums Nassrasur.com, nachgedacht:
Nicht die Stoppeln sind ja das Problem bei der Rasur, vielmehr die Haut und was man mit ihr macht.
Obwohl ich das schon oft erfahren habe, habe ich es mir noch nie so deutlich gedacht: Die Haut ist beim Rasieren das Problem.
Inzwischen rasiere ich mich (wieder) 4 bis 6 Mal im Monat, meine Haut hat sich sehr gut erholt, und ich erinnere nur noch verschwommen, wie sehr ich mich durch zu häufiges Rasieren quälte und meine Haut schädigte.