Ich beabsichtige, nach über 15 Jahren wieder zu laufen.
Am Donnerstag, 25.10.01, habe ich mir bereits Laufschuhe und einen Laufanzug gekauft. Beides Einsteigermodelle; zusammen habe ich unter 100 DM bezahlt.
Zehn Kilometer lief ich um 50 Minuten, wenn ich mich recht erinnere. Meine Zeit über 3000 Meter weiß ich nicht mehr.
An der Offiziershochschule war ich allerdings keiner der besten Läufer, obwohl ich in beiden Disziplinen immer die Note "sehr gut" bekam.
Ich erinnere mich deutlich an einen Kameraden, der mich spielend auf der Strecke überholte, obwohl ich damals in Bestform war. Er lief aber bereits vor der Armeezeit in einem Verein und startete bei Wettkämpfen. Er durfte als einer von wenigen statt der Armeeturnschuhe seine Laufschuhe tragen.
Mich hat jetzt nicht der Ehrgeiz gepackt, aber ich brauche mehr Bewegung als ich zur Zeit habe. Außerdem möchte ich etwas für meine körperliche Form tun, nachdem ich nicht mehr mit dem Fahrrad arbeitsbedingt unterwegs bin.
Auf einen Termin für meinen Wiedereinstieg habe ich mich nicht festgelegt.
4 km, 29 min.
[28.10.01, so, 7:26]
Ich werde kurz nach 8 Uhr zu meinem nach langer Zeit ersten Lauf starten.
Ich werde keinen Rekord anstreben, zumal mein rechter Zeh (siehe: kranker Zeh) noch verletzt ist und ich nicht uneingeschränkt laufen kann.
Aber ich möchte beginnen und mich deutlich schneller als beim Gehen bewegen. Mal sehn, ob ich rund eine Stunde unterwegs sein kann. Sicherlich werde ich die Stunde nicht ohne Pause laufen, aber ich möchte meinen Kreislauf schon eine Stunde auf Drehzahl halten.
Den Beginn der Strecke lege ich ans Wasser. Ich werde am Wasser entlanglaufen.
[8:30]
Ich starte ...
[9:05]
Ich bin zurück.
Mein Kreislauf ist fast wieder normal. Von den 35 Minuten, die ich unterwegs war, bin mindestens 25 gelaufen. Aber nicht im Stück, sondern in Teilen.
Kurze Strecken, in denen mein Puls nicht auf normal kam, bin ich gegangen: nach 5 Minuten, nach weiteren 8.
Dann bin ich noch ein Stück gelaufen und habe mich gefragt, warum ich eigentlich bis zum Bahnhof Pirschheide will. Ich brauche doch meine Willenskraft fürs Studieren. Andererseits werden die Anstrengungen beim Studieren nicht so schwer, wenn ich kämpfen gewöhnt bin. Aber ich sollte es auch nicht übertreiben, denn ich möchte ja nächste Woche wieder laufen. Zurück muß ich ja auch noch kommen. Aber ohne die ganze Strecke zu gehen.
Ich habe gewendet und zurückgekämpft, hin und wieder bin ich gegangen.
29 Minuten nach dem Start habe ich aufgehört und bin nach Hause gegangen.
Wenn es hätte sein müssen, hätte ich noch weiter laufen können. Allmählich haben ich nämlich keine Kraft mehr für Gedanken gehabt. Allmählich hat mein Körper mich bestimmt.
Aber ich wollte es nicht übertreiben. Ich bin ein Suchtmensch. Wobei ich Laufsucht gesünder finde als Freßsucht.
[Nachtrag am 02.12.01, so, 14:25]
Ich bin damals bis zur LBS gelaufen, dort wo der Zaun bei Beginn des Geländes aufhört.
Eine Strecke sind rund 2 Kilometer.
[29.10.01]
Das Laufen ist mir gut bekommen. Allerdings bin ich heute morgen mit einem Gefühl aufgewacht, das mich mehr Versäumisse fühlen läßt als Erreichtes.
[30.10.01]
Ich glaube, meine Bestzeit über 3.000 Meter war 11 Minuten und 50 Sekunden. (Oder waren es 10:50? Jedenfalls habe ich die Note eins deutlich geschafft.) Damals war ich etwas über 20 Jahre alt, wog um 80 Kilo (wahrlich etwas weniger) und lief fast jeden Tag zwischen 3 und 6 Kilometer, manchmal auch mehr.
Obwohl ich viele Kameraden meines Zuges hinter mir ließ, war ich nicht der schnellste Läufe.
Der Kamerad, der keine Armeeturnschuhe tragen mußte, lief über 3.000 Meter 8 Minuten und. Wenn ich nicht gesehen hätte, wie er an mir vorbei gezogen ist, würde ich nicht glauben, daß er diese Zeit gelaufen ist.
Am Sonntag bin ich, wenn ich auf der Karte richtig gemessen habe, rund 4 Kilometer gelaufen.
Morgen starte ich zum nächsten Lauf.
[31.10.01, Nachmittag]
Hatte heute keine Lust (war Feiertag). Jetzt ist es 16:46, und es dunkelt bereits.
Habe aber eine langen Spaziergang mit Esra gemacht.
[31.10.01, Abend]
Ich hätte vielleicht doch noch laufen sollen, um richtig Sauerstoff zu tanken. Fühle mich schlaff, sobald ich aber mehrmals tief durchatme, fühle ich mich besser.
Es ist fast wie damals in meiner Zeit als Taucher: wenn ich einige Zeit nicht unter Wasser war (je tiefer, desto mehr Sauerstoff wird eingeatmet), fühlte ich Sauerstoffmangel.
4,5 km, 35 min.
[04.11.01, so, 11:32]
Bin 10:18 los. War 10:54 fertig.
Bin etwas weiter gelaufen als vorigen Sonntag, war aber weniger Zeit unterwegs.
Bis zur Wende bin ich ohne Pause gelaufen - letztens habe ich zwei Pausen gemacht.
An der Wende 2, 3 Minuten gehen, dann gleiche Strecke zurück.
Nach der Wende - bis auf eine kurze Pinkelpause - ohne Pause wieder zurück.
Die erste Strecke bin ich in rund 14 Minuten gelaufen, die zweite in rund 18. Bin 32, habe aber eine Pause von 2, 3 Minuten gemacht, war also 35 Minuten unterwegs, um 4,5 Kilometer zu schaffen.
Nächstes Mal (nächsten Sonntag?) will ich nach dem heutigen Wendepunkt weiterlaufen, vielleicht die Hälfte mehr, um dann zu Pausieren und zu Wenden.
Ich möchte rund 3 Kilometer ohne Unterbrechung laufen, egal bei welcher Zeit.
Vielleicht warte ich aber nicht bis Sonntag, sondern starte Mittwoch schon, dann kann es sein, daß ich in drei Abschnitten laufe: Bis zum Wendepunkt, Pause, Hälfte mehr, wenden, zurück bis zum heutigen Wendepunkt, Pause, zurück nach Hause.
Letzten Sonntag hatte ich mehr mit meinen Muskeln zu tun, heute mehr mit meiner Atmung.
Ein werde vor nächsten Lauf besser machen: statt einer Stulle nur eine halbe oder weniger essen, statt des Bechers Tee nur einen halben oder weniger trinken; ich habe mich heute abgefüllt gefühlt.
[21:14]
Vorhin habe ich den New York Marathon gesehen.
Der beste Läufer brauchte unter 2 Stunden 8 Minuten, die beste Läuferin um 2 Stunden 20 für die Strecke.
Wenn ich richtig schätze, laufen beide die Marathon-Distanz (42,195 Kilometer) mit einer höheren Geschwindigkeit als ich die 3.000 Meter.
Selbst wenn ich in meinem ehemaligen 10.000 Meter-Tempo die 42 km laufen würde, würde ich 3 1/2 Stunden brauchen.
5,4 km, 43 min.
[11.11.01, so, 15:20]
Ich bin 14:37 losgelaufen und habe 14:55 die Brücke durchlaufen (18 Minuten).
Nach 3 Minuten Gehen bin ich ab der Brücke wieder zurück (14:58), um 15:20 am Ausgangspunkt anzukommen (22 Minuten).
Die gleichlange Rückstrecke durchlief ich ohne Pause, brauchte jedoch mit 22 Minuten 4 Minuten mehr. Für mich war aber sehr wichtig, daß ich keine Pause mache, deshalb bin ich immer, wenn ich eigentlich gehen wollte, etwas langsamer gelaufen.
Insgesamt (mit 3 Minuten Pause und 5 Minuten Ausgehen) war ich 43 Minuten unterwegs, wovon ich 30 Minuten gelaufen bin für wohl etwas mehr als 4 Kilometer.
Eine Strecke bis zur Bahnbrücke sind rund 2,7 Kilometer. Hin und zurück bin ich also 5,4 Kilometer gelaufen.
Das nächste Mal (wohl erst am nächsten Sonntag) könnte ich ja nach der Brücke bis zum Zeltplatz weiterlaufen. Dann hätte ich rund 3,9 Kilometer zurückgelegt. Nach Karte, in Wirklichkeit, durch die kleinen Kurven und Steigen, würde es bestimmt 4 Kilometer sein.
Das wäre über einen Kilometer mehr als jetzt, aber das Gelände wird besser: nach der Brücke geht es auf Waldwegen weiter (wenn ich mich recht erinnere).
Zur Zeit brauche ich rund 8 Minuten für einen Kilometer (die Pause rechne ich mal raus und Hin- und Rückweg zusammen). Ich würde bis zum Zeltplatz wohl nicht mehr als 32 Minuten laufen. Aber nicht weniger als 26.
Gestern habe ich meinen ehemaligen Kompanie-Chef getroffen. Otto ist etwas älter als ich und war nie ein guter Läufer. Aber durch seine Tätigkeit als Hobby-Fußball-Schiedsrichter schaffte er 5 Kilometer in 27 Minuten. Diese Zeit würde ich zurzeit nicht schaffen.
6 km, 47,5 min.
[18.11.01, so, 15:16]
Meinen Plan konnte ich nicht umsetzen, aber ich bin weiter gelaufen als vorigen Sonntag, habe den heutigen Rücklauf schneller gemacht als voriges Mal und schneller als den heutigen Hinlauf. Außerdem habe ich mehr geschwitzt als am letzten Sonntag.
Start 14:23, Ankunft Bahnbrücke 14:41, 19 Minuten.
Eigentlich wollte ich weiter als zur Bahnbrücke laufen, aber ich spürten einen Widerstand in mir, der sagte:
Wir wollen heute nichts Neues machen, weil wir morgen in eine neue Etappe des Studium-Wiedereinstiegs eintreten, wofür wir alle unsere Kraft und Motivation brauchen.
Ich bin dann nach einer kurzen Pause (viellleicht 30 Sekunden) weitergelaufen in Richtung Bahnbrücke nach Caput. Ich wollte mir den gesperrten Fußgängerteil ansehen.
Man kann die Brücke noch passieren, allerdings nicht Auf- und Abgang unten am Weg gesperrt. Wahrscheinlich wurde die der Fußgängerteil baupolizeilich gesperrt. Jedenfalls konnte ich mir das vorstellen, als ich über sie gelaufen war.
Wieder an der Bahnbrücke angekommen, schwenkte ich nach links und versuchte einen Start zum Zeltplatz. Fast hätte der Trick auch geklappt, aber die Kleinen meldeten sich und sagte, das sei sehr gemein.
14:51 startete ich dann vor der Bahnbrücke zum Rücklauf, 15:09 kam ich fast am Ausgangspunkt an (ich endete am Ende des Wasserweges, nicht am Hochhaus, wo ich begonnen hatte). Für den Rücklauf brauchte ich 18 Minuten.
So war ich doch in zwei Dingen besser als am vorigen Sonntag: Ich bin insgesamt mehr und schneller gelaufen.
[24.11.01, sa, 11:00]
Am Mittwoch bin ich nicht gelaufen.
Ich bin aber am Dienstag vom Neuen Palais nach Hause gegangen, war ein schöner Spaziergang durch den Park.
Immer, wenn ich in der Stadt war, wartete ich nicht stur auf die Straßenbahn, sondern ging zur nächsten Haltestalle, wenn die Straßenbahn auf sich warten ließ.
Dann regente es auch im Mittwoch. Und ich fühlte mich ab Mitte der Woche nicht so kreislaufniedrig wie die Vorwochen, wo ich auf die Idee kam, vielleicht auch mittwochs zu laufen.
Morgen werde ich aber wieder starten, obwohl ich in dieser Woche viel mehr Bewegung hatte als die Wochen, seit ich laufe und mich gar nicht so laufreif, "hungrig" nach Lauf fühle.
[25.11.01, so, 15:53]
Ich werde heute nicht mehr laufen.
Ich bin sehr müde und habe keine Lust mehr, das Haus zu verlassen.
Zum Laufen habe ich auch keine Lust, fühle ich auch noch nicht "laufreif", wie ich gestern schrieb.
Immer nur sonntags zu laufen, finde ich auch nicht gut. Vielleicht verlege ich mein Laufen generell auf einen Wochentag, zumal es ja doch mehr Arbeit als Vergnügen ist, auch wenn es mir sehr gut tut.
4 km, 26 min., erstmals ohne Pause.
[02.12.01, so, 14:20]
Heute bin ich 26 Minuten ohne Pause gelaufen.
Die Länge entspricht wohl der meines ersten Laufes, Hin- und Rückweg rund 4 Kilometer.
Es hat mir keinen Spaß gemacht. Es war kalt (mußte Mütze aufsetzen) und leicht windig, die Sonne konnte die Wolken nicht durchdringen.
Jetzt, nach dem Lauf, fühle ich mich besser als während des Laufes.
Anfüge möchte ich, daß ich mich den ganzen Tag nicht wohlgefühlt habe. Im Bett war mir so kalt, daß ich eine zusätzliche Decke überlegt, obwohl es immer Zimmer nicht kälter als die letzten Tage war.
5 km, 34 min.
[09.12.01, so, 15:17]
Bin eben zu Hause angekommen. Gehe seit 5 Minuten, um den Lauf ausklingen zu lassen.
So sehe ich jetzt aus:

Ich bin bis zur Bahnunterführung gelaufen (17 Minuten), habe ohne Pause gewendet und bin zurückgelaufen (17 Minuten).
Allerdings nicht bis zur Haustür, wo ich losgelaufen bin, sondern nur bis zum Anfang der Konbelsdorffstraße, gleich neben der Ampelkreuzung.
Insofern kann bin ich die Rückstecke wohl eine halbe Minute langsamer gelaufen.
Ich bin also gut 5, vielleicht 5,5 Kilometer in einem Stück gelaufen und habe dafür 34 Minuten gebraucht.
Ich bin zufrieden.
Heute habe ich das erste Mal mit meiner Taucheruhr (Uhr Nr. 1)die Zeit gemessen, indem ich den Nullpunkt der Lünette auf die Startzeit stellte. Die anderen Läufe maß ich mit Uhr Nr. 3, die eine digitale Anzeige hat, wobei ich jedoch nicht die Zeit stoppte, sondern nur die digitale ablas. So groß sollte die Unterschiede also zwischen beiden Meßverfahren also nicht sein.
Jetzt, 15 Uhr 46, sehe ich so aus:

Wenn es sein müßte, könnte ich noch mal ... Ich hoffe nicht, daß es dazu kommt, weil ich mich sehr, sehr quälen müßte.
Wenn ich jetzt 5 Kilometer im Stück laufe, dann ist das die Häfte von dem, was ich mir vorgenommen habe.
Wenn ich es im Frühjahr 2002 schaffe, 10 Kilometer in unter 60 Minten zu laufen, ohne alles zu geben, also mit einem ähnlichen Erschöpfungsgrad wie jetzt, dann werde ich zufrieden sein.
Hört sich für einen trainierten Läufer vielleicht nicht als Herausforderung an, aber ich wiege noch immer über 100 Kilo, wovon mindestens 20 Kilo Speck sind, also Masse, die mir nicht beim Laufen hilft, die ich aber mitschleppen muß.
[13.12.01, do, 11:52]
Letzten Sonntag habe ich mein rechtes Sprunggelenk überanstrengt. Es tut heute noch weh.
Das habe ich mir 1994 einmal überdehnt, als ich umknickte. Normalerweise habe ich keine Beschwerden.
Ich hoffe, die Überanstrengung läßt sich durch richtige Laufschuhe vermeiden. Bis jetzt habe ich billige. Ich wollte erst sehen, ob ich Gefallen am Laufen finde, nicht auf Verdacht 200 Mark für ein Paar Schuhe ausgeben.
Meine jetzigen sind wohl eher Freizeit- als Laufschuhe. Vermutlich würde mein Fuß nicht weniger gefedert, wenn ich barfuß liefe.
Ich hoffe sehr, daß mich die alte Verletzung nicht am Laufen hindert, weil ich sonst Rad fahren müßte, um mich fit zu halten. Dazu habe ich aber keine Lust. Ich müßte viel mehr ... Dazu habe ich keine Lust. Das reicht.
Nachträglich wäre ich dann auch noch sehr sauer auf Esra. Die Verletzung zog ich mir in einem Streit mit ihr zu, als ich ihren Kühlschrank sehr wütend in der Zetkinstraße sehr wütend von meiner Wohnung hinunter in ihre trug und mit dem rechten Fuß umknickte.
Umknicken ist vielleicht zuviel gesagt. Überdehnen richtiger.
Als ich merkte, daß ich umknickte, schmiß ich den Kühlschrank die Treppe hinunter und sprang sofort auf den linken Fuß.
Ich ging nicht zum Arzt, weil ich nach wenigen Tagen wieder beschwerdefrei laufen könnte.
Wenn ich jetzt wegen dieser Verletzung nie mehr laufen kann, werde ich sehr, sehr wütend.
[13.12.01, do, 18:00]
Habe Einlegesohlen für meine Freizeit-Schuhe gekauft, zwei Stück in jedem Schuh, und eingelegt, damit sie Lauf-Schuhen ähnlicher werden.
Ich hoffe, der "neue" Schuhe sind besser für mein rechtes Sprunggelenk, das sich seit letztem Sonntag erholt hat.
Ein Freund empfahl mir, nicht mehr als meine jetzige Stecke zu laufen (5 bis 5,5 km), solange ich so schwer bin (103 bis 105 Kilo), sondern während der Strecke hin und wieder zu sprinten, wenn ich mehr Belastung brauche. Außerdem könnte ich auch in der Woche laufen.
Er meinte, ich sei zu schwer zum Laufen und solle erst abspecken, bevor ich mich an größere Strecken wage.
Finde ich eine gute Idee, zumal ich ja hauptsächlich in Form kommen will. Dazu tragen ebenso gut Sprints bei oder mehrmaliges Laufen während einer Woche.
6 km, 41 min.
[16.12.01, so, 12:20]
Ich habe heute noch nichts gegessen, wiege jetzt 104 Kilo. Bin 11 Uhr 20 aufgestanden, war aber schon mal von 7 bis 9 Uhr munter.
Ich werde nur noch ein Stück Vollkornbrot essen, damit etwas im Magen habe. Letztens hatte ich etwas zuviel im Magen und konnte nicht tief genug ausatmen.
[12:37]
Ich starte.
[13:25]
Ich bin angekommen. Insgesamt bin ich 41 Minuten gelaufen.
Ich bin heute langsamer gelaufen, um mein Sprunggelenk zu schonen, gleichzeitig aber auch weiter. Ich konnte nicht anders, es zog mich hinter der Bahnbrücke weiter, vorbei am Bootshaus, weiter in Richtung Zeltplatz. Irgendwie wollte ich weiterlaufen und sehen, wie es dort hinten aussieht. Das war ein sehr schöner Moment.
Ich habe ich dann zum Wenden gewungen, ungefähr 250 Meter hinter der Bahnbrücke, kurz bevor der Waldweg auf einen asphaltiere Straße führt.
Auf dem Rückweg bin ich nicht nur bis zur Ampel gekaufen, sondern weiter bis zum Haus hinter dem Hochhaus, also bis wenige Meter vor mein Wohnhaus, wo mein Lauf begann.
[14:19]
Auf der Karte sieht es aus, als hätte ich 600 Meter hinter der Bahnbrücke gewendet. Kann aber auch sein, daß auf der Karte ein Weg fehlt.
Genau werde ich es erst wissen, wenn ich mit die Stelle genauer ansehe, nicht kurz vor ihr wende.
Die nächste richtige Marke wird allerdings erst die Zeltplatz sein, über 1000 Meter nach der Bahnbrücke.
Wenn ich bis zum Zeltplatz und zurück laufe, werde ich rund 8 Kilometer gelaufen sein.
Das ist eine schöne Strecke. Zum Zeltplatz will ich aber noch mal laufen. Den Ehrgeiz, weiter zu laufen, habe ich derzeit aber nicht. Wobei die Strecke nach dem Zeltplatz auch schön ist.
[14:28]
Ich schätze, ich bin heute mindestens 6 Kilometer gelaufen. Dazu habe ich 41 Minuten gebraucht.
Ich noch dieses Jahr gern in einem Stück bis zum Zeltplatz und zurück laufen. Dieses Jahr hat noch zwei Sonntage.
Daß ich nur einen Happen vor dem Laufen gegessen habe, hat mir sehr gut getan.
Vielleicht schaffe ich es, mich auch den restlichen Tag einzuschränken. Wobei ich jetzt erstmal Mittag esse.
[23.12.01, so, 10:04]
Der Schnee der letzten Tage ist liegengeblieben. Ich hoffe, ich brauche, wenn ich gleich laufe, keinen Schneepflug.
Mein Sprunggelenk ist okay. Nach dem letzten Lauf hatte ich keine Schmerzen.
Ich machte mehrmals vor und nach dem Laufen spezielle Dehnungsübungen, um die Sehnen, die ums Sprunggelenk führen, zu dehnen. Und lief gemütlich.
Vermutlich war für mein vor Jahren verletztes Sprunggelenk eine besondere Anpassung ans Laufen nötig.
Heute werde ich es auch wieder ruhig angehen, da der Weg bestimmt verschneit ist, wird mir das nicht schwerfallen.
Trotzdem möchte ich gern bis zum Zeltplatz. Wobei ich es nicht erzwingen werde.
Sollte ich viel zu tun haben, um durch den Schnee zu kommen, werde ich auch mit einer kürzeren Strecke zufrieden sein.
8 km, 55 min.
[23.12.01, so, 10:12]
Ich starte gleich zum heutigen Lauf.
[11:48]
Ich bin zurück.
Heute lief ich von 10 Uhr 49 bis 11 Uhr 44, also 55 Minuten ohne Pause, von der kleinen Straße direkt hinter der Zeppelinstraße 68i zum Zeltplatz und zurück.
Das ist die längste Runde, die ich seit der Wiederaufnahme meines Lauftrainings gelaufen bin.
Die Strecke von Start 20 Meter nach der Haustür bis Zeltplatz und zurück sind mindestens 8 Kilometer. Diese Strecke bin ich heute in 55 Minuten gelaufen.
In 19 Minuten bis zur Bahnbrücke. In 28 bis zum Zeltplatz, wo ich am Eingangstor angeschlagen habe. In 55 zurück nach Hause, also in 27 Minuten.
Zurück war ich eine Minute schneller, da wußte ich auch schon, was mich erwartet.
Außerdem hatte ich auf dem Rückweg noch genügend Luft, etwas schneller zu laufen. Allerdings ware am Ende meine Beine erschöpft. Die Muskeln, die die Beine beim Laufen heben, taten mir weh.
Ansonsten aber ideale Bedingen: Der Schnee war zum großen Teil festgetreten, teilweise aber von Eis unterlegt. Die Sonne schien und die Luft war sehr klar.
Zudem haben sich meine Kleinen heute nicht gemeldet, um mich am Laufen zu hindern, weder was den Wendepunkt, noch was den Endpunkt angeht.
Wobei sie das letzte Mal auch schon einverstanden waren ... Aber heute, und das meinte ich wohl, haben sie sich gefreut, vor allem über ihre neue Uhr (Nr. 6), die viel sich viel besser als die alte (Nr. 1) trägt.
[18:49]
Mein rechtes Sprunggelenk ist noch nicht wieder vollkommen in Form. Es schmerzt leicht, wobei die heutige Strecke anstrengend war: durch den harten, verrillten Schnee hatte meine Füße heute mehr zu tun als sonst. Außerdem lief ich heute eine längere Strecke als letzten Sonntag.
4 km, 32 min.
[25.12.01, mi, 10:43]
Obwohl der Schnee zum großen Teil getaut ist und mein Laufstrecke sehr wahrscheinlich aufgeweicht ist, werde ich gleich zu einem Lauf starten.
Ich bin so zapplig, daß ich los muß.
Außerdem hat mir das Laufen am letzten Sonntag sehr viel Spaß gemacht.
[10:54]
Ich starte ...
[11:32]
Ich bin wieder zurück.
Ich bin 32 Minuten gelaufen. Jedoch nicht auf meine Hausstrecke, sondern auf einer, die ich noch nie gelaufen bin. Der Anfang meiner Hausstrecke war nicht zu belaufen. Wer sollte dort auch beräumen.
So bin ich eine Mischung auf Gehweg und Straße gelaufen, gerutscht und gesprungen.
Mindestens 3,75 Kilometer bin ich gelaufen. Ich schätze mal, rund 4 Kilometer sind nicht übertrieben, da ich oft von einer zur anderen Straßenseite wechselte, immer dort hin, wo es weniger rutschig war.
Auch wenn 8 Minuten pro Kilometer sind berauschend scheinen, bin ich durch die schwierige Strecke und durch die nur dreitägige Laufpause geschafft.
Heute war ein schwieriger Lauf, ich bin aber froh, daß ich gestartet bin.
[26.12.01, mi, 17:04]
In Berlin fand ein Lauf zur "Vernichtung des Gänsespecks" statt.
Der Fernsehsender TVB meldete, die Läufer seien gemütlich aufgebrochen und hätte nach einer Stunde 12 Kilometer zurückgelegt.
Die Läufer sind auch, so wie ich, durch Schnee und Schneematsch gelaufen, bewegten sich trotzdem mit 5 Minuten für einen Kilometer.
Solche Zeit habe ich bisher nicht mal bei guten Wetterbedingungen geschafft.
Bei meinem jetzigen Lauftempo, das ich als gemütlich bezeichne, würde ich in einer Stunde rund 8,7 Kilometer in einer Stunden schaffen. Ich habe also noch einige Reserven, bis ich zur Gemütlichkeit der Gänsespeckvernichter gelangt bin.
8 km, 56,5 min.
[30.12.01, so, 10:48]
Obwohl ich am Mittwoch das letzte Mal gelaufen bin, freue ich mich auf meinen heutigen Lauf. Allerdings ist mein Körper nicht so begehrlich auf den Auslauf nach der kurzen Pause.
[12:46]
Bin wieder bis zum Zeltplatz gelaufen.
Durch den während des Laufes gefallenen Schnee wurde die Strecke abgestumpft, so daß sie nur stellenweise glatt war.
Zwar bin ich langsamer unterwegs gewesen als letzten Sonntag, aber die Bedingungen waren schlechter. Zudem lief ich ja auch das letzte Mal am Mittwoch, hatte also eine kurzere Erholungsphase.
Ich bin zufrieden.