[04.08.00]
Im Sommer 1996 entstand KopfDemokratie, weil ich mit den Methoden und Erfolgen der an mir durchgeführten Psychotherapien nicht zufrieden war.
Als ich mich während der professionellen Hilfe immer hilfloser fühlte, durchforschte ich mein Leben nach eigenen Stategien zum Lösen schwieriger seelischer Problemen.
Dabei stieß ich immer wieder auf eine Art inneren Dialog, den ich mit mir führte, solange ich mich erinnern konnte. In diesem inneren Streigesprächen traten meine verschiedenen Gefühle oder Meinungen wie wirkliche Personen auf, die um eine gemeinsame Auffassung rangen. Diese "Personen" verhielten sich fair und demokratisch, sie suchten solange nach einem Konsenz, bis alle damit einverstanden waren, auch die - oder gerade die -, die nicht beliebt waren, weil diese das friedliche Neben- und Mitandender am stärksten stören konnten.
Da diese demokratische Konferenz in meinem Kopf stattfand, nannte ich sie KopfDemokratie.
Während ich daran arbeitete, KopfDemokratie zu erforschen und festzuschreiben, um durch ihr bewußtes Anwenden die Sackgasse, in der meine Psychotherapie stecke, zu verlassen, stieß ich im Mai 1997 zufällig auf ein Buch.
In "Systemische Therapie mit der inneren Familie" beschreibt Richard C. seine IFS-Therapie. In ihren Grundzügen ist sie mit KopfDemokratie vergleichbar.
Therapierte also mit einer Methode und hatte sie veröffentlicht, die ich für noch unbekannt hielt und mit der ich als erster öffentlich werden wollte. Das schockierte mich.
Trotzdem fühlte ich mich mit meinem Vorhaben KopfDemokratie aber auch bestätigt.
Im Veröffentlichen der nach meinem Wissen unbekannten psychotherapeutisichen Methode KopfDemokratie sah ich den Abschluß meiner Selbsttherapie, da eins meiner Probleme das Verbergen meiner wahren intellektuellen Leistungsfähigkeit war (ist). Das hat mir IFS-Theraoie verdorben. Allerdings knapp: Das Buch wurde 1995 in New York veröffentlicht.
Erfahren Sie mehr über die IFS-Therapie.