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Das Buch Iob.

Capitel 3.

Iobs Wehklagen über seine Geburt und sein Schicksal.

1. Darnach that Iob seinen Mund auf, und verfluchte seinen Tag,

2. und sprach:

3. Verloren sey der Tag, an dem ich geboren, und die Nacht, darin man sprach: Ein Mensch ist empfangen!

4. Derselbe Tag verwandle sich in Finterniß, es frage Gott nicht nach ihm von oben, und Licht bestrahl' ihn nicht!

5. Es verdunkle ihn Finsterniß und Todesschatten, es laste auf ihm Dunkelheit, und Bitterkeit umhülle ihn!

6. Dieselbe Nacht, es fasse sie finsterer Wirbelwind, sie werde nicht gezählt unter die Tage des Jahres, nicht gerechnet zu den Monden!

7. Dieselbe Nacht sey einsam, und keines Lobes werth;

8. es sollen ihr fluchen, die den Tagen fluchen, die geschickt sind, den Leviathan aufzuschrecken!

9. Durch ihr Dunkel sollen finster werden die Sterne; sie hoff' auf Licht, und schau' es nicht, noch den Aufgang des hervorkommenden Mogenroths!

[...]

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